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Content Curation Guide: So kuratierst du Inhalte | Kontentino

Paula Grochalova
Geschrieben von
Paula Grochalova
Inhalt
Was bedeutet kuratierter Content?Vorteile von kuratiertem ContentSammeln, kategorisieren, teilen!Tools für Social Media Content Curation – was ist das Richtige?Content Curation in Perfektion

Content-Marketing hat in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Viele Unternehmen versuchen, es fest in ihre Marketing-Strategie zu integrieren. Doch regelmäßig hochwertigen Content zu erstellen, kann eine Herausforderung sein – besonders wenn das Team klein ist.

Automatisierung kann dir beim Content-Management helfen, aber woher nimmst du die Ideen für neue Posts? Unternehmen sind ständig auf der Suche nach frischem Input, und genau hier kommt Content Curation ins Spiel.

Sowohl große als auch kleine Unternehmen können von kuratierten Inhalten profitieren. In diesem Blogpost schauen wir uns an, was Content Curation eigentlich bedeutet, warum sie so wichtig ist und wie Content Curation Tools deine Social-Media-Strategie auf das nächste Level heben.

Was bedeutet kuratierter Content?

Kuratierter Content sind Inhalte aus fremden Quellen, die du auf deinen eigenen Social-Media-Plattformen teilst. Es handelt sich um Beiträge, die zu deiner Marke passen und die du als wertvolle Information für deine Zielgruppe erachtest.

Content Curation bedeutet, wertvolle Inhalte zu einem bestimmten Thema zu sammeln, zu kategorisieren und zu teilen. Ähnlich wie ein Kurator in einem Museum stellst du deine eigene Sammlung für deine Social-Media-Kanäle zusammen (hier findest du weitere Definitionen zu kuratiertem Content).

Foto von Jonny Caspari auf Unsplash

Vorteile von kuratiertem Content

Wenn du eine Social-Media-Strategie erstellst, kennst du wahrscheinlich schon deine Zielgruppe und deren Interessen. Jetzt geht es darum, relevante Inhalte zu sammeln und zu teilen, die zu deiner Marke passen und deinen Followern helfen. So kannst du diskussionswürdige Inhalte teilen und deine Community nach ihrer Meinung fragen.

Content Curation hilft dir zudem dabei, dein Netzwerk aus Bloggern, Influencern und Unternehmen in deiner Branche auszubauen. Nenne beim Teilen immer die Originalquelle. Die Urheber werden bemerken, dass du ihren Content teilst, und sich vielleicht revanchieren.

Besonders bei Twitter ist Content Curation hilfreich. Es heißt, man sollte mindestens 15 Mal am Tag twittern, um wirklich sichtbar zu sein. Bei einer solchen Menge an täglichem Content ist es Gold wert, einen Ordner voller Inhalte mit hohem Potenzial bereit zu haben.

Überlege dir bei der Auswahl immer: Was würde ich selbst gerne lesen, wenn ich an der Stelle meiner Zielgruppe wäre?

Prüfe, ob du:

  • neue Informationen lieferst
  • eine innovative Sichtweise aufzeigst
  • deiner Zielgruppe echten Mehrwert bietest
  • die Aufmerksamkeit durch interessante Inhalte gewinnst
  • Content teilst, der zu deinem Markenimage passt

Wir raten dringend davon ab, Artikel oder Videos zu teilen, die du nicht selbst gelesen oder gesehen hast. Selbst bei vertrauenswürdigen Quellen gibt es Risiken. Das Teilen von Inhalten aus seriösen Quellen stärkt deine Glaubwürdigkeit und Professionalität – das solltest du nicht durch ungeprüfte Inhalte gefährden.

Wenn du dich als Vordenker (Thought Leader) in deiner Branche etablieren willst, ist Content Curation der ideale Weg. Konzentriere dich darauf, die Quellen und Stories, die du teilst, händisch und sorgfältig auszuwählen.

Kuratierter Content bedeutet nicht, wahllos den Retweet-Button zu drücken. Wir leben in einer Welt voller Informationen – da ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten.

Deshalb ist Qualität entscheidend. Wenn du fremden Content teilst, füge immer einen Auszug oder eine kurze Zusammenfassung hinzu. Gib Kontext, teile deine eigene Meinung und kommentiere das Thema. Das bietet deiner Zielgruppe noch mehr Mehrwert und unterstreicht deine Expertise.

Es gibt verschiedene Ansätze, um die Frequenz deiner Posts auszubalancieren. Die 5:3:2-Regel empfiehlt zum Beispiel: 50 % kuratierter Content, 30 % eigener Content (nicht nur Hard-Sell) und 20 % persönlicher oder unterhaltsamer Content, der deiner Marke ein menschliches Gesicht verleiht.

Ob du dich strikt an solche Regeln hältst, bleibt dir überlassen. Fakt ist: Mindestens die Hälfte deiner Inhalte sollte kuratiert sein. Es wirkt meist unsympathisch, wenn Marken den ganzen Tag nur über sich selbst sprechen…

Woher weißt du, was teilenswert ist? Du musst es lesen! Auch wenn der Content von jemand anderem stammt, repräsentiert er deine Marke, sobald er in deinem Feed erscheint. Also: Erst lesen, dann posten.

Sammeln, kategorisieren, teilen!

Content ist überall. Aber wie findest du genau die Rosinen, die du teilen willst? Gibt es Wege, das Internet effizient nach interessanten Artikeln deiner Lieblingsquellen zu durchsuchen? Aber sicher!

Bevor du jetzt jeden verfügbaren Newsletter abonnierst, gehe strategisch vor:

Erstelle eine Liste mit Themen, die für deine Zielgruppe wertvoll sind und einen Bezug zu deinem Business haben. Orientiere dich dabei an deinen Keywords. Es ist ein Unterschied, ob man bewusst gute Inhalte teilt oder einfach wahllos Fremdcontent in den Feed kippt. Genau deshalb heißt es „kuratiert“ – man soll sehen, dass Zeit und Hirnschmalz hineingeflossen sind.

Um den Überblick zu behalten, musst du Informationen sammeln und sortieren. Sobald deine Themen feststehen, beginnt der Sortierprozess. Es gibt viele kostenlose und kostenpflichtige Tools, die dich dabei unterstützen.

Tools für Social Media Content Curation – was ist das Richtige?

RSS-Reader sind großartige News-Aggregatoren. Wir empfehlen Feedly, aber es gibt viele Alternativen je nach Geschmack. Lösungen wie Panda (ideal für Designer), Techmeme (für Tech-News), Metacritic (für Reviews) oder The Morning News bieten spezialisierte Feeds für jeden Bedarf.

Feedly bietet Gratis- und Bezahlmodelle an. Für den Einstieg reicht der kostenlose Plan oft völlig aus. Wenn du Inspiration brauchst, warten dort die neuesten Artikel deiner Lieblingsblogs auf dich. Falls du nicht weißt, wem du folgen sollst, schau dir unsere Liste der Top 50 Social Media Blogs an.

Selbst wenn dein Business nichts mit Marketing zu tun hat, wirst du dort hilfreichen Content finden.

Google Alerts gehören ebenfalls in jeden Werkzeugkasten. Du erstellst eine Liste mit Keywords, und Google schickt dir passende Ergebnisse direkt ins Postfach – filterbar nach Land, Sprache und Häufigkeit. Google Trends hilft dir zudem dabei, die Popularität von Themen in verschiedenen Regionen zu prüfen.

Sniply ist eine Conversion-Plattform, die deine Content Curation noch effektiver macht. Du kannst jeder verlinkten Seite einen Call-to-Action (CTA) hinzufügen. So leitest du Website-Besucher zurück zu deinem eigenen Content. Das Tool eignet sich auch hervorragend zum Kürzen von Links. Mit Plänen ab ca. 25 $ ist es eine Überlegung wert.

Quuu nutzt KI, um relevante Inhalte für deine sozialen Netzwerke zu entdecken. Du kannst Content über Funktionen wie Discover oder RSS-Feeds finden und teilen. Die Business-Pläne sind mit etwa 15,83 $ pro Monat sehr erschwinglich.

Twitter-Listen sind ein natives Feature, das oft unterschätzt wird. Du kannst private oder öffentliche Listen erstellen, um nur Tweets bestimmter Accounts zu sehen. Ein sauber kuratierter Feed hilft enorm beim Zeitmanagement.

Newsletter sind nach wie vor starke Tools. Rund 64 % der kleinen Unternehmen nutzen E-Mails zur Eigenwerbung. Wahrscheinlich liest du nicht jeden Newsletter, den du abonniert hast. Unser Tipp: Melde dich von Unwichtigem ab und behalte nur die Newsletter, die echten Mehrwert bieten – oft sind gerade dort die besten Inhalte für deine Curation versteckt.

Weitere nützliche Tools:

  • #TagBoard – eine Plattform für die Erstellung von interaktiven Live-Inhalten für Bildschirme.
  • Pocket – dein eigener Rückzugsort im Web, um gute Artikel später in Ruhe zu lesen.

Wenn du deine Tools und die passenden Inhalte gefunden hast, geht es ans Teilen. Mit Kontentino kannst du alle Posts im Voraus planen. So sparst du wertvolle Zeit und musst nicht täglich manuell veröffentlichen. Achte bei der Vorausplanung nur darauf, dass deine kuratierten Beiträge aktuell bleiben.

Content Curation in Perfektion

Heutzutage dreht sich alles um Content. Hochwertige Inhalte sind für Marken wichtiger denn je. Da es so viele Informationen gibt, ist es eine Kunst, den Überblick zu behalten und die relevantesten News mit der eigenen Community zu teilen.

Eine Bibliothek mit wertvollen Inhalten aufzubauen, spart dir massiv Zeit bei der Content-Erstellung. Dein Feed wird ausgewogener, und deine Zielgruppe wird merken, dass du ihnen echten Mehrwert bietest, statt sie nur mit Werbung zu bespielen.


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