Zum BlogZurück zum Blog

Wie du Kunden ein „Nein“ verkaufst, ohne „Nein“ zu sagen | Kontentino

Bo Pokštefl
Geschrieben von
Bo Pokštefl

Wer liegt schon gerne falsch? Hand hoch. Dachte ich mir. Wir alle denken, wir haben recht, und du kennst das alte Sprichwort: Der Kunde ist König. Deine Kunden kennen ihr Business, aber du kennst deins auch. Du weißt, was funktioniert – aber wie sagst du das deinem enthusiastischen Kunden? Wie kannst du in diese hoffnungsvollen Augen schauen und ein grausames „NEIN“ aussprechen?

Wenn du in solchen Momenten noch zögerst, lies weiter. Hier kommen hilfreiche Tipps für eine bessere Zusammenarbeit.

Diplomatie statt Konfrontation

Nennen wir es nicht Verstellen, sondern Sensibilität. Diplomatie ist eine Fähigkeit, die du immer gebrauchen kannst. Kommunikation ist nicht nur der Schlüssel zu einer guten Ehe, sondern zu jeder Beziehung in deinem Leben. Einschließlich der zu deinen Kunden. Als Account Manager oder Social Media Brand Manager musst du deinen eigenen Weg finden, mit ihnen zu sprechen. Hör zu. Stimme erst einmal zu. Hebe die Ideen hervor, die du gut findest. Danach werden sie viel offener für deine eigenen Vorschläge sein. Eine weitere Lösung ist das persönliche Gespräch, damit der Kunde sich vor den Kollegen nicht bloßgestellt fühlt. Nutze Humor – viel Humor. Lachen hilft in jeder Situation, und seien wir ehrlich: Menschen mögen lockere und lustige Leute. Nimm das Leben nicht zu ernst 🙂

Kurze Wege statt langer Mails

Wie gesagt: Wenn du die Möglichkeit hast, persönlich mit deinem Kunden zu sprechen, tu es. Da das nicht immer möglich ist, solltest du statt E-Mails vielleicht direktere Wege wählen, wie Slack oder Campfire. Das geht schnell, ist modern und einfach zu bedienen. Außerdem musst du nicht ewig in deinem Posteingang suchen. Du kannst Gruppen oder Kategorien erstellen, die nach Kampagnen organisiert sind. Das hilft dabei, deine Kommunikation deutlich effektiver zu gestalten.

via giphy

Zahlen sind dein Backup

Wenn sich deine Kunden fragen, warum du Beiträge immer abends postest, obwohl sie dich gebeten haben, es morgens zu tun: Nutze Zahlen. Belege sind immer der beste Weg, um reale Ergebnisse zu zeigen, ohne jemanden zu verärgern oder ewig erklären zu müssen. Heutzutage gibt es zahlreiche Analytics-Tools. Wie willst du deine Performance sonst messen? Deine Strategie muss auf einem soliden Fundament stehen.

Ehrliches Feedback

Apple wusste es schon vor langer Zeit: Geschicktes Feedback verhindert, dass man sich direkt angegriffen fühlt. Es gibt viele Arten, Kritik zu üben oder seine Meinung zu sagen. Aber das hier ist kein Wrestling-Match darum, wer gewinnt. Du solltest immer den Weg wählen, bei dem beide Seiten zufrieden sind. Das Ziel ist es, verständnisvoll zu sein, ohne sich unter Wert zu verkaufen – unterstützend, aber mit eigener Meinung. Sei ehrlich, das hilft beiden Unternehmen in der Zukunft. Konstruktive Kritik hat noch niemandem geschadet, sie bringt uns nur weiter.

Gib ihnen immer eine Option

Niemand wird gerne in die Enge getrieben. Und meistens gibt es nicht nur die eine richtige Lösung. Selbst gute Ideen im Kopf klingen manchmal erst dann richtig gut, wenn man sie laut ausspricht. Erarbeite also mehrere Optionen, die funktionieren könnten, und präsentiere sie deinem Kunden, während du die erste Option ablehnst. Auf diese Weise haben sie nicht das Gefühl, keine Wahl zu haben, und können sich weiterhin aktiv am Prozess beteiligt fühlen.

via giphy

Es gibt immer einen Weg, alles zu klären – du musst nur den richtigen Ansatz für dich finden. Beide Seiten wollen in ihrem Bereich glänzen, und gemeinsam schafft ihr das.

via giphy

Kontentino social management tool

Über 1,2 Mio. geplante Posts im letzten
Jahr – von Usern genau wie dir.