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Instagram Business Profile: Tipps für den Start | Kontentino

Kinga Edwards
Geschrieben von
Kinga Edwards
Inhalt
#1 Wähle einen Usernamen#2 Zum Business Account auf Instagram wechseln#3 Eine ansprechende Beschreibung hinzufügen#3.1 CTA und Kontakt-Buttons hinzufügen#3.2 Link oder Landingpage einbauen#4 Wähle ein Profilbild#5 Wichtige Elemente festlegen#5.1 Wähle deinen Brand-Hashtag#5.2 Hashtag-Sets erstellen#5.3 Caption-Vorlagen erstellen#5.4 Alt-Texte nicht vergessen#6 Versteckte Optionen im Business Profile#6.1 Professional Dashboard#6.2 Tags verwaltenUnd jetzt du!

Instagram ist einer der beliebtesten Social-Media-Kanäle. Wenn du dort ein Business Profile einrichtest, solltest du dich auf verschiedene Aspekte konzentrieren. Heute räumen wir mit gängigen Fehlern bei Instagram Business Profiles auf und zeigen dir, wie du stattdessen glänzt. Nutze diesen Guide als Orientierungshilfe und leg direkt los!

#1 Wähle einen Usernamen

Auf den ersten Blick wirkt die Wahl eines Instagram-Namens extrem simpel. In einem so gesättigten Umfeld wird es jedoch immer schwieriger, sich den perfekten Usernamen zu sichern.

Dein Username sollte folgende Eigenschaften haben:

  • Aufmerksamkeitsstark – damit Leute neugierig werden und den Namen sofort mit deiner Marke verbinden
  • Konsistent mit anderen Social-Media-Profilen – folge dem gleichen Muster
  • Kurz und einprägsam – je länger und komplexer, desto schwerer bleibt er im Gedächtnis
  • Zeitlos – der Name sollte keine kurzlebigen Trends widerspiegeln, sondern über Jahre relevant bleiben
  • Wiedererkennbar und leicht auffindbar – ein durchdachter Name sorgt dafür, dass Nutzer dich sowohl über die Instagram-Suche als auch über Google leicht finden.

Leider ist es keine einfache Aufgabe, einen Namen zu finden, der Wiedererkennungswert bietet und ein solides Fundament für deine Marke bildet. Zudem lässt sich oft nur durch Ausprobieren feststellen, ob ein Name bereits vergeben ist, was zeitaufwendig sein kann.

Hier sind einige beliebte Kombinationen, die dich inspirieren können:

  • Dein Unternehmensname – z. B. Kontentino
  • Deine Website (Name + Domain) – z. B. exponea_com
  • Vor- und Nachname oder Künstlername – sinnvoll für persönliche Accounts oder Creator, z. B. blcksmith
  • Unternehmensname + Standort – besonders wenn du an mehreren Orten tätig bist, z. B. netflixde

#2 Zum Business Account auf Instagram wechseln

Der Hauptunterschied zwischen einem Instagram Business Profile und einem persönlichen Account ist der Zugriff auf Features wie Statistiken, erweiterte Kontaktdaten und Instagram Ads.

Nach dem Wechsel erhältst du Zugriff auf Instagram Insights. Das ist die native Analytics-Plattform von Instagram, die Daten zu Engagement, Impressions, Demografie und vielem mehr liefert. Du erfährst zum Beispiel, wann deine Follower am aktivsten sind und wer sie genau sind.

Zusätzlich kannst du mit einem Business Profile deine Posts im Voraus planen – mit hilfreicher Unterstützung von Tools wie Kontentino.

Überzeugt? So wechselst du zum Business Profile:

  • Melde dich bei Instagram an und gehe zu den Einstellungen
  • Wähle „Zu professionellem Konto wechseln“
  • Instagram bittet dich, das Konto mit einer Facebook-Seite zu verknüpfen (Hinweis: Du benötigst Admin-Rechte für die entsprechende Facebook-Seite)
  • Wähle eine Kategorie für dein Profil – Instagram schlägt passende Optionen vor
  • Gib deine Kontaktdaten ein (E-Mail, Telefonnummer, Adresse) – mindestens eine Angabe ist erforderlich

#3 Eine ansprechende Beschreibung hinzufügen

Du hast in deiner Instagram Bio nur wenig Platz (150 Zeichen). Überlege dir gut, was du neuen Besuchern vermitteln willst. Das ist entscheidend, um dein Profil vorzustellen und Leute davon zu überzeugen, dir zu folgen.

Das sollte in deine Instagram Bio:

  • Beschreibung deines Business
  • Kontaktdaten
  • Website
  • Dein Brand-Hashtag
  • Rechtliche Hinweise (falls erforderlich, z. B. Impressum)

Alle Felder lassen sich jederzeit bearbeiten, sodass du flexibel Änderungen vornehmen kannst.

#3.1 CTA und Kontakt-Buttons hinzufügen

Ein großer Vorteil des Business Profiles ist die Möglichkeit, Kontakt-Buttons in die Bio einzufügen. Das erleichtert die Kontaktaufnahme enorm: Ein Klick genügt, um anzurufen oder eine E-Mail zu schreiben.

Du kannst auch Call-to-Action Buttons (CTA) wie „Essen bestellen“ oder „Jetzt buchen“ nutzen, um deine Follower gezielt zu führen.

Diese Funktionen sind kostenlos für Business Profiles verfügbar – nutze sie!

Auf Instagram kannst du nur einen klickbaren Link platzieren, und zwar in deiner Bio.

Das ist effizient, da du Leute gezielt lenkst. Manchmal möchtest du jedoch auf mehrere Orte verweisen – den Blog, einen Shop oder andere Kanäle.

Wie funktioniert das? Es gibt Workarounds:

  • Du kannst eine eigene, responsive Landingpage erstellen, die wie ein Menü mit Links zu verschiedenen Zielen aussieht.
  • So behältst du die volle Kontrolle und kannst Statistiken zu Klicks einfacher auswerten.
  • Alternativ gibt es Tools mit Vorlagen für Instagram Bio Landingpages (wie Linktree), mit denen du in wenigen Minuten ein solches Menü erstellst.
Selena Gomez’s Linktree

Wenn du keine komplexe Seite brauchst, verlinke einfach direkt auf dein wichtigstes Ziel. Dieser Link lässt sich jederzeit ändern und zählt nicht zum Zeichenlimit der Bio.

#4 Wähle ein Profilbild

Dein Profilbild repräsentiert dein Unternehmen und spiegelt deine Identität wider. Es beeinflusst maßgeblich, wie du wahrgenommen wirst.

Beachte bei der Wahl:

  • Es sollte nicht zu viele Details enthalten, da es klein dargestellt wird.
  • In der Kommentarseite ist es noch kleiner – achte auf Klarheit.
  • Das Design sollte konsistent mit deinen anderen Social-Media-Kanälen sein.
  • Es wird kreisrund zugeschnitten – platziere wichtige Info nicht in den Ecken.

Schau dir auch unseren Cheat Sheet für Social Media Bildgrößen an.

#5 Wichtige Elemente festlegen

Bevor du deinen ersten Post veröffentlichst, solltest du ein paar Standards definieren.

#5.1 Wähle deinen Brand-Hashtag

Ein eigener Brand-Hashtag macht deine Marke sofort erkennbar und hilft dir, Erwähnungen leichter zu tracken.

Tipps für deinen Brand-Hashtag:

  • Es kann ein Slogan oder einfach dein Markenname sein.
  • Stelle sicher, dass er nicht bereits kommerziell genutzt wird.
  • Halte ihn kurz und einprägsam.
  • Nutze bei mehreren Wörtern Großbuchstaben für die Lesbarkeit (z. B. #TollerLippenstift statt #tollerlippenstift). Das hilft auch Screenreadern bei der barrierefreien Kommunikation.

Nutze den Hashtag konsequent über alle Kanäle hinweg. So förderst du User Generated Content und kannst leichter in Konversationen über dein Unternehmen einsteigen.

#5.2 Hashtag-Sets erstellen

Neben dem Brand-Hashtag solltest du Sets für deine regulären Posts vorbereiten.

  • Trending Topics: Ideal für Real-Time Marketing.
  • Markenbekanntheit: Fördere deinen eigenen Hashtag.
  • Kategorisierung: Nutze allgemeine Begriffe wie #beauty, um die richtige Zielgruppe zu erreichen.
  • Lokalisierung: Ortsbezogene Hashtags können die Reichweite in bestimmten Regionen massiv erhöhen.
  • Wettbewerbsanalyse: Schau, was die Konkurrenz macht und finde deine eigene Nische.

Enthalten sein sollte meist:

  • Was auf dem Bild ist (#Sommerkleid)
  • Wo es aufgenommen wurde (#BerlinMitte)
  • Wann (z. B. #Wochenende)
  • Brand-Hashtags (#MeinMarkenStyle)
  • Branchen-Hashtags (#Fashion #Mode)

Du kannst bis zu 30 Hashtags nutzen. Wenn du Hilfe bei der Suche brauchst, findest du hier Tools für die Recherche.

#5.3 Caption-Vorlagen erstellen

Die Caption ist der Text unter deinem Post (bis zu 2.200 Zeichen).

  • Bleibe natürlich und persönlich – inspiriere deine Zielgruppe zur Interaktion.
  • Verfolge klare Ziele und biete gleichzeitig Mehrwert.
  • Nutze CTAs: Fordere zum Kommentieren auf, biete Rabattcodes an oder verweise auf den Link in der Bio.
  • Entwickle einen eigenen Stil mit Emojis oder Trennzeichen, um deine Captions visuell abzuheben.

Längere Captions führen oft zu mehr Engagement. Wenn Nutzer länger verweilen, wertet der Algorithmus deinen Content als relevant. Das verbessert deine Instagram SEO.

#5.4 Alt-Texte nicht vergessen

Ähnlich wie Google nutzt der Instagram-Algorithmus Keywords für die Suche. Hier kommen Alt-Texte ins Spiel. Sie beschreiben den Inhalt deiner Fotos für Screenreader (für Menschen mit Sehbehinderung), helfen aber auch dem Algorithmus beim Indexieren.

Beispiel: Statt nur „Blumen“ schreibst du „Gelbe Tulpen in einer Glasvase auf einem Holztisch“.

#6 Versteckte Optionen im Business Profile

#6.1 Professional Dashboard

Du findest es direkt über deinem Profilbild. Es bietet Zugriff auf:

  • Promotions – Übersicht deiner Kampagnen
  • Branded Content – Verwaltung von Partnerschaften
  • Instagram Shopping – Produkte direkt im Feed taggen
  • Gespeicherte Antworten – Vorlagen für häufige Fragen im Chat

#6.2 Tags verwalten

Markierungen (Tags) sind toll für das Engagement, können aber auch für Spam missbraucht werden. Du kannst unter Einstellungen -> Privatsphäre -> Markierungen festlegen, dass du Tags manuell genehmigen musst. So behältst du die Kontrolle über dein Profil-Raster.

Und jetzt du!

Wir hoffen, diese Liste hilft dir beim Start oder der Optimierung deines Business Profiles. Sobald dein Workflow steht, wirst du sehen, wie reibungslos das Ganze läuft. Viel Erfolg!

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