Customer Retention Rate

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Der Grund, in Treueprogramme und personalisierte E-Mails zu investieren.

Die Customer Retention Rate (Kundenbindungsrate) ist eine Kennzahl, die den Prozentsatz der Kunden misst, die ein Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum hinweg behält. Sie gibt Aufschluss darüber, wie effektiv die Strategien zur Kundenbindung und Kundenzufriedenheit sind. Die Kennzahl zeigt den Anteil der Bestandskunden, die aktiv bleiben und weiterhin Geschäfte mit einem Unternehmen tätigen, anstatt abzuwandern (Churn) oder zu einem Mitbewerber zu wechseln. Dieser Wert wird üblicherweise in Prozent ausgedrückt.

Sich auf die Kundenbindung zu konzentrieren, ist oft kosteneffektiver, als ständig neue Kunden zu akquirieren. Eine hohe Retention Rate senkt zudem die Notwendigkeit für hohe Customer Acquisition Costs (Akquisekosten). Es ist essenziell für Unternehmen, die Fähigkeit zu verstehen, langfristige und positive Kundenbeziehungen aufzubauen.

Wie wird die Customer Retention Rate berechnet?

Die Customer Retention Rate wird berechnet, indem man die Anzahl der im Zeitraum neu gewonnenen Kunden von der Gesamtzahl der Kunden am Ende des Zeitraums abzieht. Dieses Ergebnis wird durch die Anzahl der Kunden zu Beginn des Zeitraums geteilt und mit 100 multipliziert. Die Formel lautet: ((Kunden am Ende des Zeitraums – neu gewonnene Kunden) / Kunden zu Beginn des Zeitraums) x 100.

Was ist eine gute Customer Retention Rate?

Eine gute Customer Retention Rate variiert je nach Branche, aber eine Rate über 90 % gilt im Allgemeinen als exzellent. In der SaaS-Branche (Software as a Service) wird aufgrund der monatlichen Abrechnungszyklen oft schon ein Wert von 35 % als angemessen betrachtet.

Wie lässt sich die Customer Retention Rate verbessern?

Zur Verbesserung der Kundenbindung gehören ein exzellenter Kundenservice, personalisierte Interaktionen, Kundenbindungsprogramme, regelmäßiges Engagement, das Einholen und Umsetzen von Feedback sowie ein starkes Markenerlebnis. Zudem ist es entscheidend, die Customer Journey zu optimieren, um Reibungspunkte (Pain Points) gezielt zu lösen.