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The most common Instagram mistakes

Die häufigsten Instagram-Fehler | Kontentino

Paula Grochalova
Geschrieben von
Paula Grochalova
Inhalt
Fotos in geringer Qualität posten – der größte Instagram-Fehler?Fehler in den Texten (Siesth du, was ich meine? 😉) Der richtige Einsatz von #HashtagsWie oft man auf Instagram posten sollte Nutze Instagram Stories für dein StorytellingKeine Interaktion mit Followern = Social Error Follower kaufen Hacking-Schutz Fazit

Wenn es um die Kommunikation in den sozialen Medien geht, wollen wir alle, dass sie absolut perfekt ist. Aber seien wir ehrlich: Das ist nicht immer der Fall. Ein unordentlicher oder unvollständiger Text mit Grammatikfehlern wirkt nicht gerade professionell. Ab und zu ein qualitativ minderwertiges Foto zu posten, macht dich nicht zum Instagram-Star. Wer die typischen Instagram-Fehler nicht kennt, macht es der Konkurrenz schlichtweg zu einfach. In diesem Artikel zeigen wir dir die häufigsten Instagram-Fehler und geben dir einfache Guidelines an die Hand, mit denen du sie in Zukunft vermeidest.

Fotos in geringer Qualität posten – der größte Instagram-Fehler?

Instagram ist eine Social-Media-Plattform, die primär auf hochwertigen visuellen Content ausgerichtet ist. Besonders wenn du ein Unternehmen oder eine Marke repräsentierst, sind qualitativ minderwertige Fotos ein absolutes No-Go.

Du brauchst hochwertige Fotos für Instagram

Es war noch nie so einfach, gute Fotos zu machen. Fast jedes Smartphone besitzt heute eine Kamera, die tolle Bilder für Social Media liefert. Auch wenn du gerade keinen Profi-Fotografen zur Hand hast, hilft es enorm, das Beste aus deiner Smartphone-Kamera herauszuholen. Für noch bessere Ergebnisse kannst du Fotos mit einem AI Headshot Generator optimieren. Vermeide einen der größten Fehler, den Instagram-Manager oft machen, indem du diese drei Schritte befolgst:

  • Nutze eine natürliche Lichtquelle und vermeide grelles, direktes Sonnenlicht (außer es ist ein bewusster künstlerischer Effekt).
  • Experimentiere mit verschiedenen Blickwinkeln und trau dich, dich zu bewegen.
  • Wenn du das Foto bearbeiten möchtest, kannst du das ganz einfach mit Apps wie Snapseed, Adobe Photoshop Lightroom CC oder VSCO tun.
Ein qualitativ minderwertiges Foto ist ein großer Instagram-Fehler

Setze immer auf starke Visuals, anstatt krampfhaft den Redaktionsplan einzuhalten. Wenn du aus irgendeinem Grund kein schönes Foto parat hast, überstürze nichts. Es ist besser, ein fantastisches Foto einen Tag später zu posten, als das Markenimage mit Inhalten zu schädigen, die nicht deinen Standards entsprechen.

Achte außerdem darauf, dass die Fotos die korrekten Maße haben. Die Empfehlungen von Instagram zur Bildgröße zu ignorieren, ist einer der häufigsten Fehler und kann deine ganze Mühe zunichtemachen. Wenn du zum Beispiel hochauflösende Bilder einer Spiegelreflexkamera bearbeitest, passe die Größe in der Postproduktion an. Instagram komprimiert riesige Dateien automatisch, was oft zu einer schlechten Auflösung führt.

Es ist wichtig, den Content-Mix im Auge zu behalten und diesen regelmäßig zu variieren. Deine Follower langweilen sich schnell, wenn Content und Captions immer gleich aussehen. Ein tolles Beispiel ist Herschel Supply – die Instagram-Manager dort leisten hervorragende Arbeit mit einer Mischung aus Model- und Produktfotos, gefolgt von beeindruckenden Reiseaufnahmen aus der ganzen Welt.

Herschel Supply bietet schönen und perfekt ausbalancierten Content
Quelle: Herschel Supply Instagram

Fehler in den Texten (Siesth du, was ich meine? 😉)

Nichts wirkt unprofessioneller als ein Instagram-Post mit Tippfehlern in der Caption. Das ist wohl der größte Fehler, den man machen kann. Ein schlechtes Foto kann man noch auf die Technik schieben, aber fehlerhafte Texte fallen direkt auf das Social-Media-Team zurück. Besonders bei Kampagnen mit Celebrities oder Influencern sieht das peinlich aus. Deine Kunden sind in diesem Punkt sensibel – sie erwarten Qualität.

Instagram copy mistakes - panda
via giphy

Um sicherzugehen, dass deine Captions immer fehlerfrei sind, solltest du fertige Posts immer zuerst zur internen Freigabe schicken. Das geht ganz einfach in Kontentino. Vier Augen sehen mehr als zwei. Und zur Sicherheit prüft Kontentino auch die Rechtschreibung für dich, damit dein Post 100 % perfekt ist.

Der richtige Einsatz von #Hashtags

Manche Instagram-Manager tun sich mit Hashtags schwerer als andere. Die einen nutzen sie im Übermaß, die anderen ignorieren sie komplett. Was ist also die Lösung?

Wenn du sie nutzt, dann richtig. Es gibt einige Grundregeln: Nutze sie in Maßen. Niemand will einen Post mit 300 Hashtags sehen. Das wirkt wie Spam und ist völlig unnötig.

Nutze außerdem nicht jedes Mal dieselben Hashtags. Sie müssen zum jeweiligen Post passen. Es empfiehlt sich, Hashtag-Listen zu verschiedenen Themen deiner Branche zu erstellen. So sparst du Zeit und musst nicht bei jedem Upload neu recherchieren.

Es ist extrem wichtig, die Bedeutung von Hashtags zu prüfen, bevor du sie für deine Marke verwendest. Was für dich lustig oder passend klingt, könnte in einem ganz anderen Kontext stehen, den du lieber nicht mit deiner Brand in Verbindung bringen möchtest.

Wie viele Hashtags sind ideal für maximales Engagement? Die meisten Online-Artikel empfehlen etwa 11 Hashtags. Einige Experten raten sogar zu bis zu 30.

Viele Instagram-Manager packen Hashtags nicht direkt in die Caption, sondern in den ersten Kommentar, um den Post „sauber“ zu halten. Wenn jedoch viele Nutzer kommentieren, werden die Hashtags schnell ausgeblendet. Falls du sie im Kommentar unterbringen willst, musst du schnell sein. Damit sie dort weniger auffallen, kannst du sie mit Punkten oder Bindestrichen in separate Zeilen (mindestens 5) setzen. So sehen User die Hashtags erst, wenn sie auf „mehr“ klicken.

Es gibt viele Meinungen dazu, was der Best Practice ist. Am besten testest du es bei ein paar Posts selbst und findest heraus, was für dich am besten funktioniert.

Hashtags helfen dir den Content zu kategorisieren

Wie oft man auf Instagram posten sollte

Nur sporadisch zu posten, bringt keine Ergebnisse. Zu häufiges Posten hingegen kann nerven und wie Spam wirken. Es gibt keine Zauberformel für die Posting-Frequenz auf Instagram. Marken posten meist ein- bis zweimal am Tag. Selbst wenn du nicht genug Content für zwei Posts täglich hast, hilft ein Content Calendar. So behältst du den Überblick und bist besser vorbereitet.

Den Account für Wochen oder Monate zu vernachlässigen, ist einer der gravierendsten Fehler. Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zu Follower-Wachstum und Marketing-Erfolg. Es gibt viele Theorien dazu, wie oft man posten sollte. Im Zweifel helfen die Analytics deines Business-Profils, um zu sehen, wann deine Follower aktiv sind. Daran kannst du deinen Plan ausrichten.

Wichtig ist die richtige Balance und Konsistenz. Eine gute Social-Media-Strategie hilft dir dabei. Wenn du Unterstützung bei der Erstellung brauchst, schau dir dieses Schritt-für-Schritt-Tutorial inklusive Gratis-Template an.

Nutze Instagram Stories für dein Storytelling

Ein häufiger Fehler von Brands ist es, Stories zu vergessen. Du hast bereits einen schönen Feed – warum also nicht auch das Stories-Feature nutzen? Es ist eines der beliebtesten Formate auf Instagram. Die Erstellung ist einfach: Du brauchst nur dein Smartphone und eine gute Idee. Zeig Updates, Blicke hinter die Kulissen, stelle dein Team vor oder geh live.

Nutze Sticker, GIFs und Filter. Interagiere mit deinen Followern über Umfragen oder Fragetools.

Stories sind zudem ideal, um Links zu platzieren. Sobald du die 10.000-Follower-Marke geknackt hast, kannst du die Swipe-up-Funktion nutzen. Falls nicht, ist das auch kein Drama: Nutze den klassischen Weg über den „Link in Bio“ und weise in deiner Story darauf hin.

Keine Interaktion mit Followern = Social Error

Instagram ist in erster Linie ein soziales Netzwerk. Eine Community. Es ist nicht nur ein Ort, an dem Unternehmen Kunden jagen. Nicht mit der Zielgruppe zu interagieren, ist ein Fehler, den du unbedingt vermeiden solltest.

Nimm dir jeden Tag etwas Zeit (etwa eine halbe Stunde), um bei den Accounts, denen du folgst, Präsenz zu zeigen. Antworte auf Erwähnungen und Kommentare, in denen du markiert wurdest.

Instagram dreht sich um Community

Social Media lebt von Verbindungen. Deine Kunden werden deine Bemühungen zu schätzen wissen. Es stärkt die Kundenbindung und lässt dein Unternehmen menschlicher wirken.

Instagram Marketing darf nicht nur aus Produktfotos bestehen. Deine Follower merken das schnell. In der heutigen Zeit liegt die Macht beim Kunden. Es gibt so viele Alternativen auf dem Markt – deshalb sollten Instagram-Manager immer versuchen, einen echten Mehrwert zu bieten.

Follower kaufen

Eine große Followerzahl gilt oft noch als die wichtigste Metrik. Aber stimmt das wirklich? Bedeutet eine hohe Zahl automatisch Erfolg?

In den letzten Jahren ist das Kaufen von Followern zu einer Art „Trend“ geworden – aber eigentlich ist es ein massiver Fehler. Profis sollten das Gesamtbild im Auge behalten und nachhaltig agieren.

Gekaufte Zahlen sehen nur auf den ersten Blick gut aus. Schnell bemerkt man jedoch, dass keine Interaktion stattfindet. Ist es nicht besser, weniger Follower zu haben, die wirklich an deiner Marke interessiert sind, kommentieren und aktiv an Diskussionen teilnehmen?

Follower kaufen ist ein Fehler

Hacking-Schutz

Dieser Punkt hat weniger mit Content Marketing zu tun, ist aber essenziell. Wie man Instagram-Accounts hackt, ist ein extrem beliebter Suchbegriff bei Google. Hacker greifen entweder wahllos Konten an oder zielen auf die „großen Fische“. Oft fordern sie Lösegeld für die Rückgabe des Accounts.

Es ist schwer zu sagen, warum jemand Accounts hackt. Aber du kannst etwas dagegen tun: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Schütze dein Profil mit allen verfügbaren Methoden. Instagram bietet dazu Sicherheits-Tipps an. Logge dich an öffentlichen Computern immer aus, gib dein Passwort niemals weiter und nutze die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wenn es dich bereits getroffen hat, melde es sofort Instagram.

Viel Erfolg beim Vermeiden der häufigsten Instagram-Fehler
via giphy

Auf Hackerangriffe hat man nur bedingt Einfluss, aber andere Dinge kannst du kontrollieren. Die Nutzung unzuverlässiger Drittanbieter-Tools für das Scheduling kann beispielsweise dazu führen, dass Instagram dein Profil sperrt. Nutze daher immer Tools mit einem exzellenten Ruf.

Fazit

Neben den genannten Fehlern gibt es die ganz offensichtlichen: Profilbild, Firmenlogo, ausgefüllte Bio und Website-Link sind Pflicht (hier ist ein Cheat Sheet für die richtigen Bildgrößen).

Wir alle kennen die amüsanten Fehler, wenn Marken Posts mit Platzhaltern wie „Hier Text einfügen“ veröffentlichen. Lustig ist das aber nur, solange es nicht einem selbst passiert. Für Instagram-Manager ist das ein echter Albtraum.

Instagram ist ein mächtiger Kanal, wenn man es richtig nutzt. Man muss wissen, wie oft und was man posten sollte. Bevor du mit dem Planen loslegst, solltest du das große Ganze deiner Strategie verstehen.

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