Clickbait bezieht sich auf Überschriften oder Inhalte, die gezielt darauf ausgelegt sind, Aufmerksamkeit zu erregen und zum Klicken auf einen Link zu animieren. Der Haken dabei? Der tatsächliche Content hält oft nicht das, was die sensationelle Headline verspricht. Clickbait nutzt Übertreibung, Neugier oder Schockmomente, um Klicks zu generieren, führt aber meist zu enttäuschenden oder irrelevanten Inhalten.
Ein typisches Beispiel für Clickbait wäre eine Überschrift wie: „Du wirst nicht glauben, was dieser Star getan hat!“ – nur damit der Artikel dann etwas völlig triviales oder belangloses enthüllt. Es ist eine Taktik, um Klicks zu steigern, oft auf Kosten des Vertrauens der User.
Clickbait ist nicht zwangsläufig „schlecht“, kann aber für User frustrierend sein, wenn er zu irreführenden oder irrelevanten Inhalten führt. Zudem kann es dem Ruf des Publishers schaden, wenn es übermäßig eingesetzt wird. Wenn der Content jedoch das Versprechen der Headline einlöst, kann er durchaus effektiv sein. Es geht um die richtige Balance: Fangfrische Headlines, die zum tatsächlichen Inhalt passen.
Nein, Clickbait an sich ist nicht illegal. Wenn Clickbait jedoch falsche Werbung, Betrug oder schädliche Inhalte beinhaltet, kann dies rechtliche Konsequenzen haben. Wenn zum Beispiel eine Headline kostenlose Services verspricht und diese nicht liefert, könnte dies als irreführend eingestuft werden.
Wenn du auf Clickbait klickst, wirst du meist auf eine Website oder zu einem Artikel weitergeleitet, der dem Hype der Headline nicht gerecht wird. Oft werden dabei viele Werbeanzeigen geladen, der Browser wird verlangsamt oder es wird versucht, dich zur Anmeldung für etwas zu bewegen, das du gar nicht wolltest. In der Regel dient es dazu, Traffic oder Werbeeinnahmen zu generieren.