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Social Media Marketing für Restaurants | Kontentino

Kinga Edwards
Geschrieben von
Kinga Edwards
Inhalt
Wie hilft Social Media Marketing Restaurants?#1 Ein starkes Markenimage aufbauen#2 Mit Gästen in Kontakt treten#3 Den Kundenservice verbessern#4 Einen soliden Marketing-Kanal schaffen#5 Eine präzise Zielgruppe ansprechenWelche Social Media Plattformen sind am besten für Restaurants?FacebookInstagram XPinterestYouTubeTikTokBewertungsportaleSocial Media Marketing für Restaurants: BeispieleProfile und Bios vollständig ausfüllenNutze Tools für eine konsistente Brand VoiceInteragiere mit deinen FollowernNutze relevante Hashtags und Location-TagsNutze UGC (User-Generated Content)Arbeite mit Influencern zusammenNutze hochwertige BilddatenHalte deine Kanäle aktuellSetze auf bezahlte PromotionExperimentiere mit FormatenKooperationen mit lokalen PartnernVirtual Dining & Live StorytellingFazit: Social Media Marketing erfolgreich nutzen

Du hast gerade dein Restaurant eröffnet und willst es bekannt machen? Oder du zählst die Tage bis zum Launch und möchtest schon jetzt für ordentlich Buzz sorgen?

Wo würdest du als Erstes ansetzen?

Höchstwahrscheinlich auf Social Media.

Social Media hat sich als unglaublich wirkungsvolles und kosteneffizientes Tool für das Restaurant-Marketing erwiesen. Heute zeigen wir dir bewährte Taktiken, mit denen du das Beste aus den sozialen Netzwerken für deinen Betrieb herausholst.

Wie hilft Social Media Marketing Restaurants?

#1 Ein starkes Markenimage aufbauen

Über Social Media haben Restaurants die Möglichkeit, Speisen und Atmosphäre in Echtzeit zu präsentieren. Durch Fotos, Videos und Kundenbewertungen bekommen Gäste ein besseres Gefühl für dein Lokal, noch bevor sie es betreten.

Eine solide Social-Media-Präsenz schafft Vertrauen bei potenziellen Kunden und steigert die Brand Awareness, was sich letztlich in mehr Besuchen vor Ort auszahlt.

#2 Mit Gästen in Kontakt treten

Du möchtest Feedback zu deinem Restaurant? Deine Social Media Profile machen es dir leicht. Du kannst deine Gäste direkt fragen, was sie von deinem Angebot, den Preisen oder dem Service halten.

So verstehst du, wie dein Betrieb wahrgenommen wird, und kannst nötige Anpassungen vornehmen, um die Customer Experience zu optimieren – oft schon, bevor der Gast überhaupt bei dir angeklopft hat.

#3 Den Kundenservice verbessern

Tischreservierungen, Lieferbestellungen und Kundenanfragen können zeitfressend sein – besonders wenn du eine Restaurantkette führst oder dein Laden gerade voll besetzt ist.

Social Media kann diese Workflows für dich und dein Team vereinfachen. Das sorgt für einen besseren Kundenservice und ein zufriedenstellendes Erlebnis für deine Gäste.

#4 Einen soliden Marketing-Kanal schaffen

Social Media Accounts fungieren als direkter Draht für deine gesamten Marketing- und Werbebemühungen. Ob Special Event, Promotion oder ein neues Gericht auf der Karte – Social Media ist die perfekte Plattform, um die Botschaft zu verbreiten.

Oft sind es genau diese Kanäle, auf denen Menschen zuerst nach Informationen suchen. Ein Grund mehr, deine Socials beim Management deines Restaurants immer aktuell zu halten.

#5 Eine präzise Zielgruppe ansprechen

Viele lokale Restaurants sind eher klein, aber mit Social Media kannst du deine Reichweite weit über dein direktes Viertel hinaus ausdehnen. Du kannst Plattformen nutzen, um gezielt Menschen aus bestimmten demografischen oder geografischen Regionen anzusprechen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Gästen werden.

Alternativ kannst du deine lokale Präsenz stärken und dich darauf konzentrieren, Beziehungen zur Community in deiner Stadt oder deinem Stadtteil aufzubauen. Beide Taktiken funktionieren.

Welche Social Media Plattformen sind am besten für Restaurants?

Bei der Fülle an verfügbaren Plattformen ist die Entscheidung oft schwer. Wir haben die beliebtesten Kanäle in drei Kategorien unterteilt, die sowohl für große Ketten als auch für kleine Familienbetriebe relevant sind.

Facebook

Man mag es oder nicht, aber Facebook bleibt die größte Social Media Plattform. Hier kannst du Updates posten, Specials und Events hervorheben, gezielte Ads für Nutzer in deiner Umgebung schalten und vieles mehr.

Facebook ist für das Restaurant-Marketing deshalb so stark:

  • Es bietet einen fortschrittlichen Ads Manager (Meta Business Suite), um exakt die Leute zu erreichen, die basierend auf Interessen und Standort zu deinen Gästen werden könnten.
  • Du kannst verschiedene Content-Formate nutzen, von Fotos und Videos bis hin zu Stories oder längeren Storytelling-Posts.
  • Es ist oft die erste Anlaufstelle für ältere Generationen, die andere Plattformen weniger intensiv nutzen.

Instagram

Als extrem visuelle Plattform ist Instagram perfekt für Restaurants, die fotogene Gerichte servieren oder ein schönes Ambiente bieten. Teile Bilder deines Essens, der Drinks und deines Teams, um deine Marketingstrategie lebendig zu machen.

Warum Instagram für deine Strategie unverzichtbar ist:

  • Es bietet viele interaktive Formate (Stories, Carousel Posts, Reels etc.).
  • Es ist stark mobil-orientiert und erreicht Nutzer ideal von unterwegs.
  • Hashtags und Location-Tags helfen dir, direkt mit potenziellen Gästen in deiner Nähe in Kontakt zu treten.

X

X ist eher für die schnelle Kommunikation und den Aufbau von Beziehungen in bestimmten Regionen geeignet. Besonders im US- oder UK-Markt ist die Relevanz hoch, während es lokal in Deutschland eher für News-Updates genutzt wird.

Warum es nützlich sein kann:

  • Häufige Updates halten Gäste immer auf dem Laufenden.
  • Teilnahme an Konversationen rund um Food & Drinks baut Autorität auf.
  • Hashtags ermöglichen das Finden von Gästen an spezifischen Standorten.

Pinterest

Pinterest ist ideal, um deine Speisekarte visuell zu präsentieren oder passende Rezepte zu teilen. Besonders saisonale Specials lassen sich hier hervorragend hervorheben.

Die Vorteile für dein Restaurant:

  • Erstellung ansprechender Boards rund um dein gastronomisches Konzept.
  • Starke Präsenz in den Google-Bildersuchergebnissen bei richtiger Verschlagwortung.
  • Einfaches Repurposing von Content aus anderen Kanälen.

YouTube

Nicht jedes Restaurant braucht einen aufwendigen YouTube-Kanal. Wenn du aber hochwertigen Video-Content produzieren kannst, der deine Gerichte und das Ambiente zeigt, kann YouTube sowohl Bestandskunden binden als auch neue gewinnen.

YouTube macht Sinn, wenn du bereits viel Video-Material hast.

Warum YouTube im Marketingplan hilft:

  • Erreicht Menschen, die nach Rezepten oder Restaurant-Reviews in ihrer Nähe suchen.
  • Oft weniger Konkurrenz als auf anderen visuellen Plattformen.
  • Effektives SEO durch Verlinkung zurück auf deine Website.

TikTok

TikTok ist eine der am schnellsten wachsenden Plattformen, besonders bei der jungen Zielgruppe. Restaurants, die unterhaltsame Videos erstellen, können hier in kürzester Zeit enorme Aufmerksamkeit generieren.

Warum TikTok für Restaurants funktioniert:

  • Sehr engagierte Nutzerbasis.
  • Short-Form-Videos lassen sich schnell und unkompliziert erstellen.
  • Große Reichweite bei einem vorwiegend jungen Publikum.

Bewertungsportale

Yelp, TripAdvisor, Google Business Profile. Was haben sie gemeinsam? Es sind Review-Netzwerke, auf denen Kunden Feedback zu ihrem Erlebnis hinterlassen.

Warum sie essenziell sind:

  • Einfaches Monitoring der Kundenzufriedenheit.
  • Aufbau von Vertrauen und Reputation durch öffentliche Meinungen.
  • Möglichkeit, schnell auf Beschwerden zu reagieren.

Hinweis: Das sind keine klassischen Social Media Kanäle, aber sie sind oft erfolgsentscheidend für die Gastronomie.

Mit diesem Set hast du ein solides Fundament für eine effektive Online-Präsenz.

Social Media Marketing für Restaurants: Beispiele

Genug Theorie, schauen wir uns einige Best Practices für Strategie und Umsetzung an.

Profile und Bios vollständig ausfüllen

Wenn Menschen nach Informationen suchen, sollten sie diese sofort finden. Fülle alle Felder in deinen Profilen aus – auch wenn es mühsam ist, Vollständigkeit zahlt sich aus.

Priorität haben Standort, Telefonnummer, Website und Öffnungszeiten. Nutze ein hochwertiges Profilbild oder dein Logo, damit Kunden dich sofort wiedererkennen.

Nutze Tools für “Links in der Bio”, um Nutzer gezielt zu verschiedenen Zielen zu leiten:

  • Deine Website
  • Reservierungs-Portal
  • Speisekarte
  • Lieferdienste
  • Zusatz-Content (Awards oder Interviews)

Nutze Tools für eine konsistente Brand Voice

Ein Restaurant zu führen ist Schwerstarbeit. Da kann das Marketing schnell zur Last werden. Zum Glück gibt es Tools, die dir helfen, eine konsistente Präsenz aufzubauen, ohne zu viel Zeit zu investieren.

Kontentino: Dein Tool für das Social Media Management in der Gastronomie

Kontentino ermöglicht es dir, alle Posts an einem Ort zu planen, zu terminieren und gemeinsam zu bearbeiten. Es bietet Funktionen wie:

  • Plattformübergreifendes Scheduling
  • Analytics und Performance-Tracking
  • Freigabeprozesse (intern & extern), um die Brand Safety zu wahren
  • Tags und Labels für eine einfache Organisation
  • Teamkolaboration in Echtzeit
  • Content-Bibliothek für Brand-Guidelines und Vorlagen

Kontentino verschafft dir Freiraum, damit du dich auf das Kochen konzentrieren kannst, statt dich um den nächsten Post zu sorgen.

Interagiere mit deinen Followern

Lass keinen Kommentar und keine Nachricht unbeantwortet. Antworte schnell. Das baut Bindung und Loyalität auf und sorgt für mehr Reichweite durch die Algorithmen.

Social Media ist keine Einbahnstraße. Frage deine Gäste nach ihrem Lieblingsgericht oder was sie sich auf der Karte wünschen würden. Engagement ist der Schlüssel.

Hier einige Best Practices für mehr Interaktion:

  • Erstelle Umfragen für direktes Feedback.
  • Beantworte Fragen direkt in den Kommentaren.
  • Reagiere auf DMs (Direktnachrichten).
  • Markiere andere lokale Betriebe oder Influencer (Cross-Promotion).
  • Nutze Vorlagen für effiziente Antworten.
  • Bedanke dich immer – auch bei Kritik (die LATTE-Regel von Starbucks hilft hier, unzufriedene Kunden in Fans zu verwandeln).

Nutze relevante Hashtags und Location-Tags

Besonders am Anfang sind Hashtags und Standort-Markierungen der beste Weg, um Follower aufzubauen. Damit wirst du in der lokalen Suche entdeckt.

Für mehr Sichtbarkeit:

  • Erstelle ein Set an Hashtags passend zu deiner Küche.
  • Nutze immer den Standort-Pin und prüfe die Genauigkeit.
  • Recherche nach lokalen Trend-Hashtags in deiner Stadt.
  • Etabliere einen Marken-Hashtag für User-Generated Content.

Nutze UGC (User-Generated Content)

Inhalte, die von deinen Gästen erstellt werden, sind pures Gold. Bitte deine Kunden, Fotos oder Stories zu teilen und belohne sie mit kleinen Aufmerksamkeiten oder Rabatten.

Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und macht deine Gäste zu Markenbotschaftern.

Anreize für UGC können vielfältig sein:

  • Rabatt für Markierungen in Stories.
  • Ein Gratis-Essen für das beste Foto des Monats.
  • Ein kostenloses Extra beim nächsten Besuch.

Arbeite mit Influencern zusammen

Natürlicher UGC kann dauern. Warum also nicht nachhelfen? Lokale Influencer haben bereits eine loyale Community und können dein Restaurant authentisch präsentieren.

Influencer beherrschen die Kunst des Storytellings und können diese perfekt auf deine Brand übertragen. Wichtig ist nur, dass der Influencer wirklich zu deinem Stil und deiner Zielgruppe passt.

Suche gezielt nach lokalen Foodies auf Instagram oder TikTok. Biete ihnen eine Kooperation an – oft reicht schon eine Einladung zum Essen für einen authentischen Bericht.

Nutze hochwertige Bilddaten

Schau dir die beiden Fotos unten an. Welches wirkt ansprechender?

Quelle: KI-generiertes Bild von minderwertiger Qualität
Foto von Chad Montano auf Unsplash

Die Antwort ist klar: Das zweite Bild ist ein fast perfekter Social Media Post. Warum? Weil Visuelles professionell und appetitlich wirken muss, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Um ein konsistentes Profil zu behalten, achte auf:

  • Eine einheitliche Farbpalette.
  • Gleiche Schriftarten in den Visuals.
  • Wiederkehrende Hashtags.
  • Eine klare Botschaft in Werbeanzeigen.

Halte deine Kanäle aktuell

Nichts ist frustrierender als eine Speisekarte von 2017 oder falsche Öffnungszeiten. Aktualität ist im digitalen Zeitalter Pflicht.

Prüfe monatlich Kontaktdaten, Links zur Karte, Öffnungszeiten und aktuelle Specials.

Setze auf bezahlte Promotion

Sich 2023 nur auf organische Reichweite zu verlassen, ist riskant. Um dich abzuheben, solltest du gezielte Ads schalten. Das erhöht deine Sichtbarkeit bei den richtigen Leads erheblich.

Besonders die Standort-Optimierung bei Meta-Ads ist für Restaurants ein Gamechanger. So erreichst du Menschen, die genau jetzt Hunger haben und sich in der Nähe befinden.

Experimentiere mit Formaten

Abseits von Fotos gibt es viele Möglichkeiten, deine Story zu erzählen:

  • Behind-the-scenes Einblicke.
  • AMA (Ask Me Anything) mit dem Chefkoch.
  • Interaktive Quizze und Umfragen.
  • Repurposing von Reviews in ansprechende Grafiken.
  • Behind-the-scenes Content aus der Küche.

Kooperationen mit lokalen Partnern

Team up! Partnerschaften mit dem Floristen von nebenan oder der lokalen Rösterei stärken die Community-Bindung und vergrößern die Reichweite beider Partner.

Virtual Dining & Live Storytelling

Biete mehr als nur Essen. Ein Live-Event, bei dem der Koch die Geschichte eines Rezepts erzählt, schafft ein Erlebnis, das über das Visuelle hinausgeht. Das fördert die Interaktion in Echtzeit und schafft eine tiefere emotionale Bindung.

Fazit: Social Media Marketing erfolgreich nutzen

Egal ob Fast-Casual, Sterne-Restaurant oder Café – Social Media gehört in jeden modernen Marketing-Mix. Angesichts der Konkurrenz reicht es nicht, nur auf “schöne Bilder” zu hoffen. Du brauchst einen Plan.

Fang klein an, experimentiere und lerne, was deine Zielgruppe möchte. Die Belohnung sind ein volles Haus und begeisterte Gäste.

Bon Appétit!

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