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So planst du Quality Content für Social Media | Kontentino

Kinga Edwards
Geschrieben von
Kinga Edwards
Inhalt
Warum Qualität > Quantität auf Social MediaSo erstellst du Quality Content für Social Media im Jahr 2022#1 Achte immer auf die Qualität deiner Creatives#2 Was auch immer du postest – schaffe Mehrwert#3 Überprüfe die Qualität deiner Audience#4 Folge deiner Social Media Strategie#5 Diversifiziere deine Content-Typen#6 Nutze Calls to Action in deinen Social Media Posts#7 Personalisiere das Social-Erlebnis mit deiner Marke#8 Du verkaufst nicht durch „Verkaufen“ auf Social Media#9 Nutze Social Media ToolsPlane High Quality Content – sag Nein zu Junk, Ja zu Gold

Seien wir ehrlich – im Jahr 2022 ist das Erstellen von Social Media Content keine Hexerei. Man braucht nur ein oder zwei Ideen und ein paar Tools, um sie umzusetzen, und schon kann es losgehen.

Die Erstellung von echtem Quality Content für Social Media ist jedoch eine ganz andere Geschichte. 

Wie können Social Media Manager über sich hinauswachsen, um jeden Tag besseren Content, Copy und Creatives vorzubereiten? Wir teilen unten eine Dosis Inspiration. 

Warum Qualität > Quantität auf Social Media

Zu sagen, dass Social Media gesättigt ist, wäre untertrieben. Marken kämpfen um die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen, aber oft ziehen sie eher mit Wasserpistolen als mit echten Argumenten in die Schlacht.

Manche glauben, dass das Veröffentlichen von mehr Social Media Posts automatisch zu mehr Anerkennung, höherer Reichweite und theoretisch zu mehr Erfolg führt. 

Im Jahr 2022 ist das jedoch nicht mehr der Fall. Und eigentlich ist es das schon seit geraumer Zeit nicht mehr.

Heutzutage wählen Zielgruppen bewusster aus, welchen Seiten sie folgen, mit wem sie interagieren und welche Art von Content sie in ihrem Feed sehen wollen. Sie mit unzähligen Posts zu überhäufen, steigert die Effektivität nicht. Im Gegenteil – sie könnten gelangweilt sein und das Interesse an deiner Marke verlieren.

So erstellst du Quality Content für Social Media im Jahr 2022

Hier sind ein paar Tipps, die du als Checkliste nutzen kannst, um im kommenden Jahr erstklassigen Social Media Content zu kreieren.

#1 Achte immer auf die Qualität deiner Creatives

Ein Creative sagt mehr als tausend Worte. Aber wenn es dein Angebot nicht ansprechend präsentiert, gibt es wenig Hoffnung, dass dein Content Ergebnisse liefert. 

Deshalb solltest du immer prüfen, ob deine Fotos oder Videos:

  • die richtigen Formate nutzen (hier ist ein Cheat Sheet für Social Media Bildgrößen, das wir für dich vorbereitet haben)
  • auf allen Geräten richtig angezeigt werden
  • hochwertig sind (nicht verpixelt oder falsch zugeschnitten)
  • zur jeweiligen Plattform passen
  • alle gewünschten Elemente enthalten

Dies dient als schnelle Checkliste für jeden Social Media Post vor der Veröffentlichung. In Kontentino kannst du solche praktischen Listen für jedes Profil einrichten, das du verwaltest.

#2 Was auch immer du postest – schaffe Mehrwert

Ein Ansatz, den du definitiv verfolgen solltest: Veröffentliche Posts, die du selbst gerne lesen und mit denen du interagieren würdest. Die Zielgruppen werden heutzutage mit Informationen überflutet; den Lärm zu durchbrechen ist eine schwierige, aber notwendige Aufgabe. Vermeide generische Informationen und stelle sicher, dass deine Posts mindestens einen echten Takeaway bieten.

Beispiele?

  • Anstatt nur ein Foto von weihnachtlichen Lebkuchen zu posten, teile das Rezept. 
  • Anstatt nur den Standort deines Ladengeschäfts aufzulisten, biete eine Karte und eine Wegbeschreibung an.
  • Teile Screenshots, Kundenbewertungen oder Tipps für das nächste Level, anstatt nur einen Link zu deiner mobilen App zu setzen.
  • Untermauere Fakten mit Daten, Quellen, eigenen Erfahrungen oder Social Proof, um die Wirkung zu erhöhen.

Ein Social Media Audit deiner eigenen Kommunikation kann schonungslos aufzeigen, was geändert, verbessert oder beibehalten werden sollte.

#3 Überprüfe die Qualität deiner Audience

Oft liegt das Problem nicht am Content selbst, sondern an der Audience, die du zu erreichen versuchst. Selbst wenn dein Content hochwertig ist, wird er bei deinen Followern nicht ankommen, wenn diese am Angebot nicht interessiert sind. 

Checke regelmäßig:

  • Merkmale deiner aktuellen Audience (Alter, Demografie, Sprache)
  • Engagement Rate in deiner Zielgruppe
  • Reichweite in deiner Zielgruppe
  • Andere plattformspezifische Metriken

Das Idealszenario wäre, dass 100 % deiner Audience potenzielle Kunden sind. Während Social Media Manager die Kommunikation auf die Key-User ihrer idealen Zielgruppe ausrichten können, besteht immer die Chance, unterwegs auch Zufalls-Follower zu gewinnen.

Solange deren Anteil gering ist, gibt es keinen Grund zur Sorge. Wenn sie jedoch die Mehrheit bilden, solltest du vor dem Publizieren neuer Inhalte folgende Schritte in Betracht ziehen:

  • Gründe für die unpassende Audience identifizieren
  • Follower entfernen, falls es strategisch sinnvoll erscheint
  • Prüfen, welche Art von Content für deine tatsächliche Zielgruppe am besten funktioniert
  • Wettbewerber beobachten, um zu sehen, was bei deren Audience ankommt
  • Meinungen deiner Follower einholen und Feedback sammeln

Es ist wahrscheinlich, dass sich ein Teil deines durchschnittlich performenden Contents als Highlight deiner Kommunikation entpuppt, sobald die Audience bereinigt ist. Du musst nur die Zusammensetzung prüfen und unnötigen Ballast abwerfen.

#4 Folge deiner Social Media Strategie

Eine Social Media Strategie ist die Roadmap für deine Posts. Content-Probleme entstehen oft durch das Fehlen einer Strategie – man postet irgendwas, irgendwann, ohne sich an einen Plan zu halten.

Nicht gerade der beste Weg, oder?

Die Entwicklung einer Strategie ist zeitaufwendig, aber essenziell für die Performance. Hier sind Tipps, um Content mit Business-Zielen in Einklang zu bringen:

  • Wähle Kernbotschaften aus, die du vermitteln willst
  • Lösche Content, der nicht zur Strategie passt
  • Führe gelegentlich Wettbewerbsanalysen durch
  • Reviewe deine Strategie regelmäßig

Jeder hat ein Bauchgefühl bei Social Media Content, aber eine Strategie setzt Performance über persönliche Vorlieben. Das allein kann schon der Schlüssel zum Erfolg sein. 

#5 Diversifiziere deine Content-Typen

Kurz gesagt: Wenn du nur einen Content-Typ nutzt (z. B. nur Fotos), gehen dir irgendwann die Ideen aus oder du langweilst dich selbst. Das senkt natürlich die Qualität deiner Posts.

Versuche, deinen Content mit Digital Storytelling zu diversifizieren. Das bringt Frische in die Kommunikation und sichert hohe Standards.

Hier sind Beispiele, was du testen kannst:

  • Erstelle Collagen oder Carousel Posts statt eines einzelnen Bildes
  • Nutze das Offer-Format auf Facebook statt einer einfachen Grafik mit Rabattcode
  • Veröffentliche kurze, native Video-Snippets statt nur Links zu langen YouTube-Videos
  • Erstelle eine Instagram Story statt eines standardmäßigen Feed-Posts

Testing sollte fester Bestandteil deiner Arbeit sein. Es gibt keine Garantie für den Erfolg jedes Experiments, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

#6 Nutze Calls to Action in deinen Social Media Posts

Jeder Content sollte ein Ziel haben, das durch einen Call to Action (CTA) ausgedrückt wird. Ein häufiger Irrglaube ist, dass CTAs immer Buttons oder grafische Elemente sein müssen.

Das ist nicht immer der Fall. In einem CTA sagst du deiner Audience, was sie tun soll und wie sie reagieren kann.

So kann ein CTA aussehen:

  • Ein „Mehr erfahren“-Button in deinem Post
  • „Jetzt Aufenthalt buchen!“ in einer Ad
  • „Sichere dir den Rabatt“ auf einer Infografik
  • „Kommentiere unten!“ in deiner Caption

Ein CTA muss kein „Button in Kontrastfarben“ sein. Es kann auch der letzte Satz in deinem Post sein. CTAs sind essenziell für Quality Content, der Ergebnisse liefert.

#7 Personalisiere das Social-Erlebnis mit deiner Marke

Lass deinen Content nicht zu Einheitsbrei werden. 

Quelle

Copy-and-paste ist kein Weg zu Quality Posts. Personalisiere das Erlebnis, damit dein Social Media Footprint unverwechselbar bleibt.

Das kannst du tun:

  • Basiere deinen Content auf eigenen Recherchen (z. B. frage deinen CEO nach seiner Meinung, statt Beliebiges zu zitieren)
  • Nutze Social Proof (z. B. teile positive Bewertungen als Grafiken)
  • Arbeite mit Influencern, die neue Perspektiven einbringen
  • Folge deinem Tone of Voice und Brand Book
  • Schätze User Generated Content und verwende ihn (unter Beachtung aller rechtlichen Aspekte)

Mach deine Marke auf Social Media wirklich zu DEINER Marke. Der Rest kommt von allein. 

#8 Du verkaufst nicht durch „Verkaufen“ auf Social Media

Vorbei sind die Zeiten, in denen ein schlichtes „Kauf mein Produkt“ funktionierte. Heute muss Social Media Content nicht nur Business-Ziele verfolgen, sondern vor allem die Bedürfnisse der Kunden erfüllen.

Folgende Prinzipien helfen dir dabei:

  • Poste Inhalte, die Probleme lösen und Antworten auf brennende Fragen liefern
  • Stelle sicher, dass dein Content nützlich ist, auch wenn das manchmal zulasten der Ästhetik geht
  • Verkaufe über Werte und Benefits, nicht über Floskeln
  • Denke daran: Menschen kaufen Ergebnisse, keine Features. Sie wollen oft nicht wissen, wie etwas funktioniert, sondern wie viel Zeit es ihnen spart.
  • Zu aufdringliches Verkaufen („pushy and salesy“) kommt selten gut an.

#9 Nutze Social Media Tools

Oft scheitert Quality Content an Zeitmangel oder fehlenden Ressourcen. Mit dem richtigen Mix an Social Media Tools lassen sich Prozesse optimieren und Zeit für strategisches Denken gewinnen.

Welche Tools sind einen Blick wert? 

  • Kontentino – die ultimative Lösung für Social Media Management. Du kannst Scheduling, Analytics, Reporting und Content-Freigaben automatisieren.
  • Stencil – ideal für schnellen Bild-Content
  • Ripl – für Video-Inhalte und Animationen
  • StoryArt – spezialisiert auf Stories
  • ManyPixels – ein Online-Repository für Bilder
  • Mention – für Social Listening und Monitoring

Plane High Quality Content – sag Nein zu Junk, Ja zu Gold

Gute Arbeit. Du bist auf dem richtigen Weg. Da man Quality Content nicht über Nacht lernt, gib dir Zeit und setze dir Ziele. Du kannst Social Media KPIs festlegen, um deinen Fortschritt zu messen.

Was heute Qualität bedeutet, kann in ein paar Jahren wirkungslos sein – behalte deine Strategie also immer im Auge.

Wenn du unsicher bist, ob dein Content hochwertig ist, stelle dir diese vier Fragen:

  • Würdest du deinem eigenen Content als Nutzer folgen? 
  • Fändest du ihn attraktiv und qualitativ hochwertig? 
  • Wärst du ein loyaler Abonnent?
  • Würdest du etwas von deiner eigenen Marke kaufen?

Wenn eine der Antworten nicht ein klares „JA“ ist, ist es Zeit für Veränderungen. Viel Erfolg!

Kontentino social management tool

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