Nehmen wir an, du arbeitest in einem Unternehmen, in dem eines Tages jemand ein LinkedIn-Profil erstellt hat. Es existiert zwar, aber es gibt dort absolut keine Informationen über die Brand. Die Seite hat stolze vier Follower: den Marketing Manager, dessen Partner, die Schwester und eine Bekannte der Schwester.
Ziemlich traurig, oder? Und du weißt, dass dein Unternehmen es besser kann. Also, statt mitleidig auf diese Seite zu schauen, kremple die Ärmel hoch und ändere etwas daran mit unserem ultimativen LinkedIn for Business Guide. Wenn du Tipps suchst, wie man auf LinkedIn postet und Leben in dein LinkedIn-Unternehmensprofil bringt, bist du hier genau richtig.
Warum lohnt sich ein Unternehmensprofil auf LinkedIn?
Du fragst dich vielleicht: Warum braucht mein Unternehmen eine Company Page? Für viele scheint ein privates Profil oder eine Facebook-Seite auszureichen. Doch mit der richtigen LinkedIn for Business Strategie kannst du großartige professionelle Chancen nutzen, um deine Brand strahlen zu lassen und sie in den Augen der Wettbewerber als Branchenriesen zu positionieren.

Welche Rolle kann eine LinkedIn-Unternehmensseite spielen?
- Unterstützung von Recruiting-Prozessen
- Aufbau von Brand Awareness
- Präsentation der Unternehmenskultur
- Ankündigung von News innerhalb der Organisation
- Aufbau einer Community rund um die Brand
Niemand sagt, dass deine Seite nicht alle Rollen gleichzeitig spielen kann. Wir haben dir ja gesagt, dass LinkedIn for Business riesiges Potenzial bietet!
Einige Unternehmen haben ihre Seiten zwar eingerichtet, aber vergessen, sie zu aktualisieren oder zu pflegen. Andere sehen keinen Mehrwert darin. Du solltest dir jedoch bewusst sein, dass die Pflege deines LinkedIn-Unternehmensprofils sowohl für das Employer Branding als auch für dein Personal Branding extrem vorteilhaft sein kann.

Was sind die Vorteile einer LinkedIn Company Page?
- Steigerung des Brand-Wiedererkennungswerts bei deiner Zielgruppe auf Social Media
- Mitarbeiter motivieren, aktiv zu werden und eine Community zu bilden
- Vorbildfunktion für das gesamte Unternehmen einnehmen
- Unterstützung beim Aufbau von Personal Brands
- Mehr über Mitarbeiter und die gewünschte Zielgruppe erfahren
- „Top of Mind“ bleiben und Expertenstatus im Netzwerk aufbauen
- Leichtere Vernetzung mit Prospects oder potenziellen Bewerbern
- Aufbau eines positiven Unternehmensimages und einer tollen Kultur
Sobald du überzeugt bist, dass die LinkedIn Company Page die richtige Wahl ist, kann die Arbeit beginnen. Es erfordert nicht viel Zeit, zu lernen, wie man effektiv auf LinkedIn postet. Falls dein Unternehmen noch keine Seite hat, folge unserem Guide. Falls sie bereits existiert, springe zum nächsten Schritt.
Wie erstellt man eine LinkedIn Company Page?
Es ist relativ simpel. Klicke in deinem privaten Profil auf „Mehr“, scrolle nach unten und wähle „Unternehmensseite erstellen“.

Anschließend wählst du den Typ der Seite aus und füllst die Informationen über dein Unternehmen aus. Das war’s schon!

Ist das alles? (Un)glücklicherweise nicht.
Deine LinkedIn Company Page muss nicht nur existieren, sondern auch aktiv sein. Kollegen zur Interaktion zu bewegen, kann anfangs mühsam sein, ist aber essenziell für deine LinkedIn-Strategie.
Diese Praxis erhöht das Engagement und lässt die Brand vertrauenswürdiger wirken. In einigen Organisationen ist es sogar üblich, Mitarbeiter für besondere Aktivitäten auf LinkedIn zu belohnen.
Achte auf die Balance zwischen Corporate News und dem echten Unternehmensalltag. Es ist leicht, langweilig zu sein – aber genauso leicht, super ansprechenden Content zu erstellen. Zeige ein menschliches Gesicht, teile Success Stories oder Recruiting-Prozesse, aber halte es ausgewogen. Schließlich sollen die Leute deiner Story folgen und nicht nur Dauerwerbung sehen.
Das Teilen von Informationen fördert Reichweite und Engagement. Wenn eine Brand bereits durch Interaktion glänzt, ist es leichter, weiter zu wachsen – Nutzer interagieren lieber mit Marken, die bereits eine aktive Basis und guten Content haben (lass dich von Content Curation inspirieren).
Was ist also das Erfolgsrezept?
Eine attraktive Company Page kombiniert mit professionellen persönlichen Profilen der Mitarbeiter, die regelmäßig Inhalte teilen. Das ist eine klassische Win-win-Situation: Die Brand gewinnt Reichweite durch die LinkedIn Strategie, und die Mitarbeiter stärken ihr Personal Branding durch die Employer Brand. Für den Start kann auch Paid Promotion hilfreich sein.
Best Practices für das Wachstum deiner LinkedIn Company Page
- Engagement ist der Schlüssel. Nutze interne Newsletter oder andere Social-Media-Kanäle, um auf deinen neuen LinkedIn-Account aufmerksam zu machen.
- Um nicht nur Mitarbeiter, sondern auch potenzielle Kunden anzuziehen, gibt es ein Feature: Du kannst deine Kontakte einladen, der Seite zu folgen. Nutze dies dezent, um niemanden zu nerven. Nur einladen, wenn der Content für die Person wirklich einen Mehrwert bietet.
- Setze einen individuellen Call to Action (CTA). Das scheint eine Kleinigkeit zu sein, hilft aber enorm bei der Conversion.

- Wusstest du, dass LinkedIn interessante Inhalte zum Teilen vorschlägt? Das ist perfekt für Presseschauen oder wenn du mal keine Idee für einen Post hast. Du kannst Themen, Branchen oder Standorte wählen, um relevanten Content zu finden.

- Teile Artikel deiner Mitarbeiter auf der Company Page. Da es keine direkte Funktion dafür gibt, kopiere einfach die URL des Artikels und füge sie in das Post-Feld der Unternehmensseite ein. Das Gleiche funktioniert wunderbar mit Präsentationen von SlideShare.

- Verwalte deine Seite mehrsprachig. Wenn du beispielsweise in Italien ein globales Geschäft betreibst, kannst du Inhalte auf Italienisch und Englisch teilen.
- Ganz wichtig: Vervollständige dein Profil. Es gibt Seiten mit viel Content, aber ohne Website-Link oder Kontaktinfo. Mach es deinen Followern einfach.
- Teile passende Business-Posts auch über dein privates Profil in Gruppen oder mit spezifischen Personen, um zusätzliche Aufmerksamkeit zu generieren.
LinkedIn-Management: Wie postet man richtig?
Zeitmangel ist der häufigste Grund, warum Company Pages vernachlässigt werden. Man fokussiert sich aufs Kerngeschäft oder Facebook und Instagram. Doch LinkedIn-Management muss nicht stressig sein.
Viele Marketer fragen sich: Wann soll ich posten? Was soll ich posten? Es gibt keine Pauschalantwort, da alles von deinen Analytics und Kapazitäten abhängt.
Du kannst alles manuell machen. Aber… wusstest du, dass Kontentino als Social Media Management Tool erlaubt, alle Arten von LinkedIn-Posts zu planen und andere Business Pages zu taggen? Das spart enorm viel Zeit, besonders wenn du bereits Content für andere Plattformen planst. Natürlich solltest du Platz für Echtzeit-Content (RTM) lassen, aber mit einem Plan im Rücken kannst du dich voll auf das Community Management konzentrieren.
LinkedIn Business Page vs. LinkedIn Business Profile
Eigentlich ist es dasselbe. LinkedIn nennt es offiziell Company Page. Manchmal versteht man unter einem LinkedIn Business Profile auch ein persönliches Profil, das professionell für das Personal Branding genutzt wird, anstatt nur als digitaler Lebenslauf. Wichtig ist jedoch nur, wie du es für deine Ziele einsetzt.
Was man auf einer LinkedIn Company Page posten sollte
LinkedIn bietet viele Post-Formate. Nutze die Vielfalt! Hier sind Ideen für deinen Content-Plan:
#1 Unternehmens-Updates
Das können Ankündigungen zu Events, neuen Produkten oder allgemeine Statements zur aktuellen Entwicklung sein. LinkedIn ist zwar nicht der Ort für reines „Hard Selling“, aber ideal, um die Bekanntheit und Sichtbarkeit zu steigern.
#2 Pressemitteilungen
Statt sie nur auf der Website zu verstecken, teile Pressemitteilungen aktiv auf LinkedIn, um direkt in der Branche Interesse zu wecken.
#3 Branchen-News
Teile relevante News aus deinem Sektor. Das zeigt, dass du up-to-date bist und positioniert dein Unternehmen als Autorität. Füge immer einen eigenen Kommentar oder eine Analyse hinzu.
#4 Links zu Blog-Posts
Nutze LinkedIn als Traffic-Quelle für deinen Blog. Ein kurzer Teaser hilft den Followern zu verstehen, warum sie klicken sollten.
#5 Content von und über Mitarbeiter
Menschen machen Unternehmen. Profile von Teammitgliedern oder Interviews machen die Brand nahbar und menschlich.
#6 Meilensteine
Egal ob Umsatzziele oder Auszeichnungen – Meilensteine zeigen Fortschritt und sorgen für positive Publicity.
#7 Case Studies und Customer Success Stories
Erfolgreiche Projekte sind der beste Beweis für deine Kompetenz. Hole dir aber immer erst das Okay des Kunden ein.
#8 Infografiken
Daten sind toll, aber niemand liest gern lange Whitepaper. Infografiken bereiten komplexe Infos visuell auf und erzielen meist ein höheres Engagement.
#9 Behind-the-Scenes-Content
Gib Einblicke in den Arbeitsalltag. Ob Bürotour oder „Ein Tag im Leben“ – lass deiner Kreativität freien Lauf 💙.
#10 Jobangebote
LinkedIn ist ein Karrierenetzwerk. Hier findest du gezielt qualifizierte Kandidaten für deine offenen Stellen.
#11 TBT (Throwback Thursday)
Alte Fotos oder Rückblicke sind ein sympathischer Weg, die Unternehmensgeschichte zu zeigen und die Community einzubinden.
So managst du eine LinkedIn Company Page effektiv
Mit diesen Tipps wird das Management zum Kinderspiel:
Tipp 1: Regelmäßig posten
Du musst nicht jeden Tag posten, aber mindestens einmal pro Woche sollte neuer Content erscheinen. Konsistenz ist das A und O bei LinkedIn for Business. Nutze Tools wie Kontentino, um Posts im Voraus zu planen.
Tipp 2: Klare Verantwortlichkeiten
Meistens kümmert sich nicht nur eine Person um die Seite. Mit Kontentino kannst du Aufgaben zuweisen, Kommentare hinterlassen und Content zur Freigabe senden.
Tipp 3: Arbeitsabläufe strukturieren
Fokussiere dich auf eine Aufgabe nach der anderen: Morgens Kommentare checken, dann Content erstellen und später Freigaben einholen.
Tipp 4: Vorbereitung auf Krisen
Erstelle einen Social-Media-Krisenplan. So weiß jeder im Team sofort, was zu tun ist, wenn mal ein Fehler passiert oder negative Kommentare überhandnehmen.
Tipp 5: Checklisten nutzen
Bevor du veröffentlichst, prüfe: Headline, Bild, Beschreibung, Hashtags und CTA. In Kontentino gibt es dafür ein automatisches Modul.
Tipp 6: Wettbewerb im Auge behalten
Schau, was bei anderen funktioniert oder schiefgeht. Das liefert Inspiration für eigene Formate und Insights über die Zielgruppe.
Tipp 7: Kontentino für die Zusammenarbeit
LinkedIn ist nativ nicht gerade für Collaboration gemacht. Kontentino schließt diese Lücke. Probiere es kostenlos aus und vereinfache dein LinkedIn-Management.
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Eine LinkedIn Company Page hilft dir, Business-Ziele auch organisch zu erreichen. Es braucht Zeit, Geduld und Fokus auf Qualität, aber es lohnt sich für Traffic, Leads und Brand Awareness. Fang einfach an!




