Ein Curated Feed ist deine Timeline mit ausgewählten Inhalten – Posts, Artikel, Videos und Bilder, die du gezielt aus anderen Quellen ausgewählt und mit deiner Zielgruppe geteilt hast. Anstatt ständig eigenen Content zu erstellen, suchst du nach relevanten, wertvollen Inhalten von anderen Creatoren und Marken und verbreitest diese an deine Follower. Das ist ein strategischer Weg, um auf Social Media aktiv zu bleiben, ohne ständig unter dem Druck zu stehen, neue Ideen generieren zu müssen.
Curated Content ist zu einem Grundpfeiler moderner Social-Media-Strategien geworden. Top-Marketer setzen typischerweise auf einen Mix aus 65 % eigenem Content, 25 % Curated Content und 10 % Syndicated Content. Dieses Gleichgewicht hält deinen Feed aktuell und deine Audience bei der Stange, während du gleichzeitig den Zeitaufwand und die Ressourcen für die Eigenproduktion im Griff behältst.
Content Curation ist schneller und kostengünstiger, als alles von Grund auf neu zu erstellen. Es positioniert dich als sachkundige Instanz in deiner Branche – wenn du konsistent kluge und relevante Inhalte teilst, sieht dich dein Publikum als jemanden, der den Markt versteht und sich für ihre Interessen einsetzt. Zudem baust du Beziehungen zu anderen Creatoren und Marken auf, indem du deren Arbeit teilst, was Türen für Partnerschaften und Kooperationen öffnet. Vor allem sorgt Curation dafür, dass deine Follower regelmäßig Mehrwert erhalten, ohne dass dein Team ausbrennt.
Der Schlüssel liegt in der Absicht. Teile nicht einfach wahllos irgendwelche Posts; wähle Material aus, das zu deiner Brand Voice und den Interessen deiner Audience passt. Ergänze das Ganze um deine eigene Perspektive – erkläre, warum du etwas teilst, was du daraus gelernt hast oder wie es sich auf deine Branche bezieht. Das macht aus einem einfachen Repost einen Gesprächsaufhänger und zeigt deine Persönlichkeit. Tracke zudem, welche Curated Posts das meiste Engagement erzielen, um deine Auswahl mit der Zeit zu verfeinern.
Nutze verschiedene Plattformen und Creator – Branchen-Blogs, Accounts von Wettbewerbern, Thought Leader, Nachrichtenportale und Nischen-Communities, die für dein Feld relevant sind. Verlasse dich nicht auf eine einzelne Quelle; Vielfalt hält deinen Feed interessant und zeigt dich als gut informiert. Nutze Tools, um deinen Curated Content gesammelt zu organisieren und zu planen, damit du Konsistenz wahrst, ohne täglich Stunden mit der Suche nach Posts zu verbringen.
Ja, aber das Format ändert sich. Auf Instagram und TikTok teilst du vielleicht User-Generated Content oder repostest Videos. Auf LinkedIn kuratierst du Branchenartikel und Insights. Auf Twitter/X teilst du relevante Threads und News. Das Prinzip bleibt gleich: Finde qualitativ hochwertige Inhalte, füge deine Stimme hinzu und teile sie mit deiner Zielgruppe.