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Die 10 wichtigsten Facebook Updates 2021 | Kontentino

Kinga Edwards
Geschrieben von
Kinga Edwards
Inhalt
1. iOS 14 Datenschutz-Updates2. Monetarisierungsprogramm für Creator3. Facebook Campaign Ideas Generator 4. „Text pro Person optimieren“-Feature für Ads5. Facebook bringt Shops in den Marketplace und zu WhatsApp6. Facebook veröffentlicht einen Clubhouse-Konkurrenten 7. Facebook setzt verstärkt auf Personalisierung 8. Facebook experimentiert mit AR 9. Facebook Live ist wieder im Trend 10. Chatbots auf dem VormarschWie nutzt man Facebook Updates für die Social Media Strategie?

Facebook ist eine sich ständig verändernde Landschaft, die ihren Algorithmus laufend aktualisiert, um die User Experience so weit wie möglich zu optimieren. Da neue Änderungen oft scheinbar aus dem Nichts auf die Plattform treffen, kann es für Unternehmen und Marketer eine echte Herausforderung sein, den Überblick zu behalten und ihre Social Media Strategien im Handumdrehen anzupassen. 

In diesem Artikel gehen wir auf wichtige Trends und große Updates ein, die Facebook 2021 implementiert und die du unbedingt auf dem Schirm haben solltest. Wir zeigen dir außerdem, wie du Hürden überwindest, die bestimmte Änderungen mit sich bringen könnten, und wie du neue Facebook Updates und Trend-Strategien zu deinem Vorteil nutzt. 

1. iOS 14 Datenschutz-Updates

Am 16. April 2021 veröffentlichte Apple iOS 14.5 für sein Ökosystem von fast 1 Milliarde iPhone-Nutzern. Das Update brachte neue Features wie eine verbesserte Face ID, neue Emojis, Bugfixes und etwas, das die Welt der Facebook-Werbung ins Chaos stürzte: App Tracking Transparency. 

Facebook und Apple lagen schon immer im Clinch. Facebook liebt es, Daten zu sammeln, und Apple hasst es. Im Jahr 2018 geriet Facebook durch eine Klage der Federal Trade Commission wegen mangelnder Transparenz bei der Erfassung privater Nutzerdaten ins Rampenlicht. Da sich immer mehr Menschen Sorgen um den Schutz ihrer Privatsphäre machten, verstärkte die Klage das Misstrauen gegenüber Facebook und spornte schätzungsweise jeden vierten Amerikaner dazu an, die App von seinen Geräten zu deinstallieren

Foto von Mihai Moisa auf Unsplash

Springen wir ins Jahr 2021: Apple hat beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Technisch gesehen ändert die App Tracking Transparency allein nicht viel an der Art und Weise, wie iOS mit Ad Tracking umgeht, da Nutzer das Tracking schon vorher deaktivieren konnten. Der Hauptunterschied beim iOS 14 Update besteht darin, dass die Nutzer nach dem Update bei jedem Öffnen einer neuen App direkt vor die Wahl gestellt werden. Entwickler sind nun gezwungen, die Nutzer über eine standardisierte Abfrage um Erlaubnis zu bitten, ihr Verhalten über verschiedene Apps hinweg zu tracken. Der entscheidende Punkt? Über 96 % der iOS 14 Nutzer haben das App-Tracking abgelehnt. 

Für Facebook Marketer bedeutet das, dass Daten, die über Pixel und andere Tracking-Methoden gesammelt wurden, im Wesentlichen verschwinden. Remarketing-Kampagnen können nicht mehr gezielt ausgespielt werden und Reports werden ungenau. Aber es ist nicht alles schlecht. 

Hier sind einige Möglichkeiten, wie Marketer auf iOS 14 reagieren können:

  • Segmentiere Zielgruppen, indem du Android- bzw. iOS-Nutzer separat ansprichst. Das kannst du unter “Bestimmte Mobilgeräte und Betriebssysteme” tun, indem du “Nur Android-Geräte” auswählst. Beachte, dass dies nur für Kampagnen funktioniert, die Conversion-Events tracken. 
  • Facebook hat die Anzahl der Events, die du mit dem Facebook Pixel tracken kannst, von unendlich auf nur noch acht reduziert. Überlege dir, welche On-Site-Aktionen am wertvollsten sind, und nutze den Events Manager, um sicherzustellen, dass deine Berichte so genau wie möglich bleiben. 
  • Aktiviere die Conversions API und verifiziere deine Domain. 
  • Nutze Tracking-Tools von Drittanbietern, um Daten der Website-Besucher zu sammeln. 
  • Investiere in hochwertige Creatives und Copy. 
  • Erkunde andere Marketing-Kanäle wie TikTok, Google und Influencer Marketing. 

2. Monetarisierungsprogramm für Creator

Bis Ende 2022 plant Facebook, 1 Milliarde Dollar in Programme zu investieren, die Creatoren neue Möglichkeiten bieten, mit ihren Inhalten auf Facebook und Instagram Geld zu verdienen. Der Social-Media-Riese versucht, neue Talente anzulocken und bestehende zu binden, indem er neue Bonusprogramme einführt, die „Creator für großartige Inhalte belohnen“ – so Facebook-CEO Mark Zuckerberg. 

Der Fonds umfasst Werbeeinnahmen aus Formaten wie IGTV und In-Stream-Ads. Facebook arbeitet außerdem an Support-Features auf Follower-Basis wie Badges, Abonnements, Icons, Trinkgeldern und Pay-per-View-Events. Creator können zudem über Affiliate-Programme mit Marken kooperieren, Branded Content Kampagnen erstellen und sogar Shops in ihren Profilen einrichten. 

Quelle: Facebook

Facebook möchte einen positiven Kreislauf fördern, der Creator belohnt, die ihre Follower unterhalten und einbinden. Die Stars Challenges, die nun auch auf Gaming-Creator ausgeweitet werden, sind ein gutes Beispiel für diesen Ansatz. 

Das Bonusprogramm wird Creator durch eine Reihe von Initiativen auf Facebook und Instagram bezahlen, die „saisonal sind, sich weiterentwickeln und mit der Zeit ausgeweitet werden“. 

Sobald ein Creator einen vereinbarten Meilenstein mit den Monetarisierungstools von Facebook erreicht, wird ein Teil des erhaltenen Geldes für die Erstellung neuer und innovativer Inhalte zugesagt. Obwohl noch nicht alle Details feststehen, wissen wir, dass diese Boni erst einmal für ausgewählte Creator verfügbar sind, die von Facebook persönlich eingeladen wurden. Ein plattformweites Bewerbungsportal ist derzeit in Arbeit. 

Der Creator Fund von Facebook ist ein klarer Vorstoß gegen den 200 Millionen Dollar schweren Creator Fund von TikTok, der 2020 angekündigt wurde. Da das Kurzvideoformat von TikTok die Plattform Jahr für Jahr in neue Höhen katapultiert, fährt Facebook schwere Geschütze auf, um das eigene Netzwerk für Creator attraktiv zu halten. Und nicht nur Facebook investiert kräftig in Influencer: Snapchats Spotlight hat eine Auszahlung von 1 Million Dollar pro Tag an Creator eingerichtet, YouTube hat seinen eigenen 100-Millionen-Dollar-Fonds und Apps wie Triller und Likee investieren ebenfalls in ihre Creator. 

Was bedeutet das für dich als Marketer oder Unternehmensinhaber? Wenn du noch keine starke Social Media Präsenz aufbaust, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Content is King und das Wachstum der Creator-Economy wird sich so schnell nicht verlangsamen. Da Facebook neue Features einführt, um kreative Talente anzuziehen, ist die Nutzung deiner Social Media Accounts im Einklang mit den Zielen von Facebook ein guter Weg, um organisch zu wachsen, neue Kunden zu gewinnen und die Markenpräsenz zu stärken.

3. Facebook Campaign Ideas Generator 

Facebook kümmert sich gerne um die Kleinen. Im Jahr 2020 kündigte die Plattform an, Zuschüsse in Höhe von 100 Millionen Dollar an kleine Unternehmen zu verteilen, die nach den weltweiten wirtschaftlichen Verwerfungen infolge der Pandemie dringend Hilfe benötigten. 

Im Juli dieses Jahres kündigte Facebook den Campaign Ideas Generator an – ein weiteres Tool für kleine Unternehmen, die Hilfe beim Start ihrer Werbemaßnahmen auf der Plattform benötigen. 

Der Campaign Ideas Generator bietet nützliche Ressourcen wie vorgefertigte Creatives, Textvorlagen und detaillierte Kampagnenideen. 

Um mit dem Campaign Ideas Generator zu starten, wählst du deinen Unternehmenstyp aus. Das Tool schlägt dir dann Kampagnenideen, fundierte Insights sowie Daten und Materialien vor, die speziell auf deine geschäftlichen Anforderungen zugeschnitten sind. Facebook testet zudem „Ready to Go Ads“, ein Feature für E-Commerce und Einzelhandel. Diese Anzeigen enthalten fertige Texte und Creatives, die du direkt für deine Kampagne nutzen kannst. Das ist besonders nützlich für Unternehmen, die nicht über die Ressourcen verfügen, um eigene Inhalte zu erstellen. Du kannst sogar einen Feiertag auswählen und Facebook erstellt dazu passende Inhalte. Der Campaign Ideas Generator hilft dabei, Blockaden zu lösen und Content zu erstellen, den du sofort umsetzen kannst. Wenn dich die automatischen Ideen inspirieren, du aber Änderungen vornehmen möchtest, bietet Facebook eine DIY Creative Suite mit Lösungen für die eigene Content-Erstellung an.

4. „Text pro Person optimieren“-Feature für Ads

Facebook hat eine neue Option angekündigt, auf die du auf der Anzeigenebene einer Kampagne zugreifen kannst. Damit erlaubst du Facebook, Headline, Primärtext und Beschreibung automatisch zu tauschen, wenn der Algorithmus dies für sinnvoll hält. Anzeigen mit dieser Option verhalten sich ähnlich wie die Responsive Search Ads von Google: Facebook rotiert Caption, Headline oder Beschreibung dynamisch, basierend darauf, worauf ein Nutzer laut System am besten reagieren würde.

 So kann zum Beispiel die Beschreibung zum primären Text werden und umgekehrt. Wenn du jedoch Text in einem ganz bestimmten Feld festlegst, wird dieser nicht außerhalb dieser Platzierung getauscht. Wie viele automatisierte Optimierungsfunktionen von Facebook werden die Platzierungen durch Daten bestimmt, die Facebook in Echtzeit während der Laufzeit deiner Ads sammelt. 2019 führte Facebook ein ähnliches Feature in Form von mehreren Textvarianten für Werbetexte ein. Es gab Advertisern die Möglichkeit, verschiedene Anzeigentexte in einer Kampagne hinzuzufügen. Der Algorithmus wählte dann die Version aus, die basierend auf dem Engagement des Nutzers angezeigt wurde. 

Wie das soziale Netzwerk die Option für die beste Resonanz ermittelt, liegt am Algorithmus. Die Idee dahinter ist, dass Facebook aufgrund der massiven Datenmengen weiß, wie Menschen auf unterschiedliche Texte reagieren. Anstatt manuell mehrere Textzeilen einzugeben und selbst Split-Tests durchzuführen, übernimmt Facebook das einfach für dich.

Das Tolle an diesem neuen Feature ist, dass es sich ganz einfach per Button aktivieren lässt. Es ist für jedes Budget, jede Kontogröße und jeden Unternehmenstyp geeignet – vom kleinen Betrieb bis zum Großkonzern. Die Option „Text pro Person optimieren“ erweitert das bestehende A/B-Testing-Programm von Facebook und macht den Prozess für Kampagnenmanager einfacher.

5. Facebook bringt Shops in den Marketplace und zu WhatsApp

Seit Juni 2021 verzeichnet Facebook 300 Millionen monatliche Shop-Besucher und über 1,2 Millionen aktive Shops pro Monat. Facebook macht es den Nutzern noch einfacher, in Shops zu stöbern und Produkte zu kaufen, während sie durch ihren Feed scrollen. Während Instagram Shops und der Facebook Marketplace schon länger an ihren festen Plätzen in der Navigation zu finden sind, kündigte Mark Zuckerberg im Juni in einem Live Audio Room an, dass Nutzer ihre Lieblings-Shops nun auch direkt in WhatsApp und im Facebook Marketplace durchsuchen können. 

Quelle: Facebook

„Mehr als 1 Milliarde Menschen nutzen den Marketplace jeden Monat. Deshalb machen wir es Unternehmen leicht, ihre Shops in den Marketplace zu bringen, um noch mehr Menschen zu erreichen“, schrieb Zuckerberg in einem Facebook-Post. Wenn Kunden einen Shop auf WhatsApp ansehen, haben sie die Möglichkeit, direkt mit dem Unternehmen zu chatten, bevor sie etwas kaufen. Auf der F8-Konferenz Anfang Juni stellte Facebook zudem Updates für WhatsApp Business vor. Früher konnte es Wochen dauern, ein Business-Konto einzurichten – jetzt können Unternehmen den Registrierungsprozess in wenigen Minuten abschließen. Facebook hat dies wahrscheinlich getan, um Unternehmen zu ermutigen, die 2 Milliarden Nutzer von WhatsApp als Kanal für den Kundensupport zu nutzen.

6. Facebook veröffentlicht einen Clubhouse-Konkurrenten 

Die „Podcasting“-App Clubhouse schoss Anfang 2021 an die Spitze der App-Charts – auch weil während des Lockdowns viele Leute sonst nichts Besseres zu tun hatten. Und während der Hype um Clubhouse mittlerweile deutlich nachgelassen hat, sah Facebook Potenzial in der Idee und entwickelte ein eigenes Audio-Erlebnis: Live Audio Rooms.

 Ähnlich wie bei Clubhouse können Facebook-Nutzer Live-Gespräche mit Personen des öffentlichen Lebens, Experten und anderen zu interessanten Themen entdecken, anhören und daran teilnehmen. In den USA können öffentliche Profile und ausgewählte Facebook-Gruppen auf iOS Live Audio Rooms erstellen, und ausgewählte Podcasts werden für Hörer in den USA verfügbar sein. 

Personen des öffentlichen Lebens können Freunde, Follower, verifizierte Profile oder jeden im Raum einladen, als Speaker teilzunehmen.

Hosts können Speaker im Voraus oder während der Live-Sitzung einladen. 

Gespräche können bis zu 50 Speaker haben, und es gibt keine Begrenzung für die Anzahl der Zuhörer.

Eines der bereits erwähnten Monetarisierungstools ist auch in den Audio Rooms verfügbar: Hörer können ihre Wertschätzung zeigen, indem sie Stars senden, wodurch diese Hörer in die „erste Reihe“ rücken.

Hosts können zudem eine gemeinnützige Organisation oder eine Spendenaktion auswählen, die während des Gesprächs unterstützt wird, sodass Hörer und Speaker direkt spenden können.

7. Facebook setzt verstärkt auf Personalisierung 

Im Juli veröffentlichte Dan Levy, Vice President of Ads & Business Products, ein schriftliches Statement, in dem er die Änderungen erläuterte, die Facebook im Hinblick auf Personalisierung implementieren wird. Hier sind seine vier Hauptpunkte: 

  • Facebook wird die Menge der gesammelten sensiblen Nutzerdaten einschränken, Unternehmen aber weiterhin ermöglichen, das Werbenetzwerk der Plattform voll auszuschöpfen. Facebook arbeitet dabei mit Datenschutzstandards wie der Partnership for Responsible Addressable Media (PRAM), dem World Wide Web Consortium (W3C) und der World Federation of Advertisers (WFA) zusammen.
  • Facebook überarbeitet die Art und Weise, wie Nutzer Unternehmen, Creator und Personen entdecken. Dazu gehört ein Test im News Feed, bei dem Nutzer auf Themen wie Beauty, Fitness oder Kleidung tippen können, um Inhalte von passenden Unternehmen zu entdecken. Der Algorithmus soll für smarte Ad-Empfehlungen gestärkt werden, um Communities rund um Unternehmen aufzubauen, die die gleichen Werte teilen. 
  • Laut Facebook gab einer von drei Kunden an, künftig mehr online als im stationären Handel einzukaufen, selbst wenn die Pandemie vorbei ist. Entsprechend wird Facebook kontinuierlich Funktionen hinzufügen, um E-Commerce-Unternehmen das Erreichen neuer Kunden zu erleichtern. 
  • Facebook wird Business-Tools jenseits der klassischen Werbung entwickeln, wie Customer Relationship Management (CRM), Business-Messaging-Tools und Recruiting-Funktionen über Facebook Jobs.

8. Facebook experimentiert mit AR 

Eine Umfrage aus dem Jahr 2020 ergab, dass 77 % der Verbraucher öfter einkaufen würden, wenn sie AR nutzen könnten – doch bisher setzen nur 1 % der Unternehmen AR in ihrem Marketing ein. 

Apple-CEO Tim Cook wurde mit den Worten zitiert: 

„Ich glaube, dass ein bedeutender Teil der Bevölkerung in entwickelten Ländern – und schließlich in allen Ländern – jeden Tag AR-Erlebnisse haben wird, fast so wie drei Mahlzeiten am Tag. Es wird ein so wesentlicher Teil von uns werden.“

Immerhin hier sind sich Tim und Mark einig. Im Juni kündigte Facebook an, den Zugang zu AR Try-Ons zu erweitern, neue APIs einzuführen und diese mit neuen Anzeigenformaten zu integrieren

“Viele Shopping-Entdeckungen beginnen visuell. Man sieht etwas, das man toll findet, und möchte dann vielleicht ähnliche Produkte sehen oder herausfinden, wie man dieses Produkt bekommt”, erklärte Zuckerberg. “Das ist genau die Art von Problem, bei der KI wirklich helfen kann.”

Auf Instagram soll in den kommenden Monaten ein KI-basiertes Visual-Search-Feature getestet werden. Konsumenten können dann eigene Fotos hochladen und mithilfe der KI von Facebook ähnliche Artikel finden. 

Derzeit arbeitet Facebook daran, es Marken und Advertisern zu erleichtern, AR-Kataloge im Business Manager einzubinden. Dazu werden APIs mit Partnern wie Modiface (L’Oreal) und Perfect Corp pilotiert. In den kommenden Monaten will Facebook dies auf Branchen wie Home Decor und Bekleidung ausweiten. Zudem werden Advertiser AR-Produktkataloge für Dynamic Ads nutzen können, um virtuelle Try-On-Effekte basierend auf den Interessen der Nutzer auszuspielen. 

Obwohl diese Funktionen derzeit nur wenigen Marken zur Verfügung stehen, plant Facebook, den Zugang bis Ende des Jahres weiter auszubauen.

9. Facebook Live ist wieder im Trend 

Einer der am schnellsten wachsenden Trends 2021 ist die verstärkte Nutzung von Facebook Live und Livestreams allgemein. Tatsächlich würden 80 % der Zuschauer lieber einen Stream einer Marke ansehen, als deren Blog zu lesen.

Facebook Live war einige Jahre lang weniger populär, erlebte aber 2021 durch die Lockdowns ein Comeback. Da Unternehmen weniger statischen Content hatten, nutzten sie Live-Videos, um mit ihrem Publikum zu interagieren. Von Gäste-Podcasts und Behind-the-Scenes-Streams bis hin zu Webinaren und Q&As finden smarte Marketer neue Wege, ihre Zielgruppe live zu unterhalten und zu informieren. In einer Zeit des Social Distancing wurde Facebook Live für viele zum digitalen Treffpunkt. 

Laut aktuellen Berichten gab es im zweiten Quartal 2020 einen Anstieg der Facebook-Live-Nutzung um 26,9 % im Vergleich zum Vorjahr – und einen massiven Anstieg von 126 % innerhalb von nur vier Monaten.

10. Chatbots auf dem Vormarsch

Ein Chatbot ist im Grunde ein Computerprogramm, das menschliche Kommunikation verarbeitet und nachahmt. Es ermöglicht Interaktionen über digitale Kanäle, so als würde man mit einem echten Menschen sprechen. Chatbots können einfache, vorprogrammierte Systeme oder komplexe Sprachprozessoren sein, die ihren Tonfall anpassen können. 

 Unternehmen nutzen Chatbots, um Leads zu pflegen, Kundenbeschwerden zu lösen oder Zahlungen zu automatisieren. Mit einem prognostizierten Marktvolumen von über 1,3 Milliarden Dollar bis 2024 und Innovationen im Bereich Machine Learning wird die Bedeutung von Chatbots weiter zunehmen. 

Chatbot-Trends 2021: 

  • Chatbots werden immer „menschlicher“. 
  • 67 % der Konsumenten weltweit haben im letzten Jahr einen Chatbot genutzt. Diese Zahl wird weiter steigen. 
  • Die Mehrheit der Nutzer hat positive oder neutrale Erfahrungen mit Chatbots gemacht. 
  • Messaging-Plattformen wie WhatsApp und Messenger sind die Haupttreiber für Chatbot-Wachstum. 
  • Chatbots werden vermehrt zur Automatisierung der Customer Journey eingesetzt.

Wenn du Chatbots für dein Facebook Marketing nutzen möchtest, haben wir einen Guide erstellt, wie du Chatbots für dein Business-Wachstum nutzt

Wie nutzt man Facebook Updates für die Social Media Strategie?

Bei den vielen Updates von Facebook den Überblick zu behalten, ist fast unmöglich, wenn man nicht weiß, wo man suchen soll. Wir hoffen, dass diese Liste dir dabei geholfen hat, die wichtigsten Facebook-Trends zu entdecken und zu verstehen, wie du sie für dich nutzen kannst.

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