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2 Facebook-Kampagnen-Tricks, die du noch nicht kennst | Kontentino

Bo Pokštefl
Geschrieben von
Bo Pokštefl
Inhalt
Kurz und knapp1. Nutze eine Version der Ad-Creatives für alle Zielgruppen (vorhandenen Beitrag verwenden)2. Automatische URL-Tagging (URL-Parameter)Die ausführliche Versionzu 1. Vorhandenen Beitrag verwenden = gleiche IDzu 2. URL-Parameter

Verwaltest du langfristige Facebook-Kampagnen (z. B. mit Traffic- oder Conversion-Zielen) mit denselben Creatives, die du an viele verschiedene Zielgruppen ausspielst? Dieser Post enthält zwei großartige Tricks, die du sofort implementieren solltest, falls du es nicht schon längst tust.

Kurz und knapp

In diesen zwei prägnanten Absätzen erhältst du die wichtigsten Infos im Überblick. Falls du tiefer eintauchen möchtest, findest du darunter die ausführliche Erklärung.

1. Nutze eine Version der Ad-Creatives für alle Zielgruppen (vorhandenen Beitrag verwenden)

  • Wenn du dasselbe Creative in mehreren Kampagnen und Zielgruppen wiederholst, verwende immer die gleiche Version – dieselbe Post-ID.
  • Warum? So sammelst du die Interaktionen aller Kampagnen unter einem einzigen Post. Seien wir ehrlich: Ein Post mit sichtbaren Interaktionen (Reaktionen, Kommentare, Shares) macht einen viel besseren ersten Eindruck als eine Anzeige ohne diese Signale, die fälschlicherweise den Anschein erweckt, niemand würde sich dafür interessieren.
  • Außerdem bewertet der Facebook-Algorithmus Anzeigen mit besseren Ergebnissen höher, wodurch sie häufiger im News Feed ausgespielt werden (vorausgesetzt, dein Creative ist wirklich gut).

2. Automatische URL-Tagging (URL-Parameter)

  • Wenn du die URL der Seite, auf die du verlinkst, präzise nach Zielgruppen oder anderen Merkmalen taggen willst, wähle „Dynamische URL-Parameter“.
  • Benenne einfach alle Ebenen (Kampagne, Ad Set, Anzeige) korrekt und füge diesen dynamischen Code in das Feld „URL-Parameter“ jedes Creatives ein. „Dynamisch“ bedeutet, dass alle Merkmale der Anzeige automatisch aus den Namen der Kampagnenebenen sowie den üblichen Attributen wie Quelle, Medium und Placement gezogen werden. So behältst du in deiner Analytics dank des Facebook-Taggings den perfekten Überblick.
  • Der folgende Code kombiniert Facebook-URL-Parameter und die üblichen UTM-Tags – kopiere ihn einfach: 👇 (du musst nichts ändern, einfach speichern, kopieren und einfügen 😉)
⬇️⬇️⬇️

source={{site_source_name}}&placement={{placement}}&ad_id={{ad.id}}&adset_id={{adset.id}}&campaign_id={{campaign.id}}&ad_name={{ad.name}}&adset_name={{adset.name}}&campaign_name={{campaign.name}}&utm_source=facebook&utm_medium={{placement}}&utm_campaign={{campaign.name}}&utm_content={{adset.id}}-{{ad.name}}

⬆️⬆️⬆️

Die ausführliche Version

zu 1. Vorhandenen Beitrag verwenden = gleiche ID

Wenn du dasselbe Ad-Creative oder dieselbe Anzeigenserie verwenden möchtest, die du bereits in einem Ad Set hast, reicht es, das Ad Set zu duplizieren und nur die gewünschten Dinge zu ändern, z. B. Timing, Budget oder Targeting. Best Practice ist es jedoch, dies bei Facebook noch einmal gegenzuchecken. Ich habe in der Vergangenheit erlebt, dass Facebook beim Duplizieren Kopien vorhandener Anzeigen erstellt hat. Das heißt: Sie sahen zwar gleich aus, waren aber komplett neue Creatives ohne Interaktionsdaten – Kopien, die sich ihre Performance erst mühsam neu erarbeiten mussten. Und das wäre schade.

Um sicherzugehen, dass du eine bereits existierende Anzeige (mit vorhandenen Interaktionen) in deinem neuen Ad Set nutzt, prüfe die Vorschau der Anzeige – dort solltest du die Interaktionen sehen. Alternativ kannst du die Post-ID manuell auf der Anzeigenebene eingeben. Die ID findest du, indem du den Beitrag auf Facebook öffnest und die letzte Zahlengruppe aus der URL kopierst. Diese fügst du dann in das Feld „Beitrags-ID eingeben“ ein. In der Vorschau siehst du sofort, ob die bisherigen Interaktionen übernommen wurden.

zu 2. URL-Parameter

Ich habe die Vermutung, dass viele Social Media Manager dieses Feld ignorieren oder nicht wissen, wofür es gut ist. Ich will mich gar nicht ausschließen – ich habe es selbst lange Zeit links liegen gelassen 😅. Aber seit ich weiß, wie nützlich es ist, hat sich mein Workflow komplett verändert.

Gerade bei großen Performance-Kampagnen, bei denen dieselben Creatives mit vielen Zielgruppen (und damit Dutzenden von Ad Sets) rotiert werden, ist es eine enorme Zeitersparnis.

Hier kommt der Vorteil aus Punkt 1 ins Spiel: Du kannst eine einzige Version der Anzeige nutzen, um Interaktionen zu sammeln, und behältst gleichzeitig in den Analytics den vollen Überblick über den Traffic-Ursprung. Ich nutze mittlerweile gar keinen manuellen UTM-Builder mehr für Facebook-Kampagnen. Ich habe den dynamischen Code einfach gespeichert und füge ihn sogar bei gesponserten Posts ein.

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir dabei, wertvolle Zeit bei deiner täglichen Arbeit zu sparen. Falls du Fragen hast, immer her damit!

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