Zum BlogZurück zum Blog

17 Instagram-Fehler, die du 2022 unbedingt vermeiden solltest | Kontentino

Kinga Edwards
Geschrieben von
Kinga Edwards
Inhalt
#1 Qualitativ minderwertige Creatives#2 Fehlende Hashtags#3 Das Potenzial der Instagram BIO nicht nutzen#4 IG Stories komplett ignorieren#5 Keine Strategie haben#6 Tippfehler und Flüchtigkeitsfehler#7 Keine echten Interaktionen#8 Spamming#9 Follower kaufen und Bots nutzen#10 Keine KPIs setzen#11 Denselben Content überall posten#12 Mangelnde Kontinuität#13 Inkonsistentes Branding und Visuals#14 Fehlende Sicherheitsmaßnahmen#15 Verzicht auf Analytics#16 Links posten, wo sie NICHT hingehören#17 Eine langweilige, generische Marke seinInstagram-Fehler souverän meistern

Social Media entwickelt sich ständig weiter – und zwar schneller, als wir oft Schritt halten können.

Instagram hat sich in nur wenigen Jahren von einer App für Teenager zu einem der populärsten sozialen Netzwerke entwickelt. Von Hashtags bis Stories werden regelmäßig unzählige neue Features veröffentlicht. Für Marken ist es oft schwierig, bei all diesen Änderungen auf dem Laufenden zu bleiben, weshalb Social-Media-Teams schnell Fehler unterlaufen.

Aber keine Sorge, du bist nicht allein. In diesem Post gehen wir auf über ein Dutzend verbreiteter Instagram-Fehler ein und zeigen dir, wie du sie in deiner Kommunikation vermeidest. 

#1 Qualitativ minderwertige Creatives

Liebe Social Media Manager, schaut euch einfach mal dieses Foto an:

Würdest du dem auf Instagram ein ❤️ geben? 

Würdest du etwas anderes kommentieren als „Ich glaube, mit dem Foto stimmt was nicht…“?

Poste niemals etwas, das du aus ästhetischer Sicht nicht selbst liken würdest. Dazu gehören:

  • unnötige Unschärfe
  • Filter und Effekte, die die Bildqualität oder den Fokus zerstören 
  • geringe Auflösung 
  • falsches Bildformat (schau in unser Social Media Image Cheat Sheet, um bei den Größen up to date zu bleiben)

Nutze Live-Post-Previews, wenn du unsicher bist, wie der Content nach der Veröffentlichung wirken wird. Mit Kontentino kannst du sowohl deinen Instagram-Feed als auch die Beitragsansicht checken, bevor dein Post live geht. So kannst du Korrekturen vornehmen, bevor es zu spät ist.

#2 Fehlende Hashtags

Instagram-Posts ohne Hashtags sind wie Schafe ohne Hirte – sie existieren zwar, gehen aber in der Masse unter. Hashtags erfüllen viele Zwecke: Du kannst deine Zielgruppe eingrenzen, den Kontext deines Posts erklären, Besonderheiten hervorheben und neue Follower gewinnen. 

Jeder Post kann bis zu 30 Hashtags enthalten, und es lohnt sich meist, mindestens 10 zu nutzen. Du musst jedoch nicht zwangsweise das volle Limit ausschöpfen.

Es bringt nichts, Hashtags nur wegen ihrer Popularität zu nutzen – bei extrem hoher Konkurrenz ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dein Post sofort verschwindet. Ebenso wenig profitiert dein Account von reinem Nischen-Tagging, da dein Profil schlichtweg nicht gefunden wird.

Nutze Hashtags, die:

– beschreiben, was auf dem Foto zu sehen ist

– Datum oder Ort der Aufnahme nennen

– sich auf Communitys oder lokale Gruppen beziehen

– deine Branche oder deinen Sektor beschreiben

– zu deinen Branded Hashtags gehören

Dieser Post nutzt leider keinen der oben genannten Punkte:

#3 Das Potenzial der Instagram BIO nicht nutzen

Die Instagram Bio ist der einzige Ort im Profil, an dem du deine Marke dauerhaft präsentieren und einen Link einfügen kannst. Mit 150 Zeichen hast du die Chance, potenzielle Follower davon zu überzeugen, dass sich die Interaktion mit deiner Marke lohnt. Oft wird die Bio nur halbherzig ausgefüllt – betrachte sie stattdessen als den ersten Eindruck, für den du nur eine Chance hast.

Was gehört in eine gute Instagram BIO?

  • Vollständiger Name deines Unternehmens
  • Kurze, prägnante Beschreibung
  • Link zur Website / Linktree
  • Bullets und Emojis zur Strukturierung
  • Deine Branded Hashtags

Nutze diese Gelegenheit, um die Aufmerksamkeit der User sofort zu fesseln.

#4 IG Stories komplett ignorieren

Instagram Stories wurden entwickelt, um die User Experience flüchtiger und interaktiver zu gestalten. Sie sind kostenlos und für jeden auf der Plattform zugänglich.

Warum nutzen viele Marken dieses Format nicht? Es dauert nur Sekunden, eine Story zu erstellen, und mit den nativen Elementen der Plattform ist das Designen kinderleicht. Alternativ kannst du aktuelle Instagram Story Templates nutzen, um markengerechte Inhalte zu erstellen. Viele Marketer meiden das Format nur, weil ihnen die Ideen fehlen.

Hier sind ein paar kreative Ansätze für deine Instagram Stories:

  • Zeige das menschliche Gesicht deiner Marke (Arbeitsalltag oder Unternehmenskultur)
  • Teile Infos über deine neuesten Instagram-Posts
  • Promote und tagge Produkte aus deinem Online-Shop
  • Gehe live, egal wo du gerade bist
  • Nutze Quizze, Umfragen oder Abstimmungen
  • Reposte Stories, in denen du markiert wurdest
  • Erstelle Guides und speichere sie in den Highlights

Wie du siehst, gibt es unzählige Möglichkeiten (und das waren längst nicht alle). Lies unseren Leitfaden für Instagram Stories Best Practices, um deinen Content interessanter zu machen.

#5 Keine Strategie haben

Eine Instagram-Strategie ist genauso wichtig wie jeder andere Bereich deines Marketings. Mit einer klaren Linie fällt es viel leichter, neuen Content zu planen. Leider sieht man vielen Accounts sofort an, dass sie planlos geführt werden. Das ist nicht nur ein Fehler, sondern eine verpasste Chance.

Deine Strategie sollte Alleinstellungsmerkmale (USPs), Kommunikationslinien, feste Filter, einen spezifischen Copy-Stil und Hashtags definieren. Zudem sollten Promotion-Aktivitäten wie Ads oder Kooperationen mit Influencern eingeplant werden.

Oft werden auch die unsichtbaren Aspekte vergessen: Etabliere Workflows für die Freigabe und das Asset-Management, um dir die tägliche Arbeit zu erleichtern.

So sollte es wahrscheinlich eher nicht aussehen.

#6 Tippfehler und Flüchtigkeitsfehler

Auf die Qalität deiner Texte zu achtn ist entscheidnd. (Merkst du was?)

Deine ganze Mühe ist umsonst, wenn die Posts voller Grammatikfehler, Tippfehler oder logischer Lücken stecken.

Auch wenn niemand perfekt ist, kannst du die Fehlerquote senken. Hier sind ein paar Tipps:

  • Lies deine Posts mehrfach Korrektur, bevor sie live gehen
  • Nutze Freigabeprozesse für interne und externe Approvals (pssst, das geht mit Kontentino ganz einfach!)
  • Erstelle Brand Guidelines als Referenz
  • Nutze Tools zur Rechtschreibprüfung
  • Mache einen finalen Check direkt vor dem Posten

Manchmal bewahrt dich eine Sekunde zusätzliche Vorsicht vor tagelangem Stress.

#7 Keine echten Interaktionen

Community Management auf Instagram kostet Zeit, aber der Aufwand lohnt sich. Es reicht nicht, nur auf „Folgen“ zu klicken. Wenn du Beiträge liest, likest und kommentierst, ist die Chance groß, dass diese User auch zu deinen Followern werden. 

Marken vergessen oft, dass der erste Kontakt nur der Anfang ist. Einmaliges Posten oder Liken reicht nicht aus. Beziehungen zu Followern sind wie Freundschaften: Wenn man sie nicht pflegt, gehen sie verloren. Zum Glück bietet Instagram heute schnelle Reaktionen wie Emojis, Umfragen und Antwort-Sticker an, um die Interaktion zu erleichtern.

Besonders am Anfang muss man proaktiv sein, aber immer mit einem Ziel vor Augen. Erstelle interaktiven Content, der deine Follower ganz natürlich dazu einlädt, mit deiner Marke in Kontakt zu treten.

#8 Spamming

Dies ist einer der häufigsten Fehler auf Instagram. 

Engagement fördern ist nicht gleich Spammen.

Verwende keine hohlen Phrasen wie:

  • „Tolles Foto!“
  • „Wahnsinn, folge mir mal“
  • „Follow 4 Follow?“

Alles, was in diese Kategorie fällt, gilt als Spam. 

Damit gewinnst du keine wertvollen Follower oder Kunden, sondern nur Leute, die wahllos nach Aufmerksamkeit suchen. Zudem riskierst du deinen Ruf und nervst deine echten Follower (kannst du dir vorstellen, dass deine Lieblingsmarke so auf Instagram spammt?).

Kurzfristig mag die Followerzahl steigen, aber langfristig schadet diese Praxis deinem Profil massiv. 

#9 Follower kaufen und Bots nutzen

In einer Welt, in der Authentizität die wichtigste Währung ist, haben Bots keinen Platz. Viele glauben, gekaufte Follower würden die Glaubwürdigkeit erhöhen. In Wahrheit sind diese Accounts fast nie echt.

Bots werden massenweise erstellt, um Profile zu besuchen und automatisch zu liken – ohne echten Impact auf das Engagement oder den Sales. Es sind leere Hüllen unter deinen Followern. 

Wenn solche Fake-Accounts auffallen, leidet dein Ruf. Zudem erkennt der Instagram-Algorithmus solche Muster sehr genau. Bei verdächtigen Aktivitäten droht eine permanente Sperre deines Accounts.  

Zusammenfassend: Das Risiko ist es einfach nicht wert.

#10 Keine KPIs setzen

Überlege dir kurz, was dein Ziel ist, bevor du auf „veröffentlichen“ klickst. Geht es um Reichweite, niedrige Klickpreise (bei Ads) oder einen hohen ROI? Zahlt der Post auf die Kundenbindung ein? Soll er direkt zum Kauf führen?

Oft fehlt das Verständnis für klare KPIs, dabei helfen sie dabei, den Post besser zu strukturieren. Wenn du eine neue Gesichtscreme vorstellst, nutze einen CTA im Bild, tagge das Produkt und fordere deine Follower im Text klar zum Handeln auf.

#11 Denselben Content überall posten

Viele Marketer gehen davon aus, dass sie Inhalte 1:1 kopieren können. Theoretisch kannst du identische Posts mit einem Klick auf allen Kanälen teilen, aber ist das sinnvoll?

Unterscheide zwischen Themen für Instagram und solchen für andere Plattformen. Ein Thema kann zwar überall stattfinden, sollte aber für den jeweiligen Kanal angepasst werden – mit unterschiedlichen Perspektiven und Formaten.

Für Instagram solltest du besonders auf Bildformate, Hashtags und die Caption achten (da Links hier nicht klickbar sind). Nutze stattdessen Produkttags oder markiere andere Accounts, um den Post zu optimieren.

#12 Mangelnde Kontinuität

Instagram bedeutet nicht nur Spaß, sondern auch Verantwortung. Nehmen wir an, du postest alle zwei Tage, baust eine Bindung zu deinen Followern auf und dann… plötzlich herrscht Funkstille. 

(Das nennen wir konsequent, aber nicht regelmäßig!)

Deine Follower werden sich fragen, wo du abgeblieben bist. Auch der Instagram-Algorithmus kennt keine Gnade bei inaktiven Accounts und zeigt deine Posts bald kaum noch jemandem an. Wenn du nach einer Pause zurückkehrst, lassen die Ergebnisse oft zu wünschen übrig.

Regelmäßigkeit ist auf Instagram eine Herausforderung, aber der einzige Weg zum Erfolg. Wenn deine Zielgruppe sich an deinen Content gewöhnt hat, musst du liefern. Hörst du auf zu kommunizieren, wirst du schneller vergessen, als dir lieb ist.

#13 Inkonsistentes Branding und Visuals

Beständigkeit gilt auch für das visuelle Erscheinungsbild. 

Wenn deine Follower an einen bestimmten Look gewöhnt sind (z. B. eine bestimmte Farbpalette) und du plötzlich alles komplett änderst, sorgt das für Verwirrung. Ein abrupter Wechsel des Designs oder des Copy-Stils kann das Engagement negativ beeinflussen.

#14 Fehlende Sicherheitsmaßnahmen

Viele Fehler entstehen durch mangelnde Sicherheit – gehackte oder gesperrte Accounts sind der Albtraum jedes Marketers. Nutze unbedingt die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).

So wirst du sofort benachrichtigt, wenn jemand versucht, sich von einem fremden Gerät einzuloggen. Die paar Minuten für das Setup können dir riesigen Ärger, Reputationsschaden und den Verlust deines Accounts ersparen.

#15 Verzicht auf Analytics

Ohne Metriken zu tracken und zu analysieren, weißt du nie, ob dein Account wirklich performt. Daten sind der Schlüssel zur Optimierung deines Instagram-Auftritts.

Die nativen Insights bieten zwar viele Daten, oft aber nur für die letzten 28 Tage. Mit Social Media Management Tools wie Kontentino hast du Zugriff auf umfassendere Daten über längere Zeiträume.

Analysiere Engagement-Raten, die Reichweite in deiner Zielgruppe und die Resonanz auf bestimmte Formate. So kannst du deine Strategie datenbasiert verfeinern. Ohne Analyse bleibt dein Marketing nur ein Ratespiel.

Kurz und knapp: Es gibt auf Instagram nur zwei Orte für klickbare Links. In der Bio und in den Stories (als Link-Sticker).

Links in normalen Feed-Posts sind nicht nur nutzlos, da sie nicht klickbar sind, sondern ruinieren auch die Ästhetik deines Beitrags.

Kaum ein User wird einen Link manuell abtippen oder kopieren (hast du das schon mal gemacht?). Zudem stören sie den Lesefluss deiner Caption oder deiner Hashtags. Lass es einfach und nutze stattdessen Verweise auf den „Link in Bio“.

#17 Eine langweilige, generische Marke sein

Gib den Leuten einen Grund, dir zu folgen. Es gibt über 200 Millionen Business-Accounts auf Instagram. Es reicht nicht, einfach nur da zu sein. Bleib informiert, lass dich inspirieren und teste neue Strategien, anstatt die gleichen Fehler wie alle anderen zu machen.

Instagram-Fehler souverän meistern

Wir kennen das alle: Man postet ein Foto und es bekommt kaum Resonanz. Man fragt sich, was schiefgelaufen ist.

Viele Fehler fallen einem erst auf, wenn es schon zu spät ist. Anstatt sie um jeden Preis vermeiden zu wollen, solltest du sie als Chance sehen, zu lernen. Wir hoffen, dass diese Liste dir dabei hilft, deinen Workflow zu optimieren und auf Instagram erfolgreich zu sein. Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Kontentino social management tool

Über 1,2 Mio. geplante Posts im letzten
Jahr – von Usern genau wie dir.