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Die wichtigsten Social Media Trends für 2019 | Kontentino

Berenika Teter
Geschrieben von
Berenika Teter
Inhalt
Social Media Trends, auf die es 2019 ankommt1. Deine Social Media Präsenz bedeutungsvoll machen2. Video-Content veröffentlichen3. Zusammenarbeit mit Mikro-Influencern4. Werbeanzeigen durchdenken5. Social Commerce nutzen6. Experimentieren mit KI & AutomationNahtlose Zusammenarbeit im Social Media TeamFazit

Bist du genervt von all den neuen Social Media Trends für 2019? Das ist kaum überraschend. Oft ist nicht klar, warum sie wichtig sind und welchen Unterschied sie für dein Social Media Marketing wirklich machen. Wenn dich das beschäftigt, haben wir die Lösung. Hier ist die ultimative Liste der neuesten Social Media Trends für 2019, zusammen mit passenden Tipps, wie du sie optimal nutzt.

1. Deine Social Media Präsenz bedeutungsvoll machen

Nach allem, was letztes Jahr passiert ist, ist es kein Wunder, dass sich die Herangehensweise aller ändern muss (falls sie es nicht schon getan hat). Der Cambridge-Analytica-Skandal, Änderungen im Facebook-Algorithmus sowie die Einführung der DSGVO – all das hat einen Wandel hin zum Aufbau von Communities und zur Rückgewinnung von Vertrauen in Social Media Marketing Praktiken ausgelöst. Tatsächlich vertrauen viele Nutzer Marken und Influencern in sozialen Netzwerken nicht mehr blind.

Was bedeutet das für deine Marke? Es ist jetzt wichtiger denn je, deine Zielgruppe zu verstehen und relevanten, glaubwürdigen Content zu erstellen. Nur so kannst du echtes Engagement bei deinen Fans und Followern erzeugen, zumal diese jetzt eher Beiträge von Freunden und Familie sehen als von Unternehmen. Qualitatives Engagement findet heute verstärkt in kleineren Gruppen und Communities statt. Überlege dir, selbst eine Facebook- oder LinkedIn-Gruppe zu gründen – teile wertvolle Insights und kuratierte Inhalte und gib den Gruppenmitgliedern Raum für den Austausch untereinander. In der Zwischenzeit kannst du mit Grytics analysieren, wie gut deine Gruppe performt, und sogar das Feature für Group Scheduling anfordern, wenn du Kontentino nutzt.

2. Video-Content veröffentlichen

Und zwar viel davon. Nichts ist so mitreißend wie Videos, besonders wenn sie live gestreamt werden. Abgesehen davon, dass es ein interaktives Medium ist (besonders durch die Möglichkeit, in Echtzeit zu teilen, zu kommentieren und zu reagieren), hilft es auch, Botschaften attraktiver zu vermitteln.

Hast du die Videos gesehen, die BuzzFeed Tasty auf Instagram und Facebook veröffentlicht? Sie sind kurz und simpel, aber extrem ansprechend und lassen sich leicht teilen – genau darum sollte es bei Video-Content in sozialen Medien gehen. Es ist kein Wunder, dass die Plattformen diese Art von Content seit geraumer Zeit priorisieren – jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für dich, damit zu experimentieren.

Aber warum solltest du? Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Videos die Oberhand gewinnen, da sie sowohl für Marken als auch für Nutzer immer attraktiver werden. Du musst nicht sofort mit Live-Streaming starten – Animationen, einfache Tutorials oder kreative Stories können bereits einen großen Unterschied machen. Es gibt viele Online-Tools, die dir dabei helfen – probiere zum Beispiel Biteable oder Recast.Studio aus.

3. Zusammenarbeit mit Mikro-Influencern

Für viele Marketer wird Influencer-Marketing zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Social Media Strategie. Gleichzeitig verlieren Menschen das Vertrauen in selbsternannte Social-Media-Stars, die mit jedem zusammenarbeiten und für nichts Bestimmtes stehen. Es ist an der Zeit, Influencer an anderen Stellen zu suchen, zumal Kooperationen immer teurer werden. Letztlich zählt heute authentische Kommunikation – und einige Unternehmen nutzen das bereits aus. Die Schuhmarke Sperry identifizierte ihre größten Fans auf Instagram (die bereits hochwertiges Bildmaterial teilten) und lud sie ein, Content für alle Follower zu erstellen. Das Ergebnis? Social Proof zur Steigerung der Conversions bei gleichzeitig beeindruckenden Fotos auf Instagram.

https://www.instagram.com/p/BA3OKIOwQfq/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

Was hast du davon? Wenn du diesen Trend nutzen und Influencer-Marketing in die Praxis umsetzen willst, solltest du stattdessen Mikro- (oder sogar Nano-) Influencer in Betracht ziehen. Sie haben vielleicht nicht die größte Reichweite, aber oft einen stärkeren Einfluss auf ihre Follower. Das ist besonders wertvoll, wenn diese Follower genau deine Zielgruppe repräsentieren. Es mag etwas mehr Zeit kosten, solche Influencer zu finden, aber es lohnt sich definitiv. Suche nach relevanten Hashtags und beginne dort deine Recherche. Viele dieser Personen sind noch neu im Influencer-Marketing und suchen nach wertvollen Partnerschaften.

4. Werbeanzeigen durchdenken

Seit die organische Reichweite auf Facebook gesunken ist, boomt Social Media Advertising. Es ist verlockend geworden, für jeden Post Geld auszugeben. Doch da Facebook zunehmend mit Anzeigen gesättigt ist, verlagern viele Marketer ihr Budget auf andere Kanäle – wie Instagram. Und das zu Recht. Dieses Jahr wirst du wahrscheinlich einen weiteren Anstieg der Werbeausgaben sehen, wobei Instagram bei Social Media Marketern immer beliebter wird.

Anpassung des Werbebudgets - der Trend steigender Social Media Werbeausgaben hält an

Was bedeutet das für dein Budget? Vielleicht nicht viel, vorausgesetzt, du investierst in verschiedene Kanäle und optimierst deine Kampagnen kontinuierlich. Triff fundierte Entscheidungen bei deinen Ausgaben. Hier erfährst du, wie du eine effektive Facebook-Ad-Kampagne einrichtest. Verlasse dich jedoch nicht nur auf ein Netzwerk – der Anzeigenplatz ist in jedem begrenzt.

5. Social Commerce nutzen

Wenn du online verkaufst, hilft dir Social Media endlich aktiv dabei. Besonders Instagram scheint Branded Content zu schätzen – so sehr, dass mehrere E-Commerce-Features eingeführt wurden. Nimm zum Beispiel das Product Tagging. Es ermöglicht dir, Produkte und Preise in deinen Feed-Posts oder Stories zu markieren und sie direkt mit deinem Shop zu verknüpfen. Schau dir an, wie Zalando das macht:

Kontentino_Social Media Trends 2019_Social Commerce bei Zalando

Wie kannst du das nutzen? Starte mit einem ordentlichen Katalog auf deiner Facebook-Seite. Stelle sicher, dass dein Instagram-Profil als Business-Account eingerichtet ist und konsistent wirkt. Das erhöht das Vertrauen deiner Follower – und je vertrauenswürdiger eine Marke wirkt, desto eher kaufen die Nutzer dort. Wenn du deinen Content im Voraus planst, sparst du langfristig Zeit. Nutze professionelle Social Media Management Tools wie Kontentino, um diesen Trend für 2019 voll auszuschöpfen!

6. Experimentieren mit KI & Automation

Obwohl fortschrittliche technologische Lösungen schon länger existieren, sind Social Media Marketer bei der praktischen Anwendung noch vorsichtig. Diese Bedenken mögen berechtigt sein, aber die richtigen Tools können deinen Content attraktiver und deinen Job viel einfacher machen. Besonders wenn man die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz und Automation betrachtet.

Big Data KI und Automation als aktuelle Social Media Trends

Wie nutzt du das? Auch wenn High-End-Lösungen auf Basis von Big Data oft großen Marken vorbehalten sind, kannst du bereits Daten sammeln, analysieren und Abläufe automatisieren. Wähle leistungsstarke Social Media Management Tools (probiere Kontentino aus) und experimentiere mit Chatbots (zum Beispiel mit Botsify).

Nahtlose Zusammenarbeit im Social Media Team

Zu guter Letzt: Es ist an der Zeit, eine reibungslose Team-Kollaboration zu etablieren und auf unnötige E-Mails zu verzichten. Machen wir uns nichts vor – Teil eines Social Media Teams zu sein, kann herausfordernd sein. Alle Beteiligten – von Copywritern über Grafikdesigner bis hin zu Managern und Kunden – unter einen Hut zu bringen, bedeutet oft unzählige E-Mails. Dabei ist die Freigabe des Kunden oft entscheidend für die Brand Voice. Unsere Untersuchungen zeigen, dass Agenturen und Marken etwa 30 % ihrer Zeit mit redundanten Aufgaben verschwenden. Diese Zeit sollte stattdessen in Kreativität fließen. Ist dieser Wandel ein Trend? Vielleicht kein neuer Trend mehr, aber definitiv eine Herausforderung für Agenturen, die den Übergang noch nicht geschafft haben.

Wie managt man die Zusammenarbeit am besten? Mit dem richtigen Ansatz und starken Tools kannst du den Workflow für dein Team und deine Kunden vereinfachen. Definiere zuerst deinen Social Media Workflow – nur dann kannst du ihn optimieren. Wähle dann ein Tool, das die Kollaboration vereinfacht. Mit Kontentino kannst du nicht nur Posts planen, sondern sie auch intern oder direkt beim Kunden zur Freigabe einreichen. Zudem kannst du Aufgaben zuweisen und innerhalb des Tools mit dem Team kommunizieren.

Fazit

2018 war in vielerlei Hinsicht revolutionär für Social Media – Sicherheit und Privatsphäre sind wichtiger denn je. Marken müssen daher fundierte Entscheidungen für ihre Strategien treffen. Es ist wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben (z. B. durch das Verfolgen führender Social Media Blogs), um den Anschluss nicht zu verpassen. Aber verliere dich nicht blind in jedem Trend, um deine Markenidentität nicht zu gefährden. Halte deine Social Media Strategie durchdacht, organisiert und konsistent. Am besten mit der Hilfe von Kontentino.

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