CPM (Cost Per Mille)

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Pay to play – im wahrsten Sinne des Wortes. Jedes Tausend Augenpaare kostet dich einen festen Betrag.

CPM steht für Cost-per-Mille (Lateinisch für Tausend) und ist eine der gängigsten Methoden, mit der Plattformen und Publisher Werbeausgaben abrechnen. Wenn du Anzeigen auf Facebook, Instagram, im Google Display Network oder auf anderen digitalen Kanälen schaltest, zahlst du oft einen CPM-Tarif – das bedeutet, du zahlst einen festen Preis für jeweils 1.000 Mal, die deine Anzeige auf einem Bildschirm erscheint, unabhängig davon, ob jemand klickt oder eine Aktion ausführt.

Beim CPM geht es rein um Reichweite und Sichtbarkeit. Deine Anzeige wird 1.000 Mal ausgespielt, du zahlst den vereinbarten Preis. Es ist unkompliziert und genau deshalb seit Jahrzehnten der Industriestandard.

Wie wird Cost-per-Mille berechnet?

Die Rechnung ist einfach. Wenn du 500 € ausgibst und 50.000 Impressions erhältst, liegt dein CPM bei 10 €. Die Formel lautet: (Gesamtkosten ÷ Gesamte Impressions) × 1.000. Plattformen berechnen dies automatisch, aber das Verständnis der Mathematik dahinter hilft dir, dein Budget smarter zu planen und Preise kanalspezifisch zu vergleichen.

Wann solltest du CPM anstelle anderer Kennzahlen nutzen?

CPM eignet sich am besten, wenn dein Ziel Brand Awareness ist oder du deine Botschaft so vielen Menschen wie möglich präsentieren möchtest. Wenn du ein Produkt launchst, die Markenbekanntheit steigern willst oder eine Sichtbarkeitskampagne fährst, ist CPM-basierte Werbung sinnvoll. Da du für Impressions zahlst und nicht für Klicks oder Conversions, ist dies ideal, wenn der Fokus auf der reinen Aufmerksamkeit liegt und nicht auf einer sofortigen Aktion.

Was gilt als ein guter CPM?

Dies variiert stark je nach Branche, Plattform, Zielgruppe und Saison. Ein guter CPM auf Facebook kann bei 5–15 € liegen, während er auf YouTube 2–10 € und auf LinkedIn 10–50 € oder mehr betragen kann. Die Attraktivität deiner Zielgruppe, die Qualität der Anzeige und der Wettbewerb beeinflussen den Preis. Verfolge am besten deine eigene Baseline über einen längeren Zeitraum, anstatt einem willkürlichen statistischen Wert nachzujagen.

Wie unterscheidet sich CPM von CPC und CPA?

CPM rechnet pro Impression ab. CPC (Cost-per-Click) wird nur fällig, wenn jemand auf deine Anzeige klickt. CPA (Cost-per-Action) kostet nur dann etwas, wenn jemand eine gewünschte Aktion abschließt – also einen Kauf, eine Anmeldung oder einen Download tätigt. CPM ist das weiteste Netz; CPC und CPA sind stärker auf Performance ausgerichtet. Wähle das Modell basierend auf deinem Kampagnenziel aus und wie wichtig dir Reichweite im Vergleich zu direkten Ergebnissen ist.

Funktioniert CPM auf jeder Social-Media-Plattform?

Die meisten großen Plattformen bieten CPM als Gebotsoption an, darunter Facebook, Instagram, TikTok, LinkedIn und X. Einige Plattformen nutzen CPM standardmäßig, bei anderen kannst du das Preismodell frei wählen. Prüfe immer die Ad-Einstellungen der jeweiligen Plattform – je nach Ziel und Zielgruppe findest du dort CPM, CPC, CPA oder Hybridmodelle.