Eine Influencer-Rate-Card ist ein Dokument oder eine Grafik, die die Gebühren und Leistungen auflistet, die du für gesponserte Inhalte, Markenpartnerschaften und Nutzungsrechte berechnest. Sie ist deine professionelle Preisliste – ein Verhandlungstool, das Marken zeigt, wofür sie bezahlen und warum. Im Gegensatz zu einer starren Preisliste ist eine gut gestaltete Rate Card flexibel und dient eher als Ausgangspunkt für Gespräche statt als finales Angebot.
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Diese Begriffe werden oft verwechselt, erfüllen aber völlig unterschiedliche Zwecke. Dein Media Kit ist deine Vorstellung – es erzählt deine Geschichte, zeigt deine Zielgruppen-Demografie, bisherige Arbeiten und warum eine Marke mit dir zusammenarbeiten sollte. Eine Rate Card kommt ins Spiel, sobald das Interesse geweckt wurde. Während das Media Kit die Partnerschaft bewirbt, verhandelt die Rate Card den Preis und den Umfang. Man kann es so sehen: Das Media Kit öffnet die Tür, die Rate Card schließt den Deal ab.
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Beginne mit deinen Kernleistungen, aufgeschlüsselt nach Plattform – Instagram-Posts, TikTok-Videos, Reels, Stories – mit Preisen für jede Kategorie. Berücksichtige verschiedene Content-Typen: statische Posts, Short-form Video, Long-form Content. Ergänze Premium-Leistungen wie Event-Auftritte, Markenberatung oder exklusive Partnerschaften. Am wichtigsten ist es, klar zu definieren, was in jedem Preis enthalten ist: Nutzungsrechte, Zeitplan für die Veröffentlichung, Korrekturschleifen und verfügbare Add-ons.
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Hier lassen Creator oft Geld auf dem Tisch liegen. Wenn eine Marke deinen Content für Paid Ads über deinen eigenen Feed hinaus nutzen möchte, ist das mehr wert. Standardmäßig werden 25–50 % auf den Basispreis für die Nutzung in bezahlten Anzeigen aufgeschlagen. Exklusivität – also das Versprechen, während einer Kampagne nicht mit Wettbewerbern zusammenzuarbeiten – rechtfertigt einen Aufschlag von weiteren 20–30 %. Dies sind keine optionalen Extras, sondern bedeutende Umsatzmöglichkeiten.
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Deine Follower-Zahl spielt eine Rolle, aber die Engagement-Rate ist wichtiger. Eine Engagement-Rate von 10 % bei 5.000 Followern ist wertvoller als 1 % Engagement bei 50.000. Deine Nische, Zielgruppen-Demografie, Content-Qualität, der Produktionsaufwand und die Posting-Frequenz fließen alle mit ein. Marken zahlen mehr für hochgradig engagierte, spezifische Zielgruppen als für große, aber passive Mengen. Je stärker deine Metriken und je gezielter dein Publikum, desto besser lassen sich höhere Gebühren rechtfertigen.
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Präsentiere deine Rate Card als Basis, nicht als Obergrenze. Sie eröffnet das Gespräch mit klaren Erwartungen an deinen Wert. Wenn Marken sehen, dass deine Gebühren an spezifische Deliverables und Metriken gebunden sind, verstehen sie, in was sie investieren. Nutze sie, um Diskussionen über Umfang, Exklusivität und Nutzungsrechte zu lenken. Eine professionelle Rate Card positioniert dich als ernsthaften Geschäftspartner und nicht als Hobby-Creator, was oft zu besseren Deals und höheren Honoraren führt.