Jeder einzelne veröffentlichte Post oder die gesamte Social-Kampagne muss am Ende analysiert werden, um zu sehen, wie sie tatsächlich abgeschnitten hat. Ohne die Performance des Contents zu analysieren, ist die Social-Media-Arbeit sinnlos. Es ist wie das Schreiben einer Semesterarbeit in der Schule, die nie korrigiert wurde. Man weiß einfach nicht, ob sie gut war.
Sobald du die Bedeutung von Insights und Analytics verstanden hast, stehst du vor anderen Herausforderungen:
- Hast du das Gefühl, dass du deine Kunden mit Zahlen und Metriken aus den Analytics überforderst, von denen sie die meisten wahrscheinlich gar nicht brauchen?
- Wie kann man diese reduzieren?
- Wie stellst du sicher, dass du und deine Kunden vom Gleichen sprechen?
- Wie kann man Facebook- und Instagram-Metriken richtig verstehen, um daraus zu lernen und die nächste Kampagne noch besser zu machen?
Hier ist ein kurzer Guide für dich, um das Beste aus deinen Kampagnenergebnissen herauszuholen, ohne ziellos durch die Zahlen auf deinem Bildschirm zu scrollen.
1. Das Kampagnenziel festlegen
Was möchtest du erreichen? Sollen die Nutzer auf deine Website kommen? Möchtest du, dass sie dein Video mindestens 10 Sekunden lang ansehen, um deine Botschaft zu verstehen? Du solltest die Ziele entsprechend festlegen.
Facebook hilft dir dabei enorm – du musst nur aus der Liste wählen. Überlege dir am besten, an welcher Stelle im Conversion Funnel sich deine Kunden befinden, und wähle das passende Ziel aus. Danach wird deine Kampagne so gesteuert, dass sie für das gewählte Objective optimiert wird.
Du musst jedoch bedenken, dass Facebook seine Grenzen hat. Es wäre nicht klug, eine Kampagne mit der Erwartung zu starten, eine messbare Steigerung der Brand Awareness oder der spezifischen Produkt-Erinnerung zu erhalten – Facebook bietet dieses Feature nicht an, und du könntest keine verlässlichen Daten liefern.

Quelle: Facebook.com; Facebook Kampagnenziele
2. Die richtigen KPIs / Metriken nutzen
Nachdem du dein Ziel festgelegt hast, musst du bestimmen, wie du es messen willst. Das bedeutet: Du musst die richtigen Ergebnissegmente auswählen, die dir helfen, die Effektivität der Kampagne zu verstehen.

Quelle: Facebook.com; Liste der Facebook-Metriken
Ein Beispiel: Wenn dein Objective Reichweite ist, könnte dein KPI die Cost per 1.000 erreichte Personen sein. Oder wenn dein Ziel Video-Views sind, macht es wenig Sinn, auf die Anzahl der Reaktionen und Shares zu achten.
Natürlich bedeutet das nicht, dass du jede andere Metrik komplett ignorieren musst. Es kann vorkommen, dass ein Post bei einer unerwarteten Kennzahl sehr gut abschneidet. Diese Fälle sind jedoch selten und können das Gesamtbild verzerren. Wir empfehlen daher, sich auf die relevanten Metriken zu konzentrieren.
Falls du bei den Metriken etwas verwirrt bist: Unser CEO Bo hat vor Kurzem ein Webinar gehalten, in dem er genau auf dieses Thema eingegangen ist. 🙂
3. Daten in Kontext setzen
Lerne aus deinen eigenen Zahlen. Hast du in der Vergangenheit ähnliche Kampagnen erstellt? Selbst wenn nicht, spielt das keine Rolle – du wirst es wahrscheinlich in Zukunft tun. Deshalb musst du die Daten in einem größeren Zusammenhang betrachten.
Es ist wichtig, Benchmarks zu setzen, damit du weißt, womit du deine Kampagne vergleichen kannst. Je mehr Daten, desto besser – das Bild wird komplexer und relevanter. Wenn du deine Benchmarks hast, behalte einfach im Auge, wie nah du an diesen performst. So kannst du potenzielle Fehler vermeiden und so schnell wie möglich optimieren.
Es gibt wie immer ein paar Dinge zu beachten. Erstens solltest du nur Kampagnen mit dem gleichen Objective vergleichen – ein Video wird wahrscheinlich nicht so viele Kommentare haben wie ein Gewinnspiel-Post.
Auch das eingesetzte Media-Budget spielt eine große Rolle – ein Post mit der doppelten Engagement-Zahl könnte mit einem 10-mal größeren Budget beworben worden sein. In Wirklichkeit performt er aber schlechter, weil das Verhältnis zwischen Ausgaben und Engagement schlechter ist. Wähle in einem solchen Fall die Cost per Engagement, die dies berücksichtigt. 😉
All das kannst du ganz einfach in Kontentino tracken.
4. Die Posts mit der besten Performance basierend auf Metriken
Die Kampagne läuft, was nun? Am besten ist es natürlich, sie von Zeit zu Zeit zu überprüfen. Außerdem ist es gut, die besten Posts im Auge zu behalten. Hier ist es hilfreich, sie nach einer Metrik zu sortieren. Das gibt dir einen sofortigen Überblick und hilft dir, schnelle Entscheidungen zu treffen: Läuft ein Post außergewöhnlich gut? Dann ist es wahrscheinlich eine gute Idee, das Beste daraus zu machen und das Budget für den Boost zu erhöhen. Wenn ein Post hingegen zurückbleibt, ist es besser, den Boost auszuschalten. In Kontentino Insights & Reporting kannst du Posts ganz einfach auf diese Weise sortieren.

Quelle: Kontentino; Posts nach einer Metrik sortieren
Nochmals: Du musst an das Ziel und das Budget denken! Erst dann werden deine Zahlen für deine Seite und die Kampagne insgesamt relevant – sie stehen im Kontext.
Bei Bedarf kannst du sogar unsere benutzerdefinierten Metriken verwenden, die Facebook nicht anbietet (z. B. die Engagement Rate, die du sonst manuell berechnen müsstest). Fehlt dir eine Metrik? Schreib uns einfach eine E-Mail an hello@kontentino.com, und vielleicht können wir sie für dich zur Liste hinzufügen.
5. Den Report an den Kunden senden
Die Kampagne ist beendet, (hoffentlich) ist alles gut gelaufen und es ist an der Zeit, die guten Nachrichten mit dem Kunden zu teilen.
Glücklicherweise hast du fast die ganze Arbeit bereits erledigt. Ziele, KPIs und Benchmarks stehen fest, sodass das Abrufen der Ergebnisse ganz einfach ist.

Quelle: Kontentino; Report exportieren
Bringe deine Expertise ein – was lief gut? Was kann in Zukunft besser gemacht werden? Sind dir unerwartete Ereignisse aufgefallen (z. B. eine enorme organische Reichweite eines Posts, viele negative Kommentare etc.)? Nimm alles auf, um ein umfassendes Bild mit Zusammenhängen und Schlussfolgerungen für den Kunden zu erstellen.
Wie du das machst, bleibt dir und deinen Kunden überlassen – PDF oder Präsentation, je nach Absprache.

Quelle: Kontentino;
Den Report dem Kunden präsentieren
Wenn du dabei Hilfe benötigst, ist Kontentino mit vielen Features (Metriken-Liste, Report-Export etc.) zur Stelle, die genau dafür entwickelt wurden. Klicke einfach auf den Button unten, registriere dich und teste all das und vieles mehr einen Monat lang kostenlos.
Wie reportest du an deine Kunden? Lass es uns in den Kommentaren wissen – lass uns Tipps vergleichen!




