Partnership Ads

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Creator-Content, Markenbudget, beide Namen im Header.

Partnership Ads sind bezahlte Werbeanzeigen, die aus einer Zusammenarbeit zwischen einer Marke und einem Creator entstehen. Sie laufen über das Handle des Creators, wobei beide Accounts hervorgehoben und als bezahlte Partnerschaft gekennzeichnet werden. Früher als Branded Content Ads bekannt, sind sie die offizielle Lösung von Meta, um von Creatoren erstellte Inhalte in leistungsstarke Paid Ads zu verwandeln. Im Gegensatz zu anderen Formaten der Zusammenarbeit kennzeichnen Partnership Ads explizit sowohl die Marke als auch den Creator im Header der Anzeige, was die Partnerschaft transparent macht und den Branded-Content-Richtlinien von Meta entspricht.

Was unterscheidet Meta Partnership Ads vom Whitelisting?

Der Hauptunterschied liegt in der Transparenz und den Berechtigungen. Beim Whitelisting (auch Allowlisting genannt) erhält eine Marke die Werbeberechtigung, um das Handle eines Creators zu nutzen, aber die Marke wird in der Anzeige nicht als bezahlter Partner markiert. Im Gegensatz dazu zeigen Partnership Ads sowohl den Marken- als auch den Creator-Account prominent mit dem Label „Bezahlte Partnerschaft“. Partnership Ads vereinfachen zudem die Berechtigungen in einem einzigen Freigabeprozess, geben Creatoren mehr Kontrolle darüber, welche Inhalte zur Anzeige werden, und bieten offizielle Schutzfunktionen von Meta für beide Parteien. Während Whitelisting es Marken ermöglicht, Bearbeitungen vorzunehmen und Zielgruppen außerhalb der bestehenden Follower des Creators anzusprechen, bieten Partnership Ads eine bessere Performance und entsprechen dem von Meta empfohlenen Ansatz.

Wie verbessern Partnership Ads die Performance von Werbeanzeigen?

Untersuchungen von Meta zeigen, dass Partnership Ads klassische Ads und andere Formate der Creator-Zusammenarbeit deutlich übertreffen. Wenn sie neben Standard-Anzeigen in derselben Kampagne geschaltet werden, liefern Partnership Ads eine um 53 % höhere Klickrate (CTR), eine Senkung der Kosten pro Akquisition (CPA) um 19 % und eine 99-prozentige Wahrscheinlichkeit, traditionelle Anzeigen zu übertreffen. Im Vergleich zu Account Takeovers und Whitelisting weisen Partnership Ads eine um 82 % höhere Gewinnwahrscheinlichkeit bei Kaufabschlüssen, um 3,9 % niedrigere Kosten pro Kauf und einen 2,4-fachen Conversion-Lift auf. Dieser Leistungsschub resultiert aus der Nutzung von Signalen sowohl des Marken- als auch des Creator-Accounts, was das Ad-Ranking und die Relevanz in der Meta-Auktion verbessert.

Kann man Creator Collaboration Ads für Dark Posts nutzen?

Partnership Ads werden als Standard-Paid-Ads über den Meta Ads Manager geschaltet, was bedeutet, dass sie in der Timeline und im Feed des Creators erscheinen können. Whitelisting und Account Takeovers bieten jedoch mehr Flexibilität für Dark Posts – Anzeigen, die nicht in der organischen Timeline des Creators erscheinen, sondern nur der Zielgruppe ausgespielt werden. Wenn du mehrere Anzeigenvarianten testen möchtest, ohne den Feed eines Creators zu überladen, ist Whitelisting eventuell die bessere Wahl. Partnership Ads legen den Fokus auf Transparenz und offizielle Branded-Content-Richtlinien, was sie ideal macht, wenn die Empfehlung des Creators für die Zielgruppe deutlich sichtbar sein soll.

Wie richtet man eine Partnership Ad ein?

Um eine Partnership Ad zu erstellen, müssen sowohl die Marke als auch der Creator die Zusammenarbeit über den Meta Business Manager autorisieren. Der Creator erteilt der Marke die Erlaubnis, Anzeigen mit seinen Inhalten zu erstellen, und beide Konten müssen verknüpft sein. Nach der Genehmigung erstellst du die Anzeige im Meta Ads Manager, wählst den Account des Creators als Partner aus und bestimmst den Inhalt, der als Paid Ad geschaltet werden soll. Die Anzeige erscheint dann unter dem Handle des Creators, wobei sowohl die Marke als auch der Creator markiert und als bezahlte Partnerschaft gekennzeichnet sind. Du kannst Zielgruppen festlegen, Budgets bestimmen und die Performance genau wie bei jeder anderen Meta-Anzeige verfolgen – inklusive vollem Attributions- und Conversion-Tracking.

Warum sollten Marken Partnership Ads nutzen, anstatt Creator-Content einfach zu reposten?

Viele Marken laden Creator-Inhalte manuell herunter und posten sie unter ihrem eigenen Account als markeneigene Anzeige erneut. Das funktioniert zwar, aber Partnership Ads nutzen das Vertrauen und die Engagement-Signale der Creator-Zielgruppe, was zu einer deutlich besseren Performance führt. Da die Anzeige unter dem Handle des Creators läuft, trägt sie dessen Glaubwürdigkeit und Authentizität – die Zielgruppe nimmt sie als Empfehlung des Creators wahr, nicht nur als werblichen Pitch der Marke. Zudem respektieren Partnership Ads das Einverständnis der Creatoren und die Branded-Content-Richtlinien von Meta, was langfristig stärkere Beziehungen aufbaut. Für Performance-Marketer, die ihren CAC senken und den ROAS verbessern wollen, bieten Partnership Ads einen effizienteren, transparenteren und skalierbareren Ansatz für Influencer-Generated Content in der bezahlten Werbung.