Die Social-Media-Welt ändert sich täglich. Deshalb ist es wichtig, Schritt zu halten oder der Konkurrenz sogar einen Schritt voraus zu sein. Wie das geht? Führe einen Social Media Audit durch und finde heraus, auf welchen Plattformen deine Aktivität wirklich effizient ist, ob deine Kommunikation stimmt und wie du im Vergleich zum Wettbewerb abschneidest.
Worauf du achten solltest
Bevor du startest
Bevor du mit dem Audit beginnst, stelle sicher, dass du dir über das Ziel deiner Kommunikation in den sozialen Netzwerken im Klaren bist. Willst du die Brand Awareness steigern, Leads generieren, den Abverkauf fördern oder etwas anderes? Was auch immer deine Ziele sind, du musst sie klar definieren.
Wo kommuniziert die Marke?
Erstelle eine Übersicht der Social-Media-Kanäle, die deine Marke nutzt. Evaluiere, welche davon für deine Zielgruppen relevant sind und wie viel Prozent deiner Kunden die jeweilige Plattform aktiv nutzen.
Entscheide basierend darauf, wo du deine Kommunikation beenden oder einschränken solltest und wo du im Gegenteil mehr Zeit und Budget investieren solltest. Vielleicht stellst du fest, dass du ganz neue Wege testen musst.

Sind die Profile auf allen Kanälen konsistent?
Gehe die Profile deiner Marke in allen sozialen Netzwerken durch und stelle sicher, dass die Informationen identisch und korrekt sind. Das Ziel ist, dass Menschen deine Marke überall sofort wiedererkennen. Der gleiche Name und das gleiche Profilbild erleichtern die Suche, z. B. facebook.com/kontentino anstelle von facebook.com/48923578395742.
Zielgruppen-Analyse
Ein wichtiger Schritt ist die Analyse deiner Zielgruppe in den sozialen Netzwerken. Ist deine eigentliche Zielgruppe identisch mit deinen Fans? Wenn nicht, targetest du deine Ads wahrscheinlich falsch oder erstellst den falschen Content. Überlege dir, welche Inhalte für deine Zielgruppe interessant sind, und richte deine Posts danach aus.

Audit deines Contents
Erstellst du eigenen Content, nutzt du User-Generated Content oder teilst du Beiträge anderer Seiten? Welche Post-Typen überwiegen? Wenn dein Hauptziel der Traffic auf deine Website ist, sollten Link-Posts dominieren. Wenn du ein fotogenes Produkt hast, nutze Bilder und Videos. Ist deine Zielgruppe interaktionsfreudig? Versuche es zum Beispiel mit Umfragen.
Eine häufige Frage ist auch die Posting-Frequenz. Überprüfe deine Kommunikationsintensität. Postest du nur alle paar Monate oder überflutest du deine Fans täglich mit Beiträgen? Die Frequenz hängt von deinem Thema und deinem Kommunikationsziel ab. News-Seiten müssen beispielsweise mehrmals täglich posten, um aktuell zu bleiben. Wenn deine Kommunikation explizit markenorientiert ist, solltest du die Leute nicht mit belanglosen Posts darüber nerven, wie toll dein Produkt ist. Poste lieber seltener, investiere dafür in die Qualität und zeige die Features deines Produkts auf interessante Weise. Erreiche damit dann die größtmögliche Zielgruppe.
Was ist mit dem Budget?
Auch wenn es unvorstellbar scheint, verlassen sich manche immer noch rein auf die organische Reichweite. Soziale Netzwerke sind nicht kostenlos – betrachte sie wie jeden anderen Media-Raum. Lege dein Budget basierend darauf fest, wie viel Prozent deiner Zielgruppe du erreichen musst, um dein Ziel zu erreichen. Natürlich hängt das Budget auch von der Anzahl der Posts ab. Wenn dein Budget klein ist, erstelle lieber weniger, aber bessere Posts.
Details zählen
Vergiss beim Audit nicht die „Kleinigkeiten“ wie die richtigen Formate für Bilder und Videos, deren Qualität, den passenden Tone of Voice und die Verwendung von Short-URLs in deinen Texten.
Zu guter Letzt
Der letzte, aber wichtigste Punkt des Audits: Kenne die Regeln der jeweiligen Plattformen. Verstößt dein Gewinnspiel vielleicht gegen die Richtlinien von Facebook?
Natürlich kannst du noch unzählige weitere Dinge prüfen. Ich empfehle, mit diesen 7 Schritten zu starten. Beim nächsten Mal gehen wir dann tiefer ins Detail.
Viel Erfolg beim Audit!




