Alt-Text, kurz für "alternativer Text", wird verwendet, um Bilder auf Websites und in sozialen Medien zu beschreiben. Sein Hauptzweck besteht darin, eine textbasierte Alternative zu einem Bild für Nutzer bereitzustellen, die es nicht sehen können – sei es aufgrund von Sehbehinderungen oder technischen Problemen wie langsamem Internet. Wenn ein Bild nicht geladen wird, erscheint an seiner Stelle der Alt-Text und beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist.
Alt-Text ist entscheidend für Barrierefreiheit und SEO. Für sehbehinderte Nutzer, die auf Screenreader angewiesen sind, hilft der Alt-Text dabei, den Inhalt eines Bildes zu verstehen. Zudem unterstützt er Suchmaschinen bei der Indexierung deines Contents, was deine Seite leichter auffindbar macht. Im Grunde stellt Alt-Text sicher, dass jeder auf die Inhalte deiner Website zugreifen kann, unabhängig davon, wie sie betrachtet werden.
Normalerweise ist der Alt-Text auf einer Webseite nicht sichtbar, es sei denn, das Bild lässt sich nicht laden oder ein Nutzer verwendet einen Screenreader. Dennoch kann jeder den Alt-Text einsehen, indem er den HTML-Code der Seite prüft oder Tools für Barrierefreiheit nutzt.
Ja, Alt-Texte lohnen sich absolut! Sie verbessern nicht nur die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen, sondern fördern auch dein SEO, indem sie Suchmaschinen helfen, den Kontext deiner Bilder zu verstehen. Das Hinzufügen von beschreibenden Alt-Texten macht deinen Content inklusiver und besser auffindbar.
Schlechter Alt-Text ist zu vage oder nicht hilfreich. Beispielsweise liefern Bezeichnungen wie “image001.jpg” oder “Foto von einer Person” nicht genug Kontext. Ein guter Alt-Text sollte beschreibend und spezifisch sein. Zum Beispiel ist “eine Frau, die an einem Schreibtisch sitzt und eine Tasse Kaffee hält” wesentlich informativer.
Alt-Text sollte das Bild klar und prägnant beschreiben. Er sollte sich auf die wichtigen Details konzentrieren, die für den Content relevant sind. Eine gute Faustregel ist, ihn zwischen 5 und 15 Wörtern lang zu halten und spezifisch zu formulieren. Es geht darum, dem Nutzer zu helfen, das Bild zu verstehen – vermeide es also, zu viel oder zu wenig zu schreiben.
Nicht jedes Bild benötigt einen Alt-Text. Dekorative Bilder oder Icons, die keine inhaltliche Bedeutung haben, wie etwa ein rein dekorativer Hintergrund, können ohne Alt-Text bleiben. In diesem Fall kannst du ein leeres Alt-Attribut (alt="") verwenden, damit Screenreader es überspringen, ohne den Nutzer zu verwirren.
Wenn der Alt-Text fehlt, können sehbehinderte Nutzer den Kontext des Bildes nicht verstehen, und Suchmaschinen können es nicht richtig indexieren. Dies kann sowohl die Barrierefreiheit als auch das SEO beeinträchtigen. Daher ist es immer ratsam, Alt-Texte einzufügen, wann immer ein Bild wichtige Informationen vermittelt.
Alt-Text sollte im Allgemeinen prägnant, aber beschreibend sein. Strebe etwa 5 bis 15 Wörter an, die den Inhalt und Zweck des Bildes klar beschreiben. Es gibt kein striktes Limit, aber längere Beschreibungen können für Screenreader-Nutzer mühsam werden.