Wer nach „White Label Social Media“ sucht, erhält Ergebnisse für zwei verschiedene Dinge: einerseits Rebranding-Plattformen für das Scheduling und andererseits Unternehmen, die Content in deinem Namen erstellen und posten. Da beide völlig unterschiedliche Probleme lösen und preislich weit auseinanderliegen, solltest du genau wissen, was du benötigst, bevor du Preise vergleichst.
Die zwei Bedeutungen von „White Label“
White-Label-Software ist eine Plattform wie Cloud Campaign oder Sendible, die du mit deinem Logo und deiner Domain brandest. Dein Team erledigt jedoch weiterhin die eigentliche Arbeit: Posts schreiben, planen und Approvals einholen. Die Software sieht lediglich so aus, als käme sie von dir statt von einem Drittanbieter.
Ein White-Label-Service ist ein Unternehmen, das das eigentliche Social Media Management übernimmt – den Content, das Posting und teils die Strategie –, während der Kunde nur deinen Agenturnamen sieht. Du verkaufst hier die Arbeitskraft anderer weiter, nicht nur deren Software.
Keine der Optionen ist per se besser. Sie lösen unterschiedliche Aufgaben: Software erspart dir die Entwicklung einer eigenen Plattform, ein Service erspart dir die Arbeit an sich.
So funktioniert das Pricing bei White-Label-Software
Hier greifen Standard-Abonnements, wie bei jedem Social Media Tool, ergänzt um White-Label-Features. Einstiegspreise liegen zwischen ca. 49 $/Monat (günstigster Tarif bei Cloud Campaign) und 349 $/Monat (Vista Social Scale Plan). Anbieter wie Sendible liegen bei etwa 268 $/Monat. Du zahlst ein Abo, erledigst die Arbeit selbst und deine Kosten bleiben weitgehend fix, egal wie viel du deinen Kunden berechnest.
So funktioniert das Pricing bei White-Label-Services
Hier wird meist mit einem Wholesale-Modell gearbeitet. Ein Anbieter berechnet dir eine feste Wholesale-Rate pro Kunde, und du legst deinen eigenen Retail-Preis fest. Die Differenz ist deine Marge.
Ein Praxisbeispiel: Ein Reseller-Programm berechnet 99 $/Monat Wholesale pro Kunde für das Management. Agenturen schlagen darauf oft das 3- bis 5-fache auf, was zu einem Endkundenpreis von 300 $ bis 495 $ führt. Andere Anbieter staffeln nach Einzelleistungen (Posts ca. 99 $/Monat, Kurzvideos ca. 219 $/Monat).
Der Kernunterschied: Deine Kosten skalieren direkt mit der Anzahl der Kunden, nicht über eine Flatrate. Mehr Kunden bedeuten höhere Wholesale-Kosten, aber bei entsprechendem Markup auch mehr Umsatz.
Direktvergleich
| White-Label-Software | White-Label-Service | |
|---|---|---|
| Was du kaufst | Eine gebrandete Plattform | Gebrandete Arbeitskraft |
| Wer arbeitet | Du oder dein Team | Der Anbieter |
| Typisches Pricing | 49-349 $/Monat, Abo-Flatrate | 99+ $/Monat pro Kunde, Wholesale + Markup |
| Kosten skalieren mit | Features, teils Seats | Anzahl der Kunden |
| Deine Marge | Honorar minus fixe Softwarekosten | Retail-Preis minus Wholesale-Kosten pro Kunde |
| Hauptrisiko | Personalaufwand bleibt bei dir | Qualität hängt von Drittanbietern ab |
Welche Lösung passt zu deiner Agentur?
Wenn dein Team den Content bereits erstellt und du nur möchtest, dass Kunden dein Branding statt das eines Tools sehen, ist Software die Lösung. Eine Plattform für 49 $ bis 349 $/Monat löst dieses Problem direkt.
Wenn dir das Personal fehlt, um Content zu produzieren, oder du Social Media als Zusatzleistung anbieten willst, ohne neu einzustellen, hilft ein White-Label-Service. Du verkaufst Leistungen, die du selbst nicht erbringen kannst, unter deinem Namen.

Viele Agenturen nutzen beides: White-Label-Software für direkt betreute Kunden und Services für Überkapazitäten oder spezielle Anfragen.
Das Risiko bei White-Label-Services
Wenn du die Arbeit anderer unter deinem Namen verkaufst, werden deren Fehler zu deinen Fehlern. Ein vergessener Post oder eine unpassende Caption fallen auf den Ruf deiner Agentur zurück. Kläre vorab Qualitätskontrollen und Abläufe, denn du bist derjenige, der es dem Kunden erklären muss.
Wie Kontentino hier reinpasst
Wir bieten keine der beiden Varianten an. Wir sind keine White-Label-Plattform (keine Custom Domain) und kein Service-Anbieter. Wir optimieren den Workflow dazwischen: Dein Team erstellt und genehmigt Content in einem Tool, das nicht umgebrandet ist, aber der Link zur Freigabe für den Kunden ist so simpel, dass das Logo kaum eine Rolle spielt.
Wenn du speziell nach Rebranding oder Reseller-Services suchst, sind die oben genannten Optionen ideal. Wenn dein Flaschenhals jedoch die Freigabe der eigenen Arbeit durch den Kunden ist, setzen wir genau dort an.
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FAQ: White-Label-Software vs. White-Label-Service
Was ist der Unterschied zwischen White-Label-Software und -Service?
Software ist eine Plattform für die eigene Arbeit. Ein Service übernimmt die Arbeit komplett für dich. Software kostet eine Abo-Gebühr, Services werden pro Kunde abgerechnet.
Was kostet ein White-Label Social Media Service?
Wholesale-Raten um 99 $/Monat pro Kunde sind üblich, Agenturen berechnen oft 300 $ bis 495 $ im Retail. Die Preise variieren je nach Leistungsumfang (nur Posts oder inkl. Ads).
Ist White-Label-Software günstiger als ein Service?
Bei einem Kunden meist ja, da es eine Flatrate ist. Services skalieren pro Kunde. Software erfordert jedoch eigenes Personal, Services nicht.
Kann eine Agentur beides nutzen?
Ja, das ist gängig. Core-Kunden werden intern auf einer Plattform verwaltet, Zusatzanfragen über Reseller-Services abgewickelt.
Bietet Kontentino White-Label an?
Nein. Kontentino ist ein Tool für Client-Approvals ohne Custom Domain oder Content-Erstellung. Wir beschleunigen den Freigabeprozess zwischen Team und Kunde.
Wisse, was du wirklich brauchst
Ob Software oder Service – beide lösen unterschiedliche Probleme. Teste Kontentino 14 Tage kostenlos oder buche eine Demo, um deinen Workflow zu optimieren.




