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Working from home tips that will help your productivity

Home-Office-Tipps für produktives Arbeiten | Kontentino

Muriel De Palma
Geschrieben von
Muriel De Palma
Inhalt
Richte deinen Arbeitsplatz ein Erstelle einen klaren ZeitplanSchaffe eine Routine, die für dich funktioniertPasse deine Kommunikationsmethoden anBleib aktivGenieße deine Freizeit

Ob vorübergehend oder dauerhaft – das Arbeiten von zu Hause aus bringt ganz eigene Herausforderungen mit sich, die deinen Workflow beeinträchtigen können.

Den privaten Wohnraum so anzupassen, dass er auch dem Berufsleben Platz bietet, kann schwierig sein. Gleichzeitig ist es eine großartige Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren, wie du am besten arbeitest.

Außerhalb einer traditionellen Büroumgebung musst du im Home-Office deine eigene Struktur etablieren.

Dein Arbeitsplatz, dein Zeitplan und deine Routine spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie produktiv du bist – aber auch dabei, wie gut du nach Feierabend abschalten kannst.

Hier sind einige Home-Office-Tipps, um eine Balance zu finden, die es dir ermöglicht, Privates und Berufliches zu trennen, motiviert zu bleiben und dein Energielevel hochzuhalten.

Richte deinen Arbeitsplatz ein

Der erste Schritt zur Steigerung deiner Produktivität im Home-Office ist ein komfortabler und praktischer Arbeitsplatz.

Dieser Bereich sollte deinem Gehirn signalisieren, dass du jetzt den Workspace betrittst, und dich in einen produktiven Mindset versetzen.

Der von dir gewählte Bereich sollte zu dir und deiner Wohnung passen – passe ihn also an deine Gegebenheiten an!

Es muss kein separates Zimmer sein, um effektiv zu funktionieren: Auch das Schlaf- oder Wohnzimmer eignet sich hervorragend, solange du deinen Arbeitsbereich klar definierst.

Du hast keinen Arbeitsweg und betrittst kein anderes Gebäude – du bist zu Hause.

Das bedeutet jedoch nicht, dass du kein distinktes Setup für dein Büro schaffen kannst, das deinem Körper sagt: „Es ist Arbeitszeit“.

via giphy

Der wichtigste Punkt ist, dass der Platz praktisch ist, damit das Einrichten nicht wertvolle Arbeitszeit frisst, und dass er ergonomisch ist.

Dein Sitzplatz sollte eine gute Körperhaltung unterstützen und dir den Zugriff auf alle benötigten Dokumente oder Geräte ermöglichen.

Es ist dein Raum, also nutze die Chance, ihn umzugestalten und an deine Bedürfnisse anzupassen.

Er sollte dir helfen, dich zu fokussieren und Ablenkungen zu vermeiden – mit dem Bonus der individuellen Gestaltung. Ein fester Arbeitsplatz und eine Routine helfen dir, dich an Remote Work zu gewöhnen.

Jetzt ist die Zeit, bei deiner Lieblingsmusik in deiner Wunschlautstärke zu arbeiten – oder die Stille zu genießen, von der du im Großraumbüro immer geträumt hast.

Dies ist wohl der angenehmste aller Tipps für das Arbeiten von zu Hause!

Erstelle einen klaren Zeitplan

Sobald dein Space bereit ist, achte darauf, nicht den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen, ohne auf die Uhr zu schauen.

Trotz Home-Office gelten weiterhin deine Arbeitszeiten.

Wahrscheinlich beginnt dein Tag etwas später, da der Arbeitsweg entfällt – prüfe, ob dein Wecker ein Update braucht.

Vergiss nicht, dir Zeit für das Frühstück zu nehmen!

Um aufmerksam und produktiv zu bleiben, solltest du über den Tag verteilt regelmäßige Pausen einlegen – sei es eine richtige Mittagspause oder nur ein paar Minuten, um den Kopf frei zu bekommen und dich zu bewegen.

Erlaube dir, dich von der Arbeit zu distanzieren, genau wie du es im Büro tun würdest.

Zu Hause zu sein bedeutet nicht, dass du den ganzen Tag an deinen Aufgaben kleben musst. Deshalb ist eine klare Struktur so wichtig.

Das Ziel ist es, einen täglichen Rhythmus zu finden.

Pausen lassen dich deine Gedanken neu ordnen, sodass du mit frischer Motivation und Effizienz an die Arbeit zurückkehrst.

Das gilt auch für den Feierabend.

Du würdest deine Nächte nicht im Büro verbringen, also sorge dafür, dass deine Abende privat bleiben.

Egal, ob deine Arbeitszeiten vorgegeben sind oder du sie selbst festlegst: Halte dich an den Plan und verlasse nach getaner Arbeit deinen Workspace.

Je klarer diese Grenzen zwischen Berufs- und Privatzeit sind, desto leichter wird es dir fallen, konzentriert und produktiv zu sein, wenn es darauf ankommt.

Schaffe eine Routine, die für dich funktioniert

Jetzt, wo Workspace und Zeitplan stehen, ist es Zeit zu bestimmen, welcher Tagesablauf am besten zu dir passt.

Im Home-Office fühlt man sich manchmal distanzierter von der Arbeit.

Ein fester Arbeitsplatz hilft dabei, aber einer der effektivsten Tipps ist es, sich Arbeitskleidung anzuziehen.

Du musst dich nicht in Schale werfen, aber nicht im Pyjama zu arbeiten, ist entscheidend für das richtige Mindset.

via giphy

Vielleicht stellst du fest, dass deine Produktivität über den Tag schwankt. Nutze das zu deinem Vorteil, indem du Aufgaben nach ihrem Energiebedarf planst.

Wenn du morgens am fittesten bist, reserviere diese Zeit für komplexe Projekte und hebe dir einfachere Aufgaben für das klassische Mittagstief auf.

Je nachdem, wie flexibel du bist, kannst du deine Tage im Voraus planen, um jeden Morgen mit spezifischen Zielen zu starten.

So optimierst du deinen Tag und vermeidest es, wertvolle Energie für unwichtige Aufgaben zu verschwenden oder dich durch ein Projekt zu quälen, wenn die Motivation am niedrigsten ist.

Wie beim Einrichten des Arbeitsplatzes gilt auch hier: Finde heraus, was zu deiner Arbeitsweise passt. Das kann anfangs ein wenig „Trial and Error“ erfordern.

Bonus-Tipp: Kurze Bewegungspausen

Da man im Home-Office dazu neigt, länger am Computer zu sitzen, da alles griffbereit ist, steigt das Risiko für Rücken- oder Beinschmerzen. Laut aktueller Forschung gehören Rückenschmerzen oder Ischiasschmerzen zu den häufigsten Beschwerden.

Dies kann den Alltag beeinträchtigen und die Erledigung täglicher Aufgaben behindern, was die Gesamtproduktivität senkt.

Deshalb empfiehlt es sich, zwischen den Aufgaben Pausen einzulegen und kurze Dehnübungen zu machen. Das beugt Beschwerden vor und hilft dir, energiegeladen zu bleiben.

Passe deine Kommunikationsmethoden an

Die Distanz zum Team kann im Home-Office zu Gefühlen der Isolation führen.

Der Kontakt über Messaging oder Video ist wichtig, aber ein entscheidender Tipp ist, diese Tools positiv zu nutzen.

Zahlreiche Meetings und Termine können anstrengend sein, aber ein Mangel an Interaktion ist ebenfalls ein Problem.

Um die Zeit aller Beteiligten effektiv zu nutzen, sollten Ziele, Agenda und benötigter Input vorab klar kommuniziert werden, damit sich jeder vorbereiten kann.

Strukturierte Meetings sind gut für den Informationsfluss, ersetzen aber nicht das lockere Gespräch in der Kaffeeküche.

Weniger formelle Meetings in kleinen Runden sind wertvoll für Brainstormings oder Problemlösungen. Das steigert nicht nur die Produktivität, sondern auch die Moral im Team.

Bleib aktiv

Die meisten Tipps konzentrieren sich auf die Zeit direkt am Schreibtisch.

Ein großer Teil deiner Produktivität hängt jedoch davon ab, wie fit und motiviert du dich fühlst – und hier kommt körperliche Aktivität ins Spiel.

Den ganzen Tag am Bildschirm zu sitzen, ermüdet Augen und Gehirn.

Bewegung bedeutet nicht zwangsläufig, jeden Tag ins Fitnessstudio zu gehen oder Yoga zu machen – obwohl das natürlich super ist!

Wichtig ist vor allem, dass du nicht zu lange in einer unvorteilhaften Position am Rechner sitzt.

Regelmäßiges Aufstehen und Dehnen reicht oft schon aus, um sich wieder wohlzufühlen. Auch Spaziergänge wirken Wunder!

Regelmäßiges Dehnen im Home-Office
via giphy

Das sorgt auch dafür, dass du regelmäßig den Blick vom Monitor abwendest.

Sich bewusst Zeit ohne Bildschirme zu nehmen, kann schwer sein, besonders wenn der Job digital ist.

Aber diese Pausen erlauben deinen Augen, sich auszuruhen, damit du danach effizienter denn je weiterarbeiten kannst!

Genieße deine Freizeit

Im Home-Office verbringst du meist den Großteil des Tages an einem Ort.

Fördere deine Kreativität, indem du dich mit Dingen umgibst, die dich inspirieren.

Neben der Arbeit sollte dein Tag auch Platz für Hobbys und Interessen bieten.

Alles, was dich von der Arbeit ablenkt, hilft dir, deine Freizeit zu genießen und voll aufgeladen an den Schreibtisch zurückzukehren.

In Phasen geringer Motivation kannst du Hobbys als Belohnung nutzen: „Wenn dieses Projekt fertig ist, freue ich mich auf mein Buch oder mein Videospiel.“

Je nach Typ ist dies auch die perfekte Zeit, um Freunde zu treffen oder die nötige Zeit für sich selbst zu finden.

In jedem Fall ist es wichtig, dass dein Zuhause nicht zum reinen Büro wird.

Genau wie feste Arbeitszeiten hilft dir die bewusste Freizeit, die Balance zwischen einem produktiven Arbeitstag und einem entspannten Abend zu finden.

via giphy

Das Arbeiten von zu Hause aus ist eine fantastische Gelegenheit, eigene Strukturen zu schaffen und in einer Umgebung zu arbeiten, die perfekt auf dich zugeschnitten ist.

Die Optimierung des Workflows braucht vielleicht etwas Zeit, aber das Wissen darüber, wie du am besten arbeitest, ist unbezahlbar.

Diese Tipps helfen dir, deine Tage so zu strukturieren, dass du motiviert und produktiv bleibst, während du gleichzeitig gesunde Grenzen zwischen Beruf und Privatleben ziehst.

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