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Social Media für Startups | Kontentino

Julius Preloznik
Geschrieben von
Julius Preloznik
Inhalt
Die Basis für Social-Media-Erfolg schaffen Verstehe deine Zielgruppe Setze dir kristallklare ZieleKPIs identifizieren und trackenDie Bausteine eines großartigen Social-Media-ProfilsKonsistentes BrandingEine effiziente Bio4 Social Media Hacks für jedes StartupNetworking und KollaborationWettbewerbsanalyseTrends immer einen Schritt vorausDas Team managenFazit: Social Media als Startup meistern

Wir alle wissen, dass Social Media ein essenzieller Bestandteil jeder effektiven Marketingstrategie ist. Das gilt besonders für Startups. Startups brauchen Traktion und Wachstum, um zu überleben. Um das zu erreichen, musst du die Markenbekanntheit steigern, die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe gewinnen und sie zur Handlung bewegen. 

Social Media ist der Kanal, über den du all das steuern kannst. Tatsächlich nutzt die große Mehrheit der Startups soziale Medien, um ihr Business zu fördern und wertvolle Insights zu gewinnen. Wenn du ein Startup besitzt oder das Marketing leitest, arbeitest du wahrscheinlich bereits an deiner Social-Media-Präsenz. 

Wir könnten ein ganzes Buch über Strategien und Taktiken im Social Media Marketing schreiben, aber heute konzentrieren wir uns speziell auf Social Media für Startups. Du lernst die Grundlagen für ein erfolgreiches Profil, Content-Tipps und ganzheitliche, nachhaltige Strategien zur Skalierung deiner Online-Präsenz.

Die Basis für Social-Media-Erfolg schaffen 

Bevor du deinen ersten Post veröffentlichst, gibt es einige wesentliche Dinge zu klären. Ein Haus mit einem schwachen Fundament stürzt ein, sobald es brenzlig wird. Genauso wenig lässt sich eine Social-Media-Sales-Maschine aufbauen, ohne die Grundlagen zu beherrschen. Wenn du bereits eine Präsenz hast, ist das völlig okay. Du kannst die folgenden Tipps trotzdem umsetzen und deine Bemühungen entsprechend anpassen. 

Verstehe deine Zielgruppe 

Das gehört zum Marketing-Einmaleins, aber du wärst überrascht, wie viele Marken hier scheitern. Die Identifizierung der Zielgruppe ist ein Prozess, bei dem Konsumenten in deiner Nische zu detaillierten Personas konkretisiert werden. „Männer in den 40ern“ ist keine Zielgruppe. Bevor wir zur Identifizierung kommen, hier einige Punkte: Die Käufer von heute sind…

  • besser über Produkte und Dienstleistungen informiert;
  • untereinander vernetzt und finden leicht Rezensionen vor dem Kauf;
  • erwarten Personalisierung und reagieren negativ auf „One-size-fits-all“-Werbung;
  • nutzen Social Media als Inspirationsquelle Nr. 1

Um deine Zielgruppe zu bestimmen, musst du Personas erstellen. Überlege dir Details wie Alter, Geschlecht, Bildung, Beruf, Einkommen, Wohnort, Interessen, Ziele und ob sie Kinder haben.

Du kannst Tools wie Facebook Audience Insights nutzen, um die Demografie deines bestehenden Profils zu analysieren. Dieses Tool kann auch potenzielle Zielgruppen identifizieren.

Wenn du noch keine Follower hast, starte mit deiner Website. Das Google Analytics Tool für demografische Merkmale und Interessen kann alles tracken – vom Alter über das Geschlecht bis hin zum Verhalten.

Da wir über Social Media sprechen: Überlege dir, auf welchen Plattformen sie sich aufhalten und wem sie folgen. 

Nehmen wir Brandon, 40, Software-Entwickler mit Interesse an Tech und Unterhaltungselektronik. Brandon verbringt seine Zeit wahrscheinlich damit, #tech auf Twitter zu browsen und folgt Seiten, die über Trends berichten. Er ist vermutlich auch Teil von Technologie-Subreddits und Facebook-Gruppen. 

Jetzt ist es Zeit, diese Hypothese zu testen. Lass dein Team Foren, Facebook-Gruppen, Subreddits und Twitter-Threads beitreten. Beobachte, wie die Leute interagieren, über welche Marken sie sprechen und welche Probleme sie haben. Höre zu. Interagiere, wenn du einen Mehrwert bieten kannst, aber betreibe keine plumpe Werbung. Sobald du genug Daten hast und die Pain Points deiner Zielgruppe verstehst, kannst du einen umfassenden Content-Plan erstellen, der genau diese Probleme löst.

Setze dir kristallklare Ziele

Ohne Ziele gibt es keinen Plan. Dein Content, deine Ads und die Art der Interaktion hängen von deinen Zielen ab. Aber denke daran: Kennzahlen wie Follower oder Likes sind keine Geschäftsziele. 

Ein Beispiel für ein Social-Media-Ziel wäre: „Nutze Instagram, um hochwertige Inbound-Leads für meine Website zu generieren“.  

Jedes Unternehmen nutzt Social Media aus anderen Gründen. Manche als Portfolio für Fallstudien, andere zur Steigerung der Markenbekanntheit. Entsprechend gibt es unterschiedliche Ziele wie: 

  • Steigerung der Brand Awareness
  • Reputationsmanagement
  • Verbesserung von Community Management und Customer Service
  • Verkaufsförderung

Was auch immer deine Ziele sind, sie müssen messbar, erreichbar und spezifisch sein. 

KPIs identifizieren und tracken

Sobald die Ziele feststehen, bestimmst du die passenden Metriken. Nehmen wir das Ziel Lead-Generierung – welche KPIs sind hier wichtig?

  • Engagement Rate: Sie ist essenziell, egal bei welchem Ziel. Sie misst die Effektivität deines Contents. Eine niedrige Rate signalisiert Plattformen oft eine geringe Qualität, wodurch der Algorithmus deinen Content weniger ausspielt.
  • Website Traffic: Über den Tab „Akquisition“ in Google Analytics siehst du, welche Kanäle Besucher auf deine Seite leiten.
  • Prüfe dann deine Bounce Rate (Absprungrate). Sie zeigt die Qualität des Traffics. Wenn Besucher sofort gehen, passt das Versprechen in deinem Social Feed oft nicht zum Inhalt der Website. Diese Insights sind entscheidend, um Lücken in deiner Kommunikation zu schließen.

Nachdem das Fundament steht, schauen wir uns an, was ein gewinnendes Profil ausmacht.

Die Bausteine eines großartigen Social-Media-Profils

Konsistentes Branding

Wenn Nutzer auf dein Profil gelangen, bemerken sie zuerst das Design: Farben, Typografie und die Qualität der Assets. Branding ist die Basis deines Marketings. Schlicht gesagt: Deine Marke ist dein Versprechen an den Kunden. Sie zeigt, was man erwarten kann und wie du dich von der Konkurrenz unterscheidest.

Nimm den Instagram Feed von Ogilvy als Beispiel. Typografie und Farben sind durchgängig einheitlich. Geometrische Formen verleihen dem Branding Einzigartigkeit, und alles ist hochwertig produziert.

Um einen ansprechenden Feed zu erstellen, nutze Brand Guidelines. Mit Tools wie dem Content Calendar von Kontentino kannst du Posts im Voraus planen und visuell abstimmen. Mit Canva lassen sich einfach Templates erstellen, um Konsistenz zu wahren.

Eine effiziente Bio

Deine Biografie ist quasi dein Elevator Pitch. Kommuniziere dein Nutzenversprechen so effektiv wie möglich.

Hier ist unsere eigene Instagram Bio:

Wir sagen klar, wer wir sind und was wir tun – und führen Besucher zu einer Handlung (Website-Besuch). Bei LinkedIn ist Kürze aufgrund der Limits noch wichtiger.

Manche nutzen Emojis und Absätze, um die Bio zu strukturieren und sich durch starkes Copywriting als Thought Leader zu positionieren.

4 Social Media Hacks für jedes Startup

Networking und Kollaboration

Social Media ist „sozial“. Es geht um Verbindungen. Viele Startups machen den Fehler, Kanäle nur als Werbefläche zu sehen. Wenn du eine Marke aufbauen willst, brauchst du Beziehungen. Das kostet Zeit, aber die Investition zahlt sich aus.

Recherchiere Thought Leader in deiner Nische. Kommentiere sinnvoll, antworte auf Stories und biete Mehrwert an, bevor du nach etwas fragst. Sei menschlich – niemand will plumpe Eigenwerbung in seinen DMs.

Wettbewerbsanalyse

Prüfe, auf welchen Plattformen deine Konkurrenten aktiv sind. Es gibt meist einen Grund, warum sie bestimmte Plattformen wählen: Dort ist die Zielgruppe. Analysiere Follower-Zahlen, die besten und schlechtesten Posts sowie die Tonalität. Nutze die Facebook Ads Library, um laufende Kampagnen deiner Wettbewerber einzusehen.

Plattformen ändern ständig ihre Algorithmen. Das hat oft große Auswirkungen auf Reporting und Targeting (Stichwort iOS-Update bei Facebook). LinkedIn führt regelmäßig Features für Personal Branding ein. Bleib informiert durch Blogs (wie unseren eigenen Blog), um nicht abgehängt zu werden.

Das Team managen

Social Media Erfolg bedeutet, viele bewegliche Teile zu koordinieren. Wenn Designer, Copywriter und Manager nicht abgestimmt sind, entstehen Fehler und Zeitverlust. Genau deswegen wurde Kontentino entwickelt: um das Social Media Management in Teams zu vereinfachen und Zeit zu sparen – von der Planung über die Approval-Workflows bis zum Reporting.

Fazit: Social Media als Startup meistern

Social Media ist kein Selbstläufer. Wir hoffen, dieser Artikel hilft dir, fundierte Entscheidungen für deine Strategie zu treffen und dein Startup erfolgreich zu positionieren.

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