In einer Zeit, in der fast jedes Unternehmen Social Media braucht, ist es nicht schwer, Kunden zu finden. Aber gute Clients zu finden, mit denen man wirklich zusammenarbeiten möchte?
Da wird es knifflig.
Vielleicht erstellst du inspirierenden Content und innovative Social Media Kampagnen.
Aber das alles ist umsonst, wenn das Business nicht genug abwirft, um die laufenden Kosten zu decken.
In diesem Guide zeigen wir dir, wie du Social Media Clients findest, die gut zu deiner Agentur passen, und wie du nachhaltiges Wachstum erzielst.
💡Hinweis: Auch wenn wir uns in diesem Guide auf Agenturen konzentrieren, funktionieren diese Taktiken genauso gut für Freelancer, die mehr Social Media Marketing Kunden gewinnen wollen.
Wie gewinne ich Social Media Clients?
Es gibt zwei verschiedene Ansätze, um Social Media Kunden zu finden:
- Konzentriere dich auf einen Kanal und werde zum Experten darin.
- Diversifiziere und nutze mehrere Kanäle, um neue Leads zu generieren.
Sich zu Beginn auf einen Kanal zu konzentrieren, ist meist der pragmatischste Weg, wenn man gerade erst anfängt. So kannst du dich fokussieren und deinen Sales-Prozess verfeinern. Das ist besonders effektiv bei begrenzten Ressourcen.
Welche Kanäle du wählst, hängt von deinem Business und deinen Stärken ab. Wenn du zum Beispiel ein guter Texter bist (oder jemanden im Team hast), bietet sich SEO-Content-Marketing an. Hast du ein großes Netzwerk, verbringst du vielleicht mehr Zeit mit Empfehlungen. Und wenn dir das Pitchen liegt, ist Cold Outreach (Kaltakquise) eine gute Wahl.
Dennoch hat die Nutzung mehrerer Kanäle Vorteile. Erstens kann sie Monat für Monat eine höhere Qualität oder ein größeres Volumen an Leads bringen. Zweitens stellt sie sicher, dass du nie alles auf eine Karte setzt.
Auch wenn du dich jetzt auf einen Kanal konzentrierst, behalte dies für die Zukunft deiner Agentur im Hinterkopf.
Wie gewinnen Agenturen Social Media Clients?
Jede Agentur ist anders, aber hier ist ein Beispiel für den Marketing-Mix einer Wachstumsagentur.
Bedenke bei der Wahl deines Kanals, dass jeder unterschiedliche Kosten und Amortisationszeiten hat. Manche Quellen eignen sich besser, um schnell Social Media Clients zu gewinnen, während andere eine langfristige Investition sind.
Angenommen, du brauchst sofort einen Kunden. Dann könntest du auf Plattformen wie Upwork nach On-Demand-Projekten suchen.
Wenn du jedoch einen stetigen Strom an Qualitätskunden willst? Dann ist Inbound Marketing – wie das regelmäßige Erstellen von hochwertigem Social Media Content – der beste Weg.
Denk auch an die Skalierbarkeit. Empfehlungen sind super für die ersten Kunden, aber sie lassen sich schwer vorhersagen.
Sobald du jedoch Inbound Marketing und einen festen Schedule für Cold Pitches hast, kannst du deine Abschlussquote ermitteln und grob schätzen, wie viele neue Leads du erwarten kannst.
Ein strategischer Weg ist es daher, mit einem kurzfristigen Kanal zu beginnen und gleichzeitig das Fundament für langfristige Kanäle zu legen. Das sichert den Cashflow und etabliert deine Agentur, während es zukünftiges Wachstum antreibt.
8 Wege, um neue Social Media Clients zu gewinnen
1. Finde deine Nische
Wenn man dringend neue Aufträge braucht, ist man versucht, das Netz so weit wie möglich auszuwerfen. Aber letztendlich zieht das Kunden an, die nicht passen – was Zeit und Budget verschwendet.
Sich zu spezialisieren erlaubt es dir nicht nur, die Lead-Generierung zu fokussieren, sondern auch echte Branchen-Expertise aufzubauen. Wenn du dich auf einen Kundentyp spezialisierst, kennst du deren größte Probleme, den besten Content und die Sprache ihrer Zielgruppe genau.
Und genau das ist dein USP.
Stell dir vor, eine Anwaltskanzlei sucht Social Media Betreuung. Wen wählen sie: eine Generalisten-Agentur oder jemanden, der die Rechtsbranche und deren Zielgruppe in- und auswendig kennt?

Um deinen idealen Social Media Client zu identifizieren, frage dich:
- In welcher Branche sind meine bestehenden Kunden? Sind es Kanzleien? Immobilienmakler? B2B SaaS Unternehmen?
- Wenn es keine gemeinsame Branche gibt: Spezialisierst du dich auf einen Unternehmenstyp? Zum Beispiel Startups in der Frühphase, lokale Kleinunternehmen oder von Frauen geführte Unternehmen.
- Arbeite ich gerne mit diesen Kunden zusammen? Wenn nicht, mit welcher Art von Kunden möchtest du in Zukunft arbeiten?
Hinweis: Die Antwort sollte nicht nur lauten “die, die am meisten zahlen”.
2. Networking mit lokalen Unternehmen
Schau dich zu Beginn in deiner direkten Umgebung nach Unternehmen um, die in dein Profil passen. Sie haben vielleicht nicht immer das größte Budget, sind aber ideal, um dein Portfolio zu füllen und deinen Ruf vor Ort aufzubauen.
Geh auf sie zu und stelle dich vor, von Unternehmer zu Unternehmer. Eindruck hinterlässt man auf viele Arten:
- Schreibe eine personalisierte E-Mail
- Hinterlasse einen Flyer im Briefkasten
- Folge ihnen auf Social Media und schreibe eine Nachricht
3. Geh dorthin, wo die Gespräche stattfinden
Bevor du zum Thought Leader in deiner Nische wirst, musst du dich an der Diskussion beteiligen. Erstelle eine Liste mit Konferenzen, Meetups, Foren und Events, die deine Kunden besuchen.
Das ist die perfekte Gelegenheit, um mit Geschäftsinhabern zu sprechen und herauszufinden, was sie bewegt, was ihre Zielgruppe beschäftigt und welche Probleme sie haben. Wer weiß – vielleicht hast du die Lösung!

Sei nicht nur Teilnehmer. Wenn du eine aktivere Rolle übernimmst – etwa als Speaker auf einer Konferenz zu deinem Spezialgebiet – kannst du die Diskussion mitgestalten und dich als Experte positionieren.
Finde auch heraus, wo sich deine Social Media Clients online aufhalten. Hier sind ein paar Wege, deinen Ruf als Thought Leader zu festigen:
- Woher beziehen deine Kunden ihre Informationen? Werde Gastautor auf diesen Seiten.
- Wem folgen deine Kunden auf Social Media? Vernetze dich mit diesen Personen.
- Erstelle eine Liste mit Podcasts in deiner Nische und frage nach einem Gastauftritt. Auch kleine Podcasts sind wertvoll, wenn der richtige Kunde zuhört.
Je präsenter deine Agentur ist, desto mehr wirst du als vertrauenswürdige Autorität wahrgenommen – und als jemand, mit dem man gerne zusammenarbeitet.
4. Nutze dein Netzwerk für Empfehlungen
Im Durchschnitt haben Empfehlungen eine deutlich höhere Abschlussquote als andere Marketingkanäle. Vor allem, wenn sie von zufriedenen Bestandskunden kommen.
Der Grund ist simpel: Wir vertrauen Empfehlungen von Menschen, die wir kennen. Wenn Kunden von tollen Ergebnissen schwärmen, ist der Wert deiner Arbeit sofort greifbar.
Warte nicht darauf, dass Kunden von selbst auf dich zukommen. Die meisten tun es gerne – du musst nur fragen.
Ein formelles Referral-Programm ist nicht zwingend nötig. Wenn Kunden deine Arbeit lieben, empfehlen sie dich oft kostenlos weiter. Falls das ausbleibt, kannst du einen Anreiz bieten, wie einen Rabatt auf die nächste Rechnung.
5. Die Power von Partnerschaften
Identifiziere Agenturen, die keine Konkurrenten sind, aber ähnliche Kunden bedienen – zum Beispiel IT-Entwickler oder Content-Marketing-Agenturen.
Stelle dich vor und schlage eine Partnerschaft vor: Du erhältst vorqualifizierte Kunden und die Partneragentur bekommt eine Provision (und umgekehrt). Eine Win-Win-Situation!
Kurzer Hinweis: Prüfe vorher das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Es ist zwar einfacher als andere Lead-Gen-Methoden, aber die Provision sollte den Wert des neuen Kunden nicht auffressen.
Du kannst auch größere Social Media Agenturen ansprechen, die skalieren wollen. Das funktioniert besonders gut, wenn du Nischendienste anbietest oder dich auf neuere Plattformen wie TikTok spezialisiert hast.
6. Marktplätze checken
Online-Marktplätze wie Upwork, Fiverr oder Freelancer haben manchmal einen schlechten Ruf. Und ehrlich gesagt findet man dort auch fragwürdige Postings.
Aber es gibt einen Grund, warum viele Freelancer dort starten.
Die Kunden sind bereits da und suchen aktiv nach Social Media Services. Neben schwarzen Schafen findest du dort auch Schwergewichte wie Microsoft oder Amway.
Und dazwischen gibt es viele Kunden, die genau deine Spezialisierung brauchen und ein realistisches Budget haben.
Hier sind einige Red Flags, auf die du achten solltest:
🚩 Meide diese Social Media Clients auf Upwork
- Jobs mit über 50 Angeboten. Es ist extrem schwer, hier aufzufallen. Meist liest der Kunde dein Proposal gar nicht.
- Vage Jobbeschreibungen. Das deutet auf einen unerfahrenen Kunden hin, der nicht weiß, was er will – Enttäuschung vorprogrammiert.
- Titel wie „Suche IG Follower“. Diese Kunden verstehen Social Media nicht. Du vergeudest Zeit mit Erklärungen, die oft nicht fruchten.
- Anfragen nach kostenloser Testarbeit. Bezahlte Tests sind okay, aber vermeide Leute, die Content als Teil des Proposals einsammeln und dann verschwinden.
- Kunden mit negativen Bewertungen. Schau, was andere Agenturen sagen. Das zeigt dir genau, was dich erwartet.
7. Kalte Pitches senden
Das ist aufwendiger, erlaubt dir aber, deine Social Media Clients gezielt auszusuchen.
Der Schlüssel zum Erfolg ist das richtige Angebot zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Statt ein Störfaktor im Posteingang zu sein, bietest du eine Lösung an und ersparst dem Kunden einen langwierigen Recruiting-Prozess.
Unser bewährter Prozess für Cold Pitching:
- Identifiziere passende Prospects.
Suche nach „Beste [Branche] in [Ort]“. Das liefert Bewertungsportale mit vielen Firmen in deiner Nische. Auch Tools wie Crunchbase helfen bei der Recherche.
Da du einen ähnlichen Pitch (natürlich personalisiert) an alle sendest, sollten sie in die gleiche Kategorie fallen.

- Finde die richtigen Ansprechpartner.
Wähle den besten Kontakt aus, meist den CMO oder Head of Marketing.
Tools wie Hunter.io helfen dir, E-Mail-Adressen schnell zu finden.
- Erstelle einen überzeugenden Pitch.
Ein guter Pitch enthält:
- Vorstellung deiner Person und Relevanz für den Kunden
- Ansprache spezifischer Pain Points oder Probleme
- Deinen Lösungsansatz
- Einen Proof Point (Case Study), dass du Ergebnisse liefern kannst
Personalisiere jede Mail: Gratulierte zu Erfolgen, erwähne einen aktuellen Social Media Post oder zeige, dass du ihre Mission verstehst.
- Nutze Cold-E-Mail-Software.
So kannst du personalisierte Pitches skaliert versenden, ohne dass es dein gesamtes Zeitbudget (oder den Posteingang) sprengt.
Tools wie Lemlist sind hier goldwert, um den Prozess zu automatisieren und zu optimieren.
8. Nutze deine eigenen Social Media Skills!
Viele Agenturen vergessen vor lauter Kundenarbeit ihre eigenen Accounts. Aber Social Media ist der beste Weg für Inbound Marketing und um zu zeigen, was du drauf hast.
Neben einer soliden Strategie sollte dein Content:
- Die Zielgruppe direkt ansprechen
- Häufige Probleme thematisieren
- Deine Lösungen klar präsentieren
- Den Impact und die Transformation durch die Zusammenarbeit hervorheben
Wie viel Zeit sollte ich investieren?
Kundenakquise braucht Zeit. Aber wie viele Stunden pro Woche sind realistisch?
(Tipp: Es ist mehr, als du aktuell investierst.)
Aktive Akquise ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum und sorgt dafür, dass du nicht von einzelnen Kunden abhängig bist.
Wir empfehlen, etwa 30-50 % deiner Zeit für Prospecting und Business Development zu reservieren.
Aber wie viel Zeit habe ich wirklich?
Klar, 50 % für Akquise klingt unrealistisch, wenn man eine Agentur leiten und täglich Content produzieren muss.
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