Mit fast 3 Milliarden monatlich aktiven Nutzern dominiert Facebook den Markt und wächst stetig weiter. Es überrascht daher nicht, dass Unternehmen nach neuen Wegen suchen, diese Social-Media-Plattform für ihr Marketing zu nutzen.
Durch den Einsatz eines Tools zum Planen von Posts können Marketer den Stress manueller Veröffentlichungen über den Tag verteilt vermeiden und Zeit gewinnen, die sie für produktivere Aufgaben nutzen können.
In diesem Blog-Post lernst du, wie du Posts auf deiner Facebook-Seite planst.
Was bedeutet es, Facebook-Posts zu planen?
Das Planen von Posts auf Facebook ermöglicht es dir, Beiträge in eine Warteschlange zu stellen und sie automatisch zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichen. Das ist besonders hilfreich für Unternehmen, die einen konsistenten Content Calendar pflegen möchten oder nicht die Zeit haben, Updates jeden Tag manuell zu posten. Zudem ist es nützlich, um mehrere Posts gleichzeitig auf einer oder mehreren Facebook-Seiten zu veröffentlichen.
Kann man Posts auf einem privaten Facebook-Profil planen?
Auf einem privaten Profil können keine Posts geplant werden, dies ist nur auf Seiten möglich. Facebook möchte verhindern, dass Unternehmen persönliche Profile nutzen, um Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Eine Facebook-Seite ist als explizites Marketing-Tool für Unternehmen und Organisationen gedacht.
Wie kann ich einen Post auf Facebook planen?
Du kannst die folgenden Methoden nutzen:
- Posts über das Creator Studio planen
- Posts über die Business Suite planen
- Posts über Social Media Management Tools (wie Kontentino) planen
Welche Option ist die beste?
Zuerst schauen wir uns die ersten beiden Optionen an, die sich sehr ähnlich sind.
Es gibt jedoch gute Gründe, warum die dritte Methode für dich besonders interessant sein könnte – bleib also dran.
Facebook-Posts via Creator Studio planen
Früher war es unkompliziert, Posts direkt auf der Facebook-Seite zu planen. Heute musst du dafür das Creator Studio nutzen. Du erreichst es entweder über diesen Link oder über die Ansicht zur Post-Erstellung auf deiner Seite unter Beitrag im Creator Studio erstellen.

Dort bereitest du deinen Post vor: Du kannst Captions und Creatives hinzufügen, Tags und Standorte setzen sowie Add-ons wie Gefühle/Aktivitäten nutzen. Klicke abschließend auf den kleinen Pfeil neben „Veröffentlichen“ und wähle „Planen“. Wähle Datum und Uhrzeit, klicke auf „Speichern“, und der Button ändert sich zu „Beitrag planen“. Klingt einfach, oder?

Nicht ganz. Was bei einem Post einfach wirkt, wird bei vielen Beiträgen schnell mühsam. Zudem fehlen dem Creator Studio Funktionen für die Preview und die Kollaboration, was es für viele Social Media Manager unzureichend macht.
Facebook-Posts via Business Suite planen
In der Business Suite (auf deinem Mobilgerät) klickst du auf den blauen Button am unteren Bildschirmrand.

Du gelangst zur Erstellungsseite. Hier kannst du Fotos, Videos, Standorte und Gefühle hinzufügen – fast identisch zum Creator Studio. Danach musst du den Post nur noch für deine Seite planen.


Auch das wirkt simpel, hat aber Nachteile: Die Auswahl an Post-Typen ist eingeschränkt, du kannst nicht direkt mit deinem Team interagieren und keine vorab hochgeladenen Assets nutzen.
Mal eben ein oder zwei Posts von unterwegs zu planen ist okay, aber bei größeren Mengen wird es zeitraubend und frustrierend.
Die bessere Strategie für Social Media Manager? Professionelle Social Media Management Tools nutzen.
Facebook-Posts mit Kontentino planen
Mit einer Software wie Kontentino kannst du deine Social-Media-Posts stressfrei in großen Mengen erstellen, organisieren und planen. Du erstellst einfach einen Content Calendar, fügst einen neuen Post hinzu, füllst Details wie Datum, Uhrzeit und Caption aus – und fertig!
So planst du mehrere Posts mit wenigen Klicks und behältst die volle Übersicht über deine Social-Media-Strategie.

Warum solltest du Tools zur Social-Media-Verwaltung für das Planen deiner Facebook-Posts nutzen?
#1 Massenplanung ist ein Kinderspiel
Ein großer Vorteil von Third-Party-Tools ist die Möglichkeit, alle Posts auf einmal zu planen. Sobald die Warteschlange steht, laufen Erstellung und Veröffentlichung fast wie von selbst.
Du musst dich nicht mehr separat in jedes Profil einloggen. Das spart enormen Aufwand, besonders wenn du mehrere Seiten oder Profile verwaltest. Posts über verschiedene Accounts hinweg gleichzeitig zu planen, reduziert den täglichen Workload drastisch.
Ein weiterer Pluspunkt? Du kannst Content weit im Voraus hochladen – ideal, um Posts zu Zeiten zu veröffentlichen, in denen du selbst nicht online bist.
In Kontentino kannst du deine Assets in der Media Library speichern und jederzeit darauf zugreifen.

Im Creator Studio kannst du unter „Dateiverwaltung“ nur auf Dateien zugreifen, die bereits Teil eines bestehenden Posts waren. Vorab-Uploads ohne direkten Post sind mit nativen Facebook-Tools kaum möglich.
#2 Flexible und anpassbare Planung
Im Creator Studio oder der Business Suite hast du kaum Kontrolle darüber, wie Posts im Redaktionsplan angeordnet sind. Stell dir vor, du willst fünfmal täglich auf verschiedenen Seiten posten, aber an bestimmten Tagen gar nichts veröffentlichen.
Third-Party-Tools bieten hier die nötige Flexibilität. Du siehst den gesamten Redaktionsplan auf einen Blick und kannst Facebook-Posts flexibel planen, duplizieren oder als Entwurf speichern. So stellst du sicher, dass dein Feed immer gefüllt ist.
Wenn sich Pläne ändern, lassen sich Posts per Drag & Drop verschieben. Lücken im Kalender werden sofort sichtbar und können gefüllt werden. Kurz: Du kannst schnell auf Veränderungen reagieren – über viele Profile und Posts hinweg.
#3 Kein Facebook-Login zum Planen nötig
Einer der größten Vorteile: Du musst nicht auf Facebook sein, um Posts zu planen. Alles geschieht über ein zentrales Dashboard, ohne ständig zwischen Seiten wechseln zu müssen.
Das reduziert Ablenkungen enorm. Auf Facebook gibt es immer etwas zu checken, das dich von der Arbeit abhält. Mit einem Tool wie Kontentino fokussierst du dich voll auf deine Aufgabe: das Planen deiner Facebook-Inhalte.
#4 Workflow, Approval und Planung an einem Ort
Professionelle Tools erleichtern die Zusammenarbeit mit Kunden oder Kollegen. Sie können Posts ansehen und freigeben (Approval), bevor diese live gehen – alles in einem Dashboard.
Das bietet Facebook nativ nicht. Dort findet die Erstellung und Abstimmung meist außerhalb der Plattform statt. Für Projektmanagement und mehrstufige Korrekturschleifen sind native Tools daher ungeeignet.
Kontentino ist der One-Stop-Shop für dein Social Media Management.
Es ist ein exzellenter Scheduler, bietet aber zusätzlich starke Features für Team-Kollaboration und Kunden-Feedback.
Besonders wenn du für viele Seiten und Unternehmen verantwortlich bist, ist eine nahtlose Zusammenarbeit entscheidend.
Alles unter einem Dach.
#5 Vorschau der Posts vor der Veröffentlichung
Echte Detail-Previews fehlen in der Business Suite und im Creator Studio oft, was zu Fehlern und Missverständnissen führen kann.
In Social Media Management Tools siehst du genau, wie dein Post auf organische Weise aussehen wird. Korrekturen, Typos oder Änderungen lassen sich in Echtzeit umsetzen. Du siehst auch, wie der Content auf verschiedenen Endgeräten wirkt – ein riesiger Zeitvorteil für Social Media Manager.
#6 Plattformübergreifendes Planen
In diesem Post geht es um Facebook, aber meistens bespielst du noch andere Kanäle. Native Facebook-Tools helfen dir bei LinkedIn oder Twitter nicht weiter. Dort müsstest du den Prozess jedes Mal wiederholen.
Bei Dutzenden Posts pro Woche ist das extrem zeitaufwendig. Mit Kontentino duplizierst du Inhalte einfach als Entwurf, passt sie kurz an (z. B. andere Hashtags) und planst sie für alle Kanäle gleichzeitig.
#7 Besserer Support an deiner Seite
Über den Facebook-Kundenservice könnte man Bücher schreiben. Tatsächlich haben wir mit über 10 Wegen, den Facebook-Support zu kontaktieren, fast eines geschrieben.
Bei Millionen von Nutzern stehst du bei Problemen mit nativen Tools oft lange in der Schlange.
Im Gegensatz dazu bieten viele Social-Media-Tools einen Support, der innerhalb von Minuten antwortet. Hier ist der Gewinner eindeutig.
Best Practices für das Planen von Facebook-Posts
#1 Facebook-spezifisch optimieren
Das Posten an sich ist einfach, aber für den Erfolg zählt die Qualität.
Beachte diese Punkte vor der Veröffentlichung:
- Prüfe alle Tags (beim Kopieren von Instagram funktionieren manche Markierungen nicht)
- Überlege, ob Hashtags auf Facebook wirklich nötig sind
- Checke die Bildmaße (unser Social Media Image Cheat Sheet hilft hier)
#2 Den optimalen Zeitpunkt finden
Plane deine Posts dann, wenn deine Zielgruppe aktiv ist. Das variiert je nach Inhalt und Follower-Struktur.
Es gibt Theorien über die beste Zeit zum Posten auf Facebook, aber am besten analysierst du deine eigenen Daten. So siehst du genau, wann deine Audience online ist, und kannst deinen Redaktionsplan darauf ausrichten.
#3 Verschiedene Formate nutzen
Nutze die ganze Bandbreite an Formaten, um die Aufmerksamkeit hochzuhalten. Abwechslung verhindert, dass dein Feed langweilig wird.
Neben normalen Fotos und Videos solltest du mit Link-Posts oder Carousels experimentieren. Normalerweise bräuchtest du dafür den Ads Manager, aber mit Kontentino kannst du solche Formate direkt planen.
#4 Ein CTA für jeden Post
Füge jedem geplanten Post einen Call-to-Action (CTA) hinzu. Das Ziel bestimmt die Botschaft. Grundsätzlich solltest du deiner Zielgruppe klar sagen, was sie tun soll.
CTAs müssen keine auffälligen Buttons sein. Ein effektiver CTA kann dezent sein, wie zum Beispiel:
- Mehr erfahren
- Rabatt sichern
- Besuche unsere Website
- Jetzt shoppen
- Lies den Blog-Post
- Hier anmelden
Gib deinen Followern eine klare Richtung vor.
#5 Engagement nicht vergessen
Facebook-Posts sind nur erfolgreich, wenn deine Audience interagiert. Auf Kommentare antworten und Fragen klären gehört dazu. Das ist ein wichtiger Teil, um dein Facebook Engagement zu steigern.
Die Planung ist essenziell, sollte aber echte Interaktionen ergänzen, nicht ersetzen.
Nutze Tools, mit denen du Kommentare und Nachrichten direkt aus dem Dashboard beantworten kannst, wenn dir die Zeit für manuelle Pflege fehlt.
#6 Den richtigen Rhythmus finden
Finde die Balance zwischen den Wünschen deiner Audience und deinen Ressourcen. Vermeide zum Beispiel Posts am Wochenende, wenn du dann nicht auf Reaktionen antworten kannst. Community Management am Montag ist oft zu spät. Wenn du am Wochenende nicht online sein willst und kein Team hast, plane deine Inhalte lieber für Wochentage. Um sicherzugehen, dass dein Content gesehen wird, lies unseren Guide zum Facebook-Algorithmus.
Wie plant man also Facebook-Posts im Jahr 2022?
Es gibt viele Wege. Wenn du alleine arbeitest, nur wenige Posts hast und keine Freigabeprozesse benötigst, reichen die nativen Tools von Facebook oft aus. Wenn du jedoch im Team arbeitest, Approvals von Kunden brauchst oder mehr Features für ein effizientes Social Media Management suchst, sind Third-Party-Tools dein bester Freund.
Eines dieser Tools ist Kontentino – wir laden dich herzlich ein, es einfach mal auszuprobieren.





